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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Zwischen Tradition und Moderne

Das Großherzogliche Hoftheater in seiner Blütezeit

Ausstellungsplakat



Flyer zum Download (PDF, 1.77 MB)

 

bis auf Weiteres geschlos­sen

Fotoaus­stel­lung vom 7. Januar 2020 bis 26. März 2020 im Foyer des Stadt­ar­chivs

Am 13. Januar 1719 hob sich der Vorhang zur ersten Aufführung in dem neu einge­rich­te­ten und noch exklusiven Hoftheater im Ost­flü­gel des Schlosses. Die folgende wechsel­hafte Geschich­te ­des Theaters hatte ihren Tiefpunkt in der Brand­ka­ta­stro­phe von 1847, dem das Weinbren­ner­sche Theater zum Opfer fiel. Mit dem 1853 fertig­ge­stell­ten Neubau und der Berufung des Thea­ter­re­for­mers Eduard Devrient als Leiter begann nun der lang­same Aufstieg der Insti­tu­tion, die von Großherzog Fried­rich I. und seiner Frau Luise finanziert und gefördert wurde mit dem Ziel, "das Großher­zog­li­che Hoftheater zu einer in jeder ­Be­zie­hung würdigen Kunst­an­stalt zu erheben". Seine größte ­Be­deu­tung gewann es in der Ära des heraus­ra­gen­den Dirigen­ten ­Fe­lix Mottl, dessen Einsatz für die Werke Richard Wagner­s ­Karls­ruhe den Beinamen "Klein-Bayreuth" verschaffte.
Die Ausstel­lung im Foyer des Stadt­ar­chivs wirft anhand von Fotos und Programm­zet­teln einen Blick auf die mit dem Theater ­ver­bun­de­nen Akteure wie den Großherzog als Geldgeber, die In­ten­dan­ten, das Bühnen­per­so­nal und das Publikum und gibt einen klei­nen Einblick in diese glanz­vollste Epoche der zum Zwecke der Un­ter­hal­tung sowie der Reprä­sen­ta­tion betrie­be­nen Karls­ru­her Hof­bühne, die mit der Monarchie 1918 unterging.

Konzeption und Text: Ariane Rahm
Grafik: Laura Setzer