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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Objekt des Monats Januar bis März 2009

Die Stadt­apo­theke

Die im Stadt­mu­seum präsen­tierte Laden­ein­rich­tung stammt aus der Stadt­apo­theke, Karlstraße 19. Sie hat dort jahrzehn­te­lang dem Zweck gedient, für den sie herge­stellt wurde. Ursprüng­lich stand sie aber einmal in einem Gebäude in der Herren­straße.

Der junge Apotheker Michael Löhle aus Salem hatte 1820 das Privileg erhalten, dort eine Apotheke zu führen. Nach der Hofapo­theke, der heutigen Inter­na­tio­na­len Apotheke und der Kronen­apo­theke war dies die vierte in Karlsruhe.

1883 zog die Stadt­apo­theke in das heutige Gebäude um, das 1816 im Weinbren­ner­stil erbaut worden war. Insofern passte das alte Bieder­mei­ermo­bi­liar aus der Herren­straße vorzüglich zur Archi­tek­tur des neuen Domizils. Es überdau­erte die Zeitläufte in einem Nebenraum der Apotheke, deren Hauptraum im Gründer­zeit­stil einge­rich­tet wurde, was heute noch vor Ort zu sehen ist.

Nachdem Peter Theilacker die Apotheke von Herbert und Elisabeth Trumpf­hel­ler übernommen hatte - das Ehepaar führte sie von 1919 bis 1988 - übergab der Hausbe­sit­zer Gunter Müller das Bieder­mei­ermo­bi­liar dem Stadt­mu­seum als Dauer­leih­gabe für die ständige Präsen­ta­tion. Es handelt sich wohl um die einzige erhaltene Karlsruher Laden­ein­rich­tung aus der Weinbrenn­er­zeit.

Dr. Peter Pretsch

 

Erläu­te­run­gen zum Objekt des Monats

Unter der Rubrik "Objekt des Monats" wird viertel­jähr­lich im Stadt­ar­chiv, Stadt­mu­seum und Pfinz­gau­museum ein ausge­wähl­tes ­Ex­po­nat vorge­stellt.


Stadtapotheke. Foto: ONUK

Stadtapotheke. Foto: ONUK


 
 

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