Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt.

Karlsruhe: Stadtgeschichte

Gedenktafel für die Widerstandsgruppe Weiße Rose

Otto-Wels-Straße 1


Aufnahme Arthur Mehlstäubler 2016 (Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/122 DO)

Aufnahme Arthur Mehlstäubler 2016 (Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/122 DO)



Im seit 1964 entstan­de­nen Stadtteil Oberreut sind zahlrei­che ­Stra­ßen nach Verfolgten des Natio­nal­so­zia­lis­mus und Wi­der­stands­kämp­fern benannt. 1983 wurde das vom Bürger­ver­ein O­ber­reut schon lange gewünschte Jugend- und Gemein­schafts­zen­trum er­öff­net und Weiße Rose genannt. Es stellt sowohl einen Bezug auf die Straßen­na­men im Stadtteil her wie auf die Jugend. Die meis­ten Mitglieder der 1942 in München entstan­de­nen ­Wi­der­stands­gruppe Weiße Rose waren als Studie­rende junge ­Men­schen.

Die Gedenk­ta­fel wurde im Oktober 1984 am Hauptein­gang zum Ge­mein­schafts­zen­trums angebracht. Diese 50 x 50 cm große und 8 cm tiefe Tafel aus Bronze mit Hochrelief und Ritzzeich­nung mit Stahl­rah­men wurde vom Karlsruher Künst­ler­ehe­paar Barbara Jäger und OMI Riesterer entworfen und angefer­tigt. Auch die in un­mit­tel­ba­rer Nähe befind­li­che Bürger­säule wurde von ihnen ­ge­schaf­fen. Der Text der Tafel lautet:

DIESES HAUS, DAS OBERREUTER / GEMEIN­SCHAFTS­ZEN­TRUM, TRÄGT DEN NAMEN / WEISSE ROSE / IM GEDENKEN AN DEN WIDERSTAND MÜNCHNER / STUDENTEN GEGEN DAS NATIO­NAL­SO­ZIA­LIS­TI­SCHE / REGIME IN DEN JAHREN 1942 - 1943


Weiterführende Informationen

Detlef Bald: Die Weiße Rose, Berlin 2003.