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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Digitale Angebote: Stadtchronik Karlsruhe


 

Die Chronik bietet Einträge zur Geschichte der Stadt Karlsruhe von ihrer Gründung als Residenz­stadt im Jahre 1715 an bis in die Gegenwart als Zentrum der Techno­lo­gie­Re­gion Karlsruhe. Stadt­teilchro­ni­ken der einge­mein­de­ten, ehemals selbstän­di­gen Stadtteile, die zum Teil sehr viel älter sind als Karlsruhe, liefern histo­ri­sche Infor­ma­tio­nen über die Entwick­lung des geogra­fi­schen Raumes, den die Großstadt Karlsruhe heute einnimmt. Die den Einträgen zugeord­ne­ten Bilder veran­schau­li­chen auch das jeweilige Zeitko­lo­rit, und an der Folge histo­ri­scher Stadtpläne kann die stadt­pla­ne­ri­sche Entwick­lung nachvoll­zo­gen werden.

 
1870
Die Lammstraße wird zur Kriegsstraße verlängert.
1870
Friedrich Gutsch begründet die "Karlsruher Nachrichten".
1870
Eine Hans-Thoma-Ausstellung im Badischen Kunstverein endet mit einem Misserfolg.
1870
Zur Wahrnehmung der Armenpflege nach dem neuen Gesetz wird die Stadt in sechs Armendistrikte eingeteilt und eine Anzahl freiwilliger Armenpfleger ernannt.
1870
Gründung der Privatbank Straus & Co., die später am Friedrichsplatz ein repräsentatives Gebäude errichtet (heute Badische Bank). 1938 musste das jüdische Unternehmen verkauft werden.
1. Februar 1870
Gründung der Firma Junker & Ruh, die anfangs Nähmaschinen, später Herde und Öfen produziert.
5. Mai 1870
Mit einem Stiftungsgesetz werden das Krankenhaus und dessen Vermögen unter die Verwaltung der Gemeinde gestellt. Die Verträge mit den Kirchlichen Verbänden werden gekündigt, die räumliche Trennung des Jahres 1858 wieder aufgehoben. 1883 erwirbt die Stadt von der Stiftung Grundstücke, Gebäude und Inventar des Krankenhauses, das nun reine Gemeindeanstalt wird.
14. Mai 1870
Verabschiedung des Gesetzes über die neue badische Gemeindeordnung, die am 1. Juni in Kraft tritt. Sie hält am Prinzip der Bürgergemeinde fest. Abgeschafft wird der Bürgerausschuss, eingeführt wird wieder die unmittelbare Wahl der Gemeinderäte und der Bürgermeister durch die Bürger.
15. Juni 1870
Das Lehrerseminar bezieht das Hauptgebäude an der Bismarckstraße, wo heute noch die Pädagogische Hochschule ihren Sitz hat.
30. Juni 1870
Als Nachfolger Jakob Malschs wird Wilhelm Lauter von den wahlberechtigten Bürgern direkt zum neuen Oberbürgermeister gewählt. Am 28. Juli kann noch ein neuer Gemeinderat gewählt werden, dann unterbricht der Krieg gegen Frankreich die ebenfalls fälligen Wahlen zum großen Bürgerausschuss.
Wilhelm Florentin Lauter (1821 - 1892).
StadtAK 8/PBS III 901
14. Juli 1870
Die Kriegsfurcht treibt viele Karlsruher zum Sturm auf die Sparkasse, der bei der Auszahlung der Guthaben das Geld auszugehen droht.
18. - 20. Juli 1870
Der Oberbefehlshaber der badischen Truppen, der Kronprinz von Preußen, weilt in Karlsruhe und wird von der Bevölkerung stürmisch begrüßt.
4. August 1870
Eröffnung des Betriebs der Rheintalbahn zwischen Mannheim und Karlsruhe. Sie mündet beim Mühlburger Tor in die Maxau-Bahn. Über die Einmündung der Rheintalbahn in das bestehende Schienennetz westlich oder östlich von Karlsruhe war ein heftiger Meinungsstreit entstanden.
4./6. August 1870
An diesen Tagen ist in Karlsruhe der Kanonendonner der Schlachten bei Weißenburg zu hören, die mit deutschen Siegen enden.
Kriegslazarett in der Maschinenhalle der Straßenbahnwerkstätte in Karlsruhe, 1870/71.
StadtAK 8/PBS oVI 152
26. Oktober 1870
Gegen Abend wütet ein schwerer Orkan in Karlsruhe und Umgebung, der große Sachschäden anrichtet.
1871
Der erste Fröbelsche Kindergarten wird in der Hirschstraße eingerichtet.
1871
Die Stadt gründet die Aktiengesellschaft "Verein zur Erbauung billiger Wohnhäuser", die bis 1873 30 Wohnhäuser in der Südstadt baut.
18. Januar 1871
Bei der Kaiserproklamation im Spiegelsaal des Versailler Schlosses ruft Großherzog Friedrich I. das Hoch auf Kaiser Wilhelm I. aus.
3. März 1871
Bei den ersten Reichstagswahlen, bei denen, wie schon bei den Wahlen zum Zollparlament 1868, alle männlichen Einwohner über 25 Jahre das gleiche und direkte Stimmrecht ausüben, wird im Wahlkreis Karlsruhe-Bruchsal Prinz Wilhelm von Baden als Abgeordneter gewählt. Sein einziger Gegenkandidat von der Katholischen Volkspartei erhält nur wenige Stimmen.
13. März 1871
Mit einer feierlichen Beleuchtung der Stadt und des Schlosses wird das Ende des Deutsch- Französischen Krieges gefeiert.
3. April 1871
Feierlicher Einzug der badischen Truppen in der Stadt mit Prinz Wilhelm von Baden an der Spitze.
Mai 1871
Bei Inbetriebnahme des neuen Wasserwerks mit zwei dampfgetriebenen Kolbenpumpen sind 57 Grundstücke angeschlossen. Die Zahl der privaten Nutzer steigt rasch.
29./30. Mai 1871
In der Nacht des Pfingstmontag bricht in der Kronenstraße ein Brand aus, dem auch die Synagoge zum Opfer fällt.
Die Synagoge in der Kronenstraße. Erbaut nach Plänen von Friedrich Weinbrenner 1798 - 1806, niedergebrannt 1871.
StadtAK 8/PBS oXIVc 137
17. Juni 1871
Beschluss über die Errichtung einer städtischen Hypothekenbank, durch die vor allem Neubauten in der Innenstadt anstelle älterer Häuser gefördert werden sollen. Sie nimmt Mitte 1872 ihre Arbeit auf.
22./28. Juni und 3. Juli 1871
Neuwahlen zum Bürgerausschuss gemäß der neuen badischen Gemeindeordnung.
14. November 1871
Vorlage eines neuen Bebauungsplanes, der die sprunghaft vermehrte Bautätigkeit nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges regeln soll. Oberbürgermeister Lauter geht von einer höchsten Bevölkerungszahl von 60.000 aus. Ausgebaut werden sollen u. a. die Südstadt, in der Innenstadt sollen die zweistöckigen Häuser durch drei- bis vierstöckige ersetzt werden. Dafür waren schon 1860 Prämien ausgesetzt worden.
14. Dezember 1871
Der Bürgerausschuss fasst einstimmig den Beschlssß zur Errichtung einer Handelsschule, die am 10. April 1872 mit dem Unterricht beginnt.
1872
Es gibt 22 Brauereien in der Stadt, die zum Teil nur für den Bedarf der Bierwirtschaft des Besitzers betrieben werden. 1914, nach einem anhaltenden Konzentrationsprozess, produzieren noch 10 Brauereien in Karlsruhe Bier.
1872
In den Jahren 1872 - 1875 werden sämtliche Stadttore abgebrochen, um den Erfordernissen des Verkehrs Rechnung zu tragen.
1872
Die Karlsruher Messe findet letztmals auf dem Schlossplatz statt, der 1873 neu bepflanzt wird.
Jahrmarkt auf dem Schlossplatz am 4. Oktober 1853. Tribünen für Geschicklichkeitsspiele gehörten zu den Attraktionen.
StadtAK 8/PBS XI 1758
Oktober 1872
Gründung der "Henri Ehrmann & Cie.", die sich mit der Herstellung von Patronen befasst. Aus ihr wird 1878 die "Deutsche Metallpatronenfabrik Lorenz".
1873
Die im Jahr zuvor in eine staatliche Institution umgewandelte Hofbibliothek bezieht ihr Domizil in dem neuen Sammlungsgebäude am Friedrichsplatz. 1913 verfügt sie über etwa 3.800 Handschriften und 220.000 Bücher.
1873
An der Ettlingerstraße werden die Eisenbahnschienen durch einen Fußgängersteg überbrückt. Die Klagen über Störungen und Gefahren für den Verkehr nehmen jedoch weiter zu. Der Steg wird 1889 wieder abgerissen.
1873
In der Karlsruher Münze werden die ersten Reichssilbermünzen geprägt.
3. April 1873
Der unter Leitung von Josef Durm 1871 begonnene Bau des Vierordtbades wird feierlich eröffnet. Damit erhält die Stadt nach verschiedenen unbefriedigenden Einrichtungen die erste öffentliche Badeanstalt zunächst ohne Schwimmbad. Der Bankier Heinrich Vierordt hat etwa 40 Prozent der Baukosten gestiftet.
10. Mai 1873
Die seit 1837 geführten Verhandlungen über die Gemarkung Gottesaue werden mit der Eingemarkung nach Karlsruhe abgeschlossen.
Oktober 1873
Fanny Trier gründet für die Ausbildung von Lehrerinnen ein privates Lehrerinnenseminar in der Stephanienstraße. Unter dem Namen "Prinzessin-Wilhelm-Stift" wird die Anstalt 1878 dem Oberschulrat unterstellt und zur Abhaltung von Staatsprüfungen ermächtigt. 1883/84 zieht das Seminar in die Sophienstraße um.
Lehrerinnenseminar
7. Dezember 1873
Erster altkatholischer Gottesdienst. Auch in der Residenzstadt verwerfen eine Anzahl von Katholiken die Beschlüsse des Vatikanischen Konzils über das unfehlbare Lehramt des Papstes und bilden eine eigene Gemeinde. Ihr Anspruch auf Mitbenutzung der Stephanskirche führt zu heftigen Auseinandersetzungen, die sich auch in der Presse niederschlagen. Die Altkatholiken dürfen schließlich die evangelische Kleine Kirche mitbenutzen.
1874
Gründung des Vereins Bildender Künstler.
1874
Mit der Überwölbung des Landgrabens/Steinschiffkanals vom Friedrichstor (heute Mendelssohnplatz) längs der Steinstraße zum Durlacher Tor entsteht die spätere Kapellenstraße.
Die Modellstadt von der Rückseite um das Jahr 1840. Am Landgraben entlang der heutigen Steinstraße stehen die Häuschen des \"Dörfle\". Im Hintergrund das Bürgerhospital am Lidellplatz.
StadtAK 8/PBS XIIIb 54
10. Januar 1874
Bei den Reichstagswahlen kandidiert erstmals ein Vertreter der Sozialdemokratie, der in Karlsruhe 443 Stimmen erhält.
3. Oktober 1874
Das Karlsruher Gymnasium feiert die Einweihung seines neuen Schulgebäudes an der Bismarckstraße.
16. November 1874
Erste Beerdigung auf der neuen Anlage des heutigen Hauptfriedhofs, die als erster Parkfriedhof Deutschlands gilt. Die Kapelle, von Josef Durm geplant, ist 1876 vollendet.
1875
Fertigstellung des Gebäudes der Generaldirektion der Großherzoglich Badischen Staatsbahn in der Lammstraße am Friedrichsplatz.
Der neugeschaffene Friedrichsplatz mit dem Sammlungsgebäude (Bibliothek und Naturkunde) und dem Gebäude der Generaldirektion der Badischen Eisenbahnen.
StadtAK 8/PBS oXIIIb 47
1875
In der Rüppurrer Straße wird ein zweites, konfessionell gemischtes Lehrerseminar eröffnet.
1875
Zahlreiche Firmenzusammenbrüche markieren das Ende der sogenannten Gründerjahre.
1875
Als Organ der "Süddeutschen", später "Freisinnigen Volkspartei", erscheint der "Badische Landbote", dessen Herausgabe 1914 wieder eingestellt wird.
1875
Die zwischen Preußen und Baden abgeschlossene Militärkonvention hat die Auflösung des badischen Kriegsministeriums zur Folge. Karlsruhe wird Sitz des Generalkommandos des XIV. Armeekorps, das seinen Sitz in dem Neubau Bismarckstraße 2, dem sogenannten Werderschen Palais, nimmt. Das im zweiten Weltkrieg zerstörte Gebäude wird 1954 abgebrochen.
10. Februar 1875
Gründung der Volksbibliothek für das Lesebedürfnis der ärmeren Schichten. Sie wird von Anfang an von der Stadt unterstützt, die seit 1893 die Räumlichkeiten stellt.
17. März 1875
Oberbürgermeister Wilhelm Lauter wird wiedergewählt. Erster Bürgermeister wird Karl Schnetzler. Die Neuwahl sämtlicher Gemeindegremien ist notwendig durch das Gesetz über die neue Städteordnung vom 24. Juni 1874. Sie setzt an die Stelle der Bürgergemeinde das Prinzip der Einwohnergemeinde, die alle ortsansässigen und über 24-jährigen Männer gleichstellt.
Mai 1875
Der am Platz des Ettlinger Tors errichtete Malschbrunnen ist fertig gestellt. Er ist von Heinrich Lang und Otto Warth (Architektur) sowie Friedrich Moest (Skulpturen) entworfen worden. Er soll an die Fertigstellung der Karlsruher Wasserversorgung erinnern.
12. Mai 1875
Feierliche Einweihung des Synagogenneubaus in der Kronenstraße. Architekt ist Josef Durm.
1876
Carl Engler wird als Direktor an das Chemisch-Technische Labor der Polytechnischen Schule berufen.
1876
Übernahme der Kunstschule in staatliche Leitung. Sie erhält 1893 den Namen "Akademie der Bildenden Künste".
1876
Die konservative "Landpost", später "Badische Post" erscheint. Die Zeitung stellt 1904 ihr Erscheinen ein.
1876
Uraufführung der 1. Sinfonie von Johannes Brahms unter Leitung von Otto Dessoff.
1876
Fertigstellung der Humboldt-Schule an der 1912 so genannten Englerstraße.
1. Januar 1876
Die Reichsbank-Filiale nimmt ihren Geschäftsbetrieb auf.
November 1876
Einweihung der Friedhofskapelle auf dem neuen Hauptfriedhof.
1877
Eröffnung des Hotels Germania am Ettlinger Tor.
1877
Die Entleerung der Abortgruben in der Stadt erfolgt nach einem neuen System, das die Geruchsbelästigung deutlich vermindert.
1877
Errichtung einer provisorischen Ausstellungshalle am Festplatz. Sie wird 1886 gegenüber der Festhalle neu aufgebaut und für Zirkus- und Theaterveranstaltungen um einem Mittelbau erweitert. Im Juni 1913 wird das langlebige Provisorium abgerissen.
1877
Die Schreibweise des Namens der Stadt Karlsruhe mit K, bisher oft auch mit C, wird verbindlich.
10. Januar 1877
Bei den Reichstagswahlen siegt der Kandidat der Nationalliberalen Partei vor dem der Konservativen, der von der Zentrumspartei unterstützt wird, und dem der SPD.
21. Januar 1877
Eröffnung der Pferdebahn vom Durlacher Tor zum Mühlburger Tor, der im Mai die Inbetriebnahme der Strecke Marktplatz-Bahnhof folgt und im September die nach Mühlburg. Die Konzession für den Bahnbetrieb hat die Stadt dem Bremer Ingenieur Karl Westenfeld für 50 Jahre übertragen.
24. April 1877
Die Neuorganisation des Volksschulwesens tritt in Kraft. Ausgearbeitet wurde sie von Bürgermeister Karl Schnetzler und dem Leiter des gesamten Karlsruher Volksschulwesens Gustav Specht. Aufgrund des Landesgesetzes von 1876 sind die Volksschulen, wie von der Stadt schon 1836 gewünscht, konfessionell gemischt. Die Volksschule war - für Jungen und Mädchen getrennt - vielfach gegliedert. Schnetzler begründete dies damit, dass die Mannigfaltigkeit des Lebens an die einzelnen Volksklassen unterschiedliche Anforderungen stelle. Darauf habe die Schule Rücksicht zu nehmen.
29. April 1877
Feierliche Einweihung der von Josef Durm geplanten Festhalle auf der früheren Schießwiese am Festplatz. In diesem Jahr übernimmt die Stadt den Tiergarten und vereinigt ihn mit den Außenanlagen bei der Festhalle zum Stadtgarten.
Portal der Festhalle 1892, im Hintergrund das Vierordtbad. Die von Josef Durm geplante Festhalle wurde 1944 bei einem Luftangriff zerstört. StadtAK 8/PBS oXIVa 157
1. August 1877
Eröffnung einer Allgemeinen Kunst- und Gewerbeausstellung für das Großherzogtum Baden, die der Gewerbeverein veranstaltet.
1878
Vollendung des Baus der Fichte-Schule an der Sophienstraße.
27. April 1878
Durch landesherrliche Verordnung wird die Kunstgewerbeschule ins Leben gerufen. Im Oktober 1889 bezieht sie einen Neubau in der Westendstraße (heute Reinhold-Frank-Straße) 81. Dort wird auch das 1890 geschaffene Kunstgewerbemuseum untergebracht.
6. November 1878
Eröffnung der Baugewerkeschule, der heutigen Fachhochschule an der Moltkestraße.
1879
An der Kriegsstraße entsteht unter Leitung Josef Durms ein Palais im Stil der italienischen Renaissance im Auftrag des Hoftheaterintendanten Dr. Albert Bürklin. Auf dem Grundstück des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Palais steht heute das Studio Karlsruhe des Süddeutschen Rundfunks.
1879
Die Lumpenverwertungsfirma Vogel & Schnurmann verlegt ihren Betrieb von Muggensturm nach Karlsruhe. 1899 eröffnet die Firma neue Betriebsgebäude am Westbahnhof.
8. Mai 1879
Aufgrund einer landesherrlichen Verordnung zur Einrichtung von Mittelschulen für die weibliche Jugend wird die frühere Höhere Töchterschule neu organisiert. Sie führt jetzt den Namen Höhere Mädchenschule.
21. Mai 1879
Die Lange Straße wird zur Goldenen Hochzeit des deutschen Kaiserpaares in Kaiserstraße umbenannt. Ihre westliche Fortsetzung, die bisherige Mühlburger Allee, erhält am 29. Januar 1880 den Namen Kaiserallee.
17. Juni 1879
Durch Ortsstatut wird die Zahl der Beigeordneten, die ab 1884 die Bezeichnung Bürgermeister erhalten, auf drei erhöht und die der Stadträte von 22 auf 21 vermindert. Am 24. März 1886 wird der frühere Zustand wiederhergestellt.
2. Oktober 1879
Mit Inkrafttreten der Reichsjustizreform erhält der oberste badische Gerichtshof, das Oberlandesgericht, seinen Sitz in Karlsruhe.
14. Oktober 1879
Die Kraichgaubahn nach Eppingen wird in Betrieb genommen.
1. November 1879
Beginn der Landgraben-Korrektion nach den Plänen von Hermann Schück.