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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Eine Leiche auf dem Werderplatz: wenn Karlsruhe für den "Tatort" zu Ludwigshafen wird

Vortrag von Dr. Oliver Langewitz im Pfinz­gau­museum in der Karlsburg Durlach
Mittwoch, 17. Oktober 2018, 18 Uhr, Eintrit­t ­frei

Filmboard Karlsruhe-Chef Dr. Oliver Langewitz gibt in seinem Vor­trag Einblicke, welche Kino- und TV-Filme in Karls­ru­he ­ge­dreht wurden und wie Filmpro­duk­tio­nen den szenischen Raum ­kon­stru­ie­ren. Dabei kann eine Verfol­gungs­jagd in Frank­fur­t ­durch­aus mal in der Karlsruher Kaiser­straße gedreht worden sein ("Al­lein unter Frauen") oder Stutt­gar­ter Militär­ba­ra­cken werden in der Karlsruher Nordstadt nachge­stellt ("Buffalo Soldiers"). Auch, dass in Karlsruhe auch immer wieder "Tatorte" gedreht wer­den, dürfte hinläng­lich bekannt sein. Währen­d ­Kri­mi­nal­haupt­kom­missar Eugen Lutz (Werner Schuma­cher) in den 1970er und 80er-Jahren direkt in Karlsruhe ermittelte, so hielt die Fächer­stadt in späteren "Tatorten" (z. B. mit Ulrike ­Fol­kerts oder Ritchy Müller) immer wieder als Drehku­lis­se her.
Die Veran­stal­tung findet im Rahmen der Sonderaus­stel­lung "Dur­lach flimmert. Kino, Film, Vergnügen 1945 bis 1980" statt. Der Eintritt zum Vortrag und in die Sonderaus­stel­lung ist an diesem Tag, wie übrigens jeden Mittwoch, frei. Zu den sonsti­gen ­Öff­nungs­zei­ten, Samstag (14-18 Uhr) und Sonntag (11-18 Uhr) ­be­trägt der Eintritts­preis in die Sonderaus­stel­lung zwei bzw. ein Euro (ermäßigt).

 

Szene aus dem Tatort-Dreh des Südwestfunks Stuttgart für den Krimi "Gefährliche Wanzen" am 3. April 1973 in Karlsruhe: Kommissar (Werner Schumacher) begutachtet vor dem Polizeirevier 6 in der Stephanienstraße 28 eine "Leiche".

Szene aus dem Tatort-Dreh des Südwestfunks Stuttgart für den Krimi "Gefährliche Wanzen" am 3. April 1973 in Karlsruhe: Kommissar (Werner Schumacher) begutachtet vor dem Polizeirevier 6 in der Stephanienstraße 28 eine "Leiche".