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Karlsruhe: Kultur

Karlsruhe - Orte des Rechts

 

Foto: Platz der Grundrechte - 22.09.2015 / © Monika Müller-Gmelin

Foto: Platz der Grundrechte - 22.09.2015 / © Monika Müller-Gmelin


 

"Von dem Recht zur Ansiedlung und dem Genuss dieser Freihei­ten darf niemand wegen seiner Religion ausge­schlos­sen werden", beginnt der Privi­le­gien­brief zur Gründung Karlsruhes 1715. Bürger­li­che Rechte wie die Religi­ons­frei­heit und die Freiheit von der Leibei­gen­schaft, von Frondiens­ten und von Abgaben waren für die damalige Zeit außer­ge­wöhn­lich. Bald nach Gründung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land wurde Karlsruhe Sitz der beiden ­obers­ten Bundes­ge­richte.

Damit steht Karlsruhe heute in einer mehr als 300-jähri­gen his­to­ri­schen Linie für Recht und Freiheit, begonnen mit dem Pri­vi­le­gien­brief von 1715, über die freiheit­li­che Badische ­Ver­fas­sung von 1818 und das Ständehaus als Badisches Parlament, über die revolu­tio­nären demokra­ti­schen Bestre­bun­gen 1848/49 bis hin zu den aktuellen höchstrich­ter­li­chen Entschei­dun­gen des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts und des Bundes­ge­richts­hofs in der "Re­si­denz des Rechts". Die damit verbun­de­nen Orte in Karls­ru­he wer­den im Folgenden aufgeführt.


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