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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Die Weimarer Republik im Stadtlexikon

"Charle­ston und Gleich­schritt - Karlsruhe in der Weima­rer Re­pu­blik" heißt die neue große Sonderaus­stel­lung im Stadt­mu­se­um im Prinz-Max-Palais. Sie lässt die Jahre zwischen 1918 und 1933 an­hand vielfäl­ti­ger Exponate lebendig werden.

Neben den Online-Einblicken in die Ausstel­lung möchten wir Ihnen auch weitere Online-Angebote begleitend zur Ausstel­lung zeigen. Die Jahre der Weimarer Republik waren gleicher­ma­ßen geprägt von Auf­brü­chen und Krisen. Viele Infor­ma­tio­nen finden sich hierzu im Stadt­le­xi­kon Karlsruhe des Stadt­ar­chivs. In regel­mä­ßi­ger Folge ­stel­len wir hier Beiträge zu Personen, Orten, Insti­tu­tio­nen und Er­eig­nis­sen aus dieser Zeit vor. Für ausführ­li­che­re ­In­for­ma­tio­nen wird auf das Stadt­le­xi­kon Karlsruhe verlinkt.


Kapp-Putsch Foto StadtAK 8/Ze 16 Der Volksfreund

Kapp-Putsch

"Die Gegen­re­vo­lu­tion ist ausge­bro­chen" titelte die sozial­de­mo­kra­ti­sche Patei­zei­tung Volks­freund am 13. März 1920. In Berlin hatten der Reichs­wehr­ge­ne­ral Walther von Lüttwitz und der ostpreu­ßi­sche Generalland­schafts­di­rek­tor Wolfgang Kapp gegen die Weimarer Republik geputscht. Wie man in Karlsruhe darauf reagierte erfahren Sie im Stadt­le­xi­kon.

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Inflation Foto StadtAK Karlsruher Notgeld

Inflation

Wer im Oktober 1923 einkaufen wollte, musste dafür 120 Millionen Reichsmark zahlen, ein Paar Kinders­tie­fel kosteten im November 850 Milliarden. Hinter­gründe für diese Hyperin­fla­tion erfahren Sie im Stadt­le­xi­kon.

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Adenauerring Foto Roland Feitenhansl 2012

Adenauerring

Kaum jemand in Karlsruhe kennt den Parkring, fast jeder aber den Adenau­er­ring. Dieser erhielt seinen Namen aber erst 1967. Angelegt wurde er als Parkring Ende der 1920er Jahre als Teil des im Zuge des Generalbe­bau­ungs­plans aus dem Jahr 1926 entwor­fe­nen Sportparks Hardtwald, dessen Planungen im Frühjahr 1932 endeten.

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Hoelz-Schlacht Foto StadtAK 8/PBS oXI 355

Hoelz-Schlacht

Handgreif­li­che Ausein­an­der­set­zun­gen gehörten in der politi­schen Ausein­an­der­set­zung vor allem in der Endphase der Weimarer Republik zum Alltag. In Karlsruhe steht die Hoelz-Schlacht für die Aggres­si­vi­tät, mit der vor allem die Natio­nal­so­zia­lis­ten mit politi­schen Gegnern umgingen.

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Michelin Reifenwerke Foto StadtAK 8/Alben 405/33

Michelin Reifenwerke

Das Miche­lin­männ­chen ist bereits 1931 nach Karlsruhe gekommen. 1931 eröffnete der franzö­si­sche Reifen­her­stel­ler Michelin in der Vogesen­straße, heute Michel­in­straße 4 seine erste Produk­ti­ons­stätte in Deutsch­land. Die renom­mier­ten Michelin Reifen­werke gehörten in der Weimarer Republik zu den bekann­tes­ten Indus­trie­an­sied­lun­gen.

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Der Generalbebauungsplan 1926 Foto StadtAK 8/PBS XVI 901

Der Generalbebauungsplan 1926

Bis heute genießen die Karlsruher und Karls­ru­he­rin­nen die Vorzüge des Rhein­strand­bads mit seinem vielfäl­ti­gen Freizeit­an­ge­bot. Die Wohnsied­lung Dammer­stock ist ein heraus­ra­gen­des Beispiel des Neuen Bauens in Deutsch­land. Beide Projekte gehen auf den 1926 veröf­fent­lich­ten weitsich­ti­gen Generalbe­bau­ungs­plan der Stadt Karlsruhe zurück.

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Autobahnbau Foto StadtAK 8/Alben 5/135b

Autobahnbau

Autobahnen sind heute selbst­ver­ständ­li­cher Bestand­teil unseres Verkehrs­sys­tems. Sie sind allerdings keine Erfindung von Adolf Hitler, wie immer noch viele meinen, vielmehr setzte deren Planung bereits in der Weimarer Republik ein, und auch Karlsruhe war beteiligt.

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Kunigunde Fischer Foto StadtAK 8/Alben 12/57a

Kunigunde Fischer

Was im Kaiser­reich noch undenkbar war, wurde in der Weimarer Republik Realität. Die ersten Frauen zogen in die deutschen Parlamente ein. Möglich wurde dies nach der Revolution 1918/19 in der ersten langle­bi­ge­ren deutschen Demokratie. Zu den ersten Parla­men­ta­rie­rin­nen gehörte 1919 die Karls­ru­he­rin Kunigunde Fischer. Über die SPD-Politi­ke­rin und spätere Karlsruher Ehren­bür­ge­rin erfahren Sie mehr im Stadt­le­xi­kon.

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Weimarer Republik Foto StadtAK 8/PBS oXIIIb 530

Weimarer Republik

Wollen Sie einen kurzen Überblick über die badische Landes­haupt­stadt Karlsruhe in der Weimarer Republik? Dann erfahren Sie hier mehr.

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Weltwirtschaftskrise Foto StadtAK 8/PBS oVI 482

Weltwirtschaftskrise

Als am 25. Oktober 1929, dem so genannten Schwarzen Freitag, die Weltwirt­schafts­krise begann, wirkte sich diese sehr rasch auch in Karlsruhe aus. Schon zu Beginn des Jahres 1930 war die Arbeits­lo­sig­keit dramatisch gestiegen.

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