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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Objekt des Monats im Stadtmuseum

Porträt der Großher­zo­gin Sophie von Baden

Das ovale Aquarell zeigt die Großher­zo­gin Sophie von Baden (1801 - 1865). Sie war die Schwester des schwe­di­schen Königs Gustav. Am 25. Juli 1819 heiratete sie Großher­zog Leopold von Baden, den Sohn Großherzog Carl Friedrichs aus zweiter Ehe.

Ihr Porträt ist die kleinere Version eines großen Gemäldes von Franz Xaver Winter­hal­ter und ist vermutlich in dessen Werkstatt entstanden. Außer­ge­wöhn­lich ist der vergoldete Stuck­rah­men mit Fürstenhut. Das Bildnis stammt aus dem Nachlass des Grafen Alexander von Broussel, Oberst­kam­mer­herr am badischen Hof, der es von Sophie als Geschenk erhalten hatte. Es wurde mit Unter­stüt­zung der Stiftung Hirsch und der Stadt­apo­theke restau­riert und wird nun in der Dauer­aus­stel­lung des Stadt­mu­se­ums zusammen mit den Fahnen der Bürgerwehr von 1848 gezeigt. Diese hatte Sophie am 8. Oktober 1848 der Bürgerwehr in Anerken­nung ihrer Treue zum großher­zog­li­chen Haus gestiftet. Sie trägt die gestickten Worte: "Sophie / den treuen Bürgern / Karlsruhes / zum Andenken / an den 29. Februar 1848."

Großher­zo­gin Sophie trat vor allem als Förderin sozialer Projekte in Erschei­nung. 1831 hatte sie einen Frauen­ver­ein gegründet, der sich die Unter­stüt­zung hilfs­be­dürf­ti­ger Karlsruher zur Aufgabe gemacht hatte. Dieser Verein verwaltete auch die 1832 gegründete Suppen­an­stalt der Stadt und organi­sierte in der Sophien­schule in Klein-Karlsruhe Handar­beits- und Kochun­ter­richt für junge Mädchen. Der Frauen­ver­ein, der sich nach Sophies Tod in Sophien-Frauen­ver­ein umbenannte, ging später im Badischen Frauen­ver­ein auf.

 

Erläu­te­run­gen zum Objekt des Monats

Unter der Rubrik "Objekt des Monats" wird viertel­jähr­lich im Stadt­ar­chiv, Stadt­mu­seum und Pfinz­gau­museum ein ausge­wähl­tes ­Ex­po­nat vorge­stellt.


Großherzogin Sophie von Baden


 
 

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