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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Mahnmal für die Opfer der NS-Justiz im Bundesgerichtshof

Bundesgerichtshof, Erbgroßherzogliches Palais, Erdgeschoss


Ausschnitt der Stele mit Inschrift, Aufnahme 2021, Foto: Bundesgerichtshof

Ausschnitt der Stele mit Inschrift, Aufnahme 2021, Foto: Bundesgerichtshof



Die 2,40 m hohe, dreieckige Stele aus vergol­de­tem Messing ­ge­stal­tete der Graphiker und Designer Otl Aicher (1922-1991). Er war ein Schwager der Geschwis­ter Hans und Sophie Scholl, die im Jahre 1943 wegen ihres Wider­stan­des gegen das NS-Regime aufgrun­d ei­nes Todes­ur­teils des Volks­ge­richts­hofs hinge­rich­tet wur­den.
Die Stele trägt die Inschrift Gerech­tig­keit / erhöht ein Volk / Buch der Sprüche 14,34 / Im Gedenken an / die Frauen und Männer, / denen im Namen / des deutschen Volkes / Unrecht ­ge­schah.

Die Stele wurde am 30. Januar 1990 von Bundes­jus­tiz­mi­nis­ter Hans A. Engelhard übergeben.


Weiterführende Informationen

Wenn die Situation es wieder zulässt, kann eine Besich­ti­gung der Stele im Zuge einer Führung für Besucher­grup­pen beim ­Bun­des­ge­richts­hof statt­fin­den. Die Teilnahme an einer Führung ist nach vorheriger Anfrage und Anmeldung über den Be­su­cher­dienst des Bundes­ge­richts­hofs möglich. Das Kon­takt­for­mu­lar und die allge­mei­nen Hinweise für Führung mit oder ohne Verhand­lungs­be­such können auf der Homepage des Bun­des­ge­richts­hofs eingesehen werden.

Link zur Homepage des Bundesgerichtshofs