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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Von Feilenhauern, Ortsbütteln und Postkutschern

Ausstellungsplakat


 

Histo­ri­sche Berufe aus dem Bildar­chi­v Schle­si­ger
Ausstel­lung im Foyer des Stadt­ar­chivs vom 31. Oktober 2016 bis 2. Februar 2017

Das Stadt­ar­chiv stellt in einer kleinen Ausstel­lung Bilder rund um das Thema alte Berufe aus dem Bildarchiv des frühe­ren BNN-Fotografen Horst Schlesiger vor.

Zu sehen sind der Ortsbüttel Ludwig Martin beim Verkünden von Nach­rich­ten 1953 in der Breiten Straße in Beiertheim oder der letzte Feilen­hau­er­meis­ter Badens, Karl Hoffmann aus Durlach 1970.

Viele altein­ge­ses­sene Werkstät­ten oder Laden­ge­schäfte und deren ­In­ha­ber und Inhabe­rin­nen sind heute nicht mehr in Karls­ru­he exis­tent, aber sicherlich noch manch älteren Karls­ru­he­rin­nen und Karls­ru­hern bekannt. Ein Foto aus dem Jahr 1977 zeigt den Tante-Emma-Laden von Mina Pfattei­cher in der Zunftstraße 10 in Durlach.

Daneben werden auch Fotos zu typischen alten Handwerks­be­ru­fen wie Wagner, Holzfäller und Zimmermann gezeigt sowie Frauen in damals tradi­tio­nel­len Männer­be­ru­fen, wie Gertrud Sibold als Rund­funk­me­cha­ni­ke­rin 1956.

Einige im Stadtbild bekannte Berufs­bil­der wie der Ver­kehrs­po­li­zist am Rüppurrer Tor 1955 oder Postkut­scher Franz Schnell bei der Karlsruher Post im Jahr 1953 wecken Erinne­run­gen an Karlsruhe und seine Einwohner in den 1950er- bis Anfang der 1980er-Jahre.

 

Die Ausstel­lung im Foyer des Stadt­ar­chivs ist montags bis mitt­wochs von 8.30 bis 15.30 Uhr und donners­tags von 8.30 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.