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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Digitale Angebote: Stadtchronik Karlsruhe


 

Die Chronik bietet Einträge zur Geschichte der Stadt Karlsruhe von ihrer Gründung als Residenz­stadt im Jahre 1715 an bis in die Gegenwart als Zentrum der Techno­lo­gie­Re­gion Karlsruhe. Stadt­teilchro­ni­ken der einge­mein­de­ten, ehemals selbstän­di­gen Stadtteile, die zum Teil sehr viel älter sind als Karlsruhe, liefern histo­ri­sche Infor­ma­tio­nen über die Entwick­lung des geogra­fi­schen Raumes, den die Großstadt Karlsruhe heute einnimmt. Die den Einträgen zugeord­ne­ten Bilder veran­schau­li­chen auch das jeweilige Zeitko­lo­rit, und an der Folge histo­ri­scher Stadtpläne kann die stadt­pla­ne­ri­sche Entwick­lung nachvoll­zo­gen werden.

 

Ergebnis der Suche nach 'Karl-Friedrich-Straße'

1785
In der geplanten Verlängerung der Bärengasse (heute Karl-Friedrich-Straße) jenseits des Landgrabens werden erste Häuser errichtet. Zuvor war 1784 eine Notbrücke über den Landgraben geschlagen worden.
1787
Seit dem Beginn der Bebauung der Schlossstraße (heute Karl-Friedrich-Straße) wird gefordert, Pläne zur Gestaltung des Marktplatzes vorzulegen. Verschiedene bekannnte Baumeister, u. a. Mauritius Pedetti und Salins de Montfort, reichen bis 1790 Entwürfe ein und erhalten dafür auch Honorare. Vorerst kommt es zu keiner Realisierung. Dieser städtebauliche Wettbewerb führt aber zu zahlreichen Bauanfragen, so dass die Zähringerstraße zum Marktplatz geöffnet und die Spitalstraße (heute Markgrafenstraße) bebaut werden.
1790
In der Schlossstraße (heute Karl-Friedrich-Straße) wird der Landgraben überwölbt. Versicherung für Dienstboten geschaffen. 1837 erfolgt die Umwandlung in den Hospitalverein, der jedem Karlsruher offen steht. Dessen Aufgaben übernimmt 1852 der "Städtische Krankenverein", in dem die Dienstboten von der Herrschaft versichert werden müssen.
1794
Durch die Bebauung der Schlossstraße (heute Karl-Friedrich-Straße) seit 1777 wird die Schließung des Schlachthauses am Landgraben notwendig. Der Neubau wird am heutigen Ludwigsplatz errichtet, aber bereits 1809 für baufällig erklärt, jedoch erst 1819 geschlossen.
1796
Die Stadterweiterung erfordert die Verlegung des Ettlinger Tores nach Süden an das Ende der heutigen Karl-Friedrich-Straße. Es besteht zunächst aus Holz. Vom Ettlinger Tor nach Osten wird die Kriegsstraße angelegt. Ihre Verlängerung nach Westen erfolgt bis 1809/10, nachdem der Markgraf im Jahre 1800 im Tausch Beiertheimer Gemarkung für die Stadt erworben hat.
1797
Friedrich Weinbrenner kehrt nach siebenjähriger Abwesenheit nach Karlsruhe zurück. Er legt 1798 seine Pläne für die Stadtbebauung, die Gestaltung des Marktplatzes und der Schlossstraße (heute Karl-Friedrich-Straße) vor.
Friedrich Weinbrenner
Friedrich Weinbrenner, der Baumeister des "klassizistischen" Karlsruhe.
StadtAK 8/PBS III 1698
22. April 1819
Feierliche Eröffnung des badischen Landtages. Die Sitzungen finden im Schloss statt. 1820, als der Landtag wieder zusammentritt, finden die Sitzungen der Zweiten Kammer im Haus Schlossstraße 18 (heute Karl-Friedrich-Straße) am Rondellplatz statt und 1822 im Saal des Hauses der Museumsgesellschaft.
22. November 1844
Feierliche Enthüllung des von Ludwig v. Schwanthaler entworfenen Denkmals für Großherzog Karl Friedrich auf dem Schlossplatz. Am 30. November wird die Schlossstraße in Karl-Friedrich-Straße umbenannt.
28. November 1881
Einweihung der von Gustav Ziegler geplanten Synagoge der orthodoxen Israelitische Religionsgesellschaft im Hinterhaus Karl-Friedrich-Straße 14.
1907
Fertigstellung der Telegraphen-Kaserne an der Hertzstraße. Das Rathaus wird durch eine Brücke mit dem Gebäude Karl-Friedrich-Straße 8 verbunden.
27. November 1907
Die bisher im Rathaus untergebrachte Sparkasse bezieht in der Karl-Friedrich-Straße 8 neue Räume.
26. Juni 1922
Eröffnung der Städtischen Bücherei und Lesehalle. In ihr werden die Bibliotheken des Männerhilfsverein vom Roten Kreuz und des Badischen Frauenvereins, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, zusammengeführt. Die Bücherei wird in der Karl-Friedrich-Straße 21 eingerichtet.
12. März 1963
Der Gemeinderat beschließt die Verlegung der Denkmäler von Karl Friedrich Drais von Sauerbronn, Carl Benz und Franz Grashof an der Kriegsstraße zwischen Lamm- und Karl-Friedrich-Straße, da diese dem bereits begonnenen Ausbau für den wachsenden Verkehr im Wege stehen. Die Denkmäler finden an der Beiertheimer Allee einen neuen Standplatz.
28. Mai 1965
Einweihung des 1955 begonnenen und in drei Bauabschnitten fertig gestellten Neubaus für das Landesgewerbeamt an der Karl-Friedrich-Straße.