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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Karl Wilhelm von unten besehen

KAR-WILHELM ABRUFBAR: Stadtmuseumsleiter Dr. Peter Pretsch gibt die weltweit abrufbare digitale Ausstellung frei. Foto: Fränkle

KAR-WILHELM ABRUFBAR: Stadtmuseumsleiter Dr. Peter Pretsch gibt die weltweit abrufbare digitale Ausstellung frei. Foto: Fränkle


 

Weltweit abrufbare digitale Ausstel­lung zur Karlsruher Stadt­ge­schich­te freige­schal­tet

Wer die Karl-Wilhelm-Statue im Stadt­mu­seum mal von allen Seiten, auch von unten, sehen oder das Modell des Draisschen Laufrads in alle Richtungen drehen möchte, sollte auf die Inter­netsei­te www.ausstel­lun­gen.deutsche-digitale-bibliothek.de/ka300 oder einfach auf www.ddb.de gehen.

Zusammen mit der bei der Deutschen Natio­nal­bi­blio­thek Frankfurt angesie­del­ten Deutschen Digitalen Biblio­thek und dem Karlsruher Forschungs­zen­trum Informatik (FZI) haben Stadt­ar­chiv und Stadt­mu­seum eine weltweit abrufbare virtuelle Ausstel­lung von Exponaten zur Karlsruher Stadt­ge­schichte entwickelt. Stadt­mu­se­ums­lei­ter Dr. Peter Pretsch hat das neue Angebot vorige Woche offiziell in Betrieb genommen.

Es heißt "Vom Privi­le­gien­brief bis zum Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt" und wirft in 29 Kapiteln Schlag­lich­ter auf die Entwick­lung Karlsruhes in seiner 300-jährigen Geschichte. Auch sind Audio- und Videoda­teien abrufbar. So kann man sich beispiels­wei­se eine Sonate anhören, die Karl Wilhelms Hofdi­ri­gent Johann Melchior Molitor für seinen Regenten geschrie­ben hat. Man kann dem Nachkriegs-OB Günther Klotz zusehen, wie er den ersten Spaten­stich für die Waldstadt setzt oder die Filmstars Sofia Loren und Rock Hudson bei ihrem Besuch in der Fächer­stadt zur Bambi-Verleihung bewundern. Allen Kapiteln sind erläu­ternde Texte und zahlreiche Exponate beigefügt. Sowohl Pretsch als auch Stephan Bartholmei von der Digitale Bibliothek sowie Dr. Robert Hauser vom FZI, die bei der Freigabe dabei waren, sind davon überzeugt, dass das Angebot nicht davon abhalte, ins Museum zu gehen und sich die Original-Stücke anzusehen, sondern eher dafür werbe. -erg-

Badische Neueste Nachrich­ten | DER KURIER - Karlsruhe | Stadt­Zei­tung | 23.10.2015