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Karlsruhe: Stadtgeschichte

"Liebesgaben an die Front"

Einladen von Liebesgaben für die Front durch das Rote Kreuz.<br />StadtAK 8/PBS oVI 52

Einladen von Liebesgaben für die Front durch das Rote Kreuz.
StadtAK 8/PBS oVI 52


 

Sammlungen im Krieg 1914 - 1918

Ausstel­lung des Stadt­ar­chivs Karlsruhe
vom 19. Mai - 23. Oktober 2014

Während des Ersten Weltkriegs kümmerten sich auch in Karlsruhe verschie­dene Organi­sa­tio­nen und städti­sche Einrich­tun­gen um die Kriegs­teil­neh­mer und deren Familien. So konnten nützliche Dinge als sogenann­te Liebes­ga­ben an die Front verschickt werden. Das Stadt­ar­chiv Karlsruhe zeigt im Foyer aus seinen Beständen eine kleine Auswahl von Plakaten und Fotos zu Samme­lauf­ru­fen während des Ersten Weltkriegs.

Die Goldan­kaufs­stel­len warben mit dem Spruch "Gold gab ich zur Wehr, Eisen nahm ich zur Ehr". Der Ortsaus­schuss für Liebes­ga­ben­samm­lun­gen der Stadt Karlsruhe organi­sierte 1914 und 1915 einen Karlsruher Tabaktag zum Sammeln von "Rauch­ma­te­rial aller Art für unsere tapferen Soldaten im Felde". Auch ein Plakat der Karlsruher Wollwoche 1915 ist zu sehen.

Im Lesesaal wird durch eine Lichtin­stal­la­tion die ehemalige Pfandleihe als Sammelort für Wäsche besonders dokumen­tiert. Im Verstei­ge­rungs­raum, dem heutigen Lesesaal des Stadt­ar­chivs, wurden Wäsche­stücke entge­gen­ge­nom­men und sortiert. Hier können die Besucher und Besuche­rin­nen nach weiteren Sammlungs­be­stän­den zum Ersten Weltkrieg recher­chie­ren.

Der Eintritt ist frei.

 

Pressebericht

BNN, 20. Mai 2014

 

Doppelausstellung im Stadtmuseum und im Pfinzgaumuseum 2014

Doppelausstellung
Stadtmuseum (9.5.-26.10)
Pfinzgaumuseum (10.5.-26.10)