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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Blick in die Geschichte vom 23. Dezember 2010

nur online


Neuzugänge in der Bibliothek des Stadt­ar­chivs

ausgewählt und vorge­stellt von Manfred Koch



Arbeits­ge­mein­schaft der Auer Vereine und Kirchen­ge­mein­den e.V. (Hg.): 900 Jahre Freie Hansa-Stadt Aue 1110-2010, o.O., o. J. (2010), 96 S.

Die Festschrift enthält neben einer kurzen Geschichte des Ortes Aue von der Leiterin des Pfinz­gau­muse­ums, Anke Mührenberg, die Porträts von 10 Vereinen im Ortsteil und der drei Kirchen­ge­mein­den.



Beckmann, Anett: Menta­li­täts­ge­schicht­li­che und ästhe­ti­sche Unter­su­chun­gen der Grabmal­plas­tik des Karlsruher Haupt­fried­ho­fes, Univer­si­täts­ver­lag Karlsruhe 2006, 331 S.

"Ein Friedhof tritt von jeher als Spiegel­bild seiner Zeit auf, in welchem Archi­tek­tur­vor­lie­ben bzw. Kunst­strö­mun­gen sowie die Einstel­lung zu Leben und Tod innerhalb der Gesell­schaft zu entnehmen sind. Besondere Ereignisse, Unglücks­fälle, Kriege und andere Vorfälle sind an den Grabmalen bzw. in deren Inschrif­ten ablesbar und gelten auch noch für spätere Genera­tio­nen als Infor­ma­ti­ons­trä­ger bzw. als Zeugen einer vergan­ge­nen Zeit." Dies verdeut­licht die Autorin mit ihrer Disser­ta­tion am Beispiel des christ­li­chen Teils des Karlsruher Haupt­fried­hofs, macht aber im Nachwort deutlich, dass ihre Ergebnisse wegen der Kosten aufwen­di­ger Grabmale, die bis heute erhalten geblieben sind, nur für die Mittel- und Oberschicht Aussa­ge­kraft haben.



Dittrich, Michael / Merkel, Daniel: Bel ami der Aschenbahn. Das Leben des Carl Kaufmann, Göttingen 2010, 191 S. 36 s/w Abb.

Diese Biografie gibt auch sehr persön­li­che Einblicke in das bewegte Leben des Beinahe-Olympia­sie­gers in Rom 1960 und seine künst­le­ri­schen Aktivi­tä­ten, die sich auch in der Gründung und Leitung des Theaters "Die Käuze" im Karlsruher Stadtteil Waldstadt nieder­ge­schla­gen haben.



Maliske-Velten, Bärbel: Matzku­chen und Sonnen­wer­bele-Salat. Wie Karlsruher babble und Hallenser muffeln. Ein deutsch-deitsches Kochbuch mit kleinem Sprach­schatz, Info Verlag 2010, 300 S.

Das Buch bietet eine unter­halt­same Sammlung von jeweils etwa 500 Karlsruher und Hallenser Mundart­wör­tern und jeweils etwa 70 Koch- und Backre­zepte aus den beiden Partner­städ­ten.



Kleinmanns, Joachim (Hg.): Friedrich Ostendorf - Bauten und Schriften. Kolloquim des Arbeits­krei­ses für Hausfor­schung e.V. (AHF) und des Südwest­deut­schen Archivs für Archi­tek­tur und Ingenieur­bau (saai), Salzburg, Wien 2010, 111 S. (=Schrif­ten des Südwest­deut­schen Archivs für Archi­tek­tur und Ingenieur­bau (saai) am Karls­ru­her Institut für Techno­lo­gie (KIT) hrsg. von Prof. Dr. Johann Josef Böker, Band 1)

Der Band enthält die Vorträge des Kollo­qui­ums zu Leben und Werk des 43-jährig im Ersten Weltkrieg gefal­le­nen Archi­tek­ten, Bau- und Archi­tek­tur­his­to­ri­kers, der an der Techni­schen Hochschule in Karlsruhe lehrte und als Architekt auch hier u.a. bei Planung und Bau der Garten­stadt im Stadtteil Rüppurr wirkte.



Kleinmanns, Joachim (Hg.): Karlsruhe nach dem Zweiten Weltkrieg. Unbekannte Fotogra­fien von Carl Albiker, Karlsruhe 2010, 96 S.

Dem Bildband ist ein infor­ma­ti­ver biogra­fi­scher Abriss zu dem Kunst­his­to­ri­ker und Fotografen Carl Albiker, dem Sohn des badischen Bildhauers Karl Albiker, voran­ge­stellt. Albiker, der nach 1945 annähernd 20 Jahre als Fotograf an der Techni­schen Hochschu­le Karlsruhe aktiv war, hat dem saai als Vermächt­nis sein über 300.000 Negative umfas­sen­des Werkar­chiv hinter­las­sen. Der Band präsen­tiert 84 bisher unbekannte Fotogra­fien aus den Jahren 1948 bis 1955 von 30 Karlsruher Bauwerken, die den Zustand nach den Kriegs­zer­stö­run­gen und, wo er gelang, auch den Wieder­auf­bau, dokumen­tie­ren.



Nippert, Klaus (Hg.): Zur Geschichte der Karlsruher Fakultät für Informatik, Karlsruhe 2007, 102 S. (=Ver­öf­fent­li­chun­gen aus dem Karlsruher Univer­si­täts­ar­chiv, Bd. 2)

Die beiden Autoren Klaus Nippert und Peter C. Lockemann behandeln in zwei Beiträgen die Entstehung und Entwick­lung der ersten deutschen Fakultät für Infor­ma­tik von 1958 bis 2002 an der Techni­schen Hochschu­le Karlsruhe.



Stadt Karlsruhe, Amt für Stadt­ent­wick­lung (Hg.): Stadt­teil­pro­file Karlsruhe, Karlsruhe 2010, 244 S.

Alle 27 Karlsruher Stadtteile werden hier in ihrer Struktur mit ausge­wähl­ten Basisdaten und Kennzahlen, die auch einen kurzen histo­ri­schen Abriss beinhalten, vorge­stellt.



Treffer, Michael: Knielingen damals, heute und überhaupt, Selbst­ver­lag o.O und o. J. 34 S.

Mit 152 überwie­gend farbigen Fotogra­fien dokumen­tiert der Heraus­ge­ber histo­ri­sche Verän­de­run­gen im Ortsbild des ältesten Karlsruher Stadtteils.



Weibel, Peter (Hg.): ZKM 1989-2009, Karlsruhe 2010, 160 S.

Der bestens bebilderte Band gibt einen zwar kurzen, aber doch umfas­sen­den Überblick über Entstehung und Entwick­lung des ZKM und seiner beiden Museen mit ihrer Ausstel­lungs­tä­tig­keit (Medien­mu­seum; Museum für Neue Kunst) wie seiner vier Institute (Institut für Bildmedien; Institut für Musik und Akustik; Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft; Labor für antiquier­te Video­sys­te­me). Ferner werden die Aktivi­tä­ten der Vermitt­lung und Dokumen­ta­tion sowie der natio­na­len wie inter­na­tio­na­len Koope­ra­tio­nen und Projekte vorge­stellt. Die Lektüre macht nachvoll­zieh­bar, warum das ZKM als "Mekka der Medien­küns­te", als "Arche Noah der Kunst" und als "Mehr­spar­ten­haus" aller Künste weltweite Anerken­nung genießt.



Weinstein, Uwe: Herr Professor Heinrich Ordenstein. Menschen­freund, Musiker, Mäzen aus Offenstein, Heimat­ver­ein Offstein 2009, 49 S.

Heinrich Ordenstein (1856-1921), in Offstein nahe Worms geboren, war schon 1879-1881 als Musik­päd­agoge in Karlsruhe aktiv und kehrte 1883 hierher zurück. Bereits 1884 gründete er das "Conser­va­to­rium für Musik in Karlsruhe", die heutige Musik­hoch­schule. Der vielseitig inter­es­sierte Musik­päd­agoge und -wissen­schaft­ler verfasste auch einen Beitrag zur 1915 erschie­ne­nen Stadt­ge­schichte anlässlich des 200. Stadt­ge­burts­tags.



Zeus, Marlis: Christina Magdalena Markgrä­fin zu Baden. Ihr Leben in Schweden und Deutsch­land während des 30-jährigen Krieges, Karlsruhe 2010, 153 S.

Der Lebenslauf der Brief­schrei­be­rin (1616-1662) wird im histo­ri­schen Umfeld des kriege­ri­schen 17. Jahrhun­derts verortet. Die gebürtige Pfalz­grä­fin aus Zweibrücken-Kleeberg und Nichte des Schwe­den­kö­nigs Gustav II. heiratete 1642 in Schweden den 1659-1677 herrschen­den Markgrafen von Baden-Durlach. Seit 1650 lebte das Paar in der Karlsburg in Durlach.