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Karlsruhe: Kultur

Kulturfrühstücksthemen seit Januar 2009

2018

25. Mai 2018 (PDF, 37 KB)

Kultur und Digita­li­sie­rung - eine Heraus­for­de­rung

6. April 2018 (PDF, 76 KB)

Vom Flimmern & Rauschen - der Filmstand­ort Karlsruhe

26. Januar 2018 (PDF, 71 KB)

Euro­päi­sches Kultur­er­be­jahr 2018

2017

24. November 2017 (PDF, 42 KB)

Deutsch-franzö­si­sche Kultu­r­ar­beit

29. September 2017 (PDF, 40 KB)

Femi­nis­mus in Kunst und Kultur

14. Juli 2017 (PDF, 40 KB)

Karls­ru­hes Litera­turs­ze­ne

26. Mai 2017 (PDF, 38 KB)

Kunst und Religion, befreundet oder befrem­det?

17. März 2017 (PDF, 37 KB)

Kunst und Kultur für Demokratie und Menschen­rech­te

27. Januar 2017 (PDF, 40 KB)

Zur Rolle der Karlsruher Off-Szene

2016

25. November 2016 (PDF, 39 KB)

Maßlo­sig­keit - oder woran ermisst sich der Wert der Kultur?

14. Oktober 2016 (PDF, 37 KB)

Kultur im Verein - ein zukunfts­fä­hi­ges Modell?

22. Juli 2016 (PDF, 40 KB)

Kultur­le­ben in den Stadt­tei­len - Projekte, Konzepte, Initia­ti­ven

27. Mai 2016 (Word-Dokument, 14 KB)

Kultur öffnet Welten. Inter­kul­tu­relle Kultu­r­ar­beit in Karlsruhe - ein Erfah­rungs­aus­tausch

1. April 2016 (Word-Dokument, 13 KB)

Kunst als Wert und Ware

29. Januar 2016 (Word-Dokument, 13 KB)

Erin­ne­rung an Grund­rechte und Demokra­tie

2015

20. November 2015 (Word-Dokument, 13 KB) Kultur schafft Willkom­mens­räu­me

25. September 2015 (Word-Dokument, 13 KB) Kultur in Karlsruhe - und wie geht es weiter?

31. Juli 2015 (PDF, 70 KB) Karlsruhe und seine Städtepartnerschaften

29. Mai 2015 (Word-Dokument, 25 KB) Bauten für die Kultur

20. März 2015 (Word-Dokument, 25 KB) "Heimat" im Rahmen der Wochen gegen Rassismus

30. Januar 2015 (Word-Dokument, 25 KB) Kultu­rel­les Ehrenamt

2014

28. November 2014 (Word-Dokument, 25 KB) Die Karlsruher Literaturszene

26. September 2014 (Word-Dokument, 25 KB) Fotografie: zwischen Kunst, Insze­nie­rung und Dokumentation

25. Juli 2014 (Word-Dokument, 25 KB) Filmstadt Karlsruhe

30. Mai 2014 (Word-Dokument, 25 KB) Histo­ri­sche Museen

4. April 2014 (Word-Dokument, 26 KB) Künstler­grup­pen gestern und heute - von der Maler­ko­lo­nie zum Offspace

31. Januar 2014 (Word-Dokument, 21 KB) Die Bibliothek im Spiegel der Gesellschaft

2013

29. November 2013 (Word-Dokument, 22 KB) Thema: Perspek­tiv­wech­sel im Kultur­be­trieb - vom Zuschau­en­den zum Mitwirkenden

20. September 2013 (Word-Dokument, 22 KB) Thema: Musik unserer Zeit

26. Juli 2013 (Word-Dokument, 21 KB) Thema: Zur Wechsel­wir­kung studen­ti­scher und gesamt­städ­ti­scher Kulturaktivitäten

31. Mai 2013 (Word-Dokument, 21 KB) Thema: Kreatives an der Schnitt­stelle von Kunst und Technologie

22. März 2013 (Word-Dokument, 21 KB) Thema: Erinne­rungs­ort öffent­li­cher Raum

25. Januar 2013 (Word-Dokument, 21 KB) Thema: Erinnern um der Zukunft willen - über den Umgang mit unserer Geschichte

2012

23. November 2012 (Word-Dokument, 21 KB) Thema: Über den Umgang der Kulturen mit Trauer und Abschied

27. Juli 2012 (Word-Dokument, 20 KB) Thema: Die kulturelle Identität Karlsruhes

25. Mai 2012 (Word-Dokument, 21 KB) Thema: Inter­re­li­gi­öser Dialog

30. März 2012 (Word-Dokument, 21 KB) Thema: Inter­kul­tu­rel­ler Dialog

20. Januar 2012 (Word-Dokument, 21 KB) Thema: Förderung der Kultur und Kreativwirtschaft


2011

Juli 2011
Karlsruhes freie Kunst­i­ni­tia­ti­ven

Die städtische Kunstszene hat sich in den letzten Jahren gewandelt: zunehmend sind es neben den etablier­ten Insti­tu­tio­nen und Museen die so genannten Offspaces, die einen Eindruck des künst­le­ri­schen Potentials einer Stadt vermitteln.


Selbst verwaltete und organi­sierte Projek­träume und Produ­zen­ten­ga­le­rien, meist getragen von Absol­ven­ten der Akademien, zeigen in Ausstel­lun­gen und Veran­stal­tun­gen, wohin der Trend bei zeitge­nös­si­scher Kunst gerade geht. Diese Kunsträume, sie sind hochak­tu­ell und gleich­zei­tig erfüllen sie eine wichtige Funktion: sie schaffen Ausstel­lungs­räume und dadurch Aufmerk­sam­keit für Künst­le­rin­nen und Künstler, die noch am Anfang ihrer beruf­li­chen Laufbahn stehen.


Auch in Karlsruhe entstanden in den letzten Jahren Initia­ti­ven, die das städtische Kultur­le­ben enorm bereichern. Die V8 zählt dazu, die Poly, der Kunstraum Morgen­straße, um nur einige zu nennen. Wie diese Initia­ti­ven arbeiten, wie sie vernetzt sind, was sie wollen und brauchen, darüber wird sich Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche beim nächsten Kultur­früh­stück mit Vertretern der Initia­ti­ven unter­hal­ten. Zu Gast an diesem Vormittag ist auch Frau Ramona Dengel, Leiterin des Kunstbüros Stuttgart, deren Projekt "außer­halb" die Vernetzung der baden-württem­ber­gi­schen Kunst­i­ni­tia­ti­ven zum Ziel hat. Wie immer ist die Runde für alle inter­es­sier­ten offen.


Mai 2011
Junge, freie Kultur in Karlsruhe

In den letzten Jahren hat sich im Bereich der "freien" Kultur in Karlsruhe sehr viel getan. Neue, kleine Veran­stal­tungs­orte sind entstanden, die ein hervor­ra­gen­des und innova­ti­ves Kultur­pro­gramm auf die Beine stellen, oft ohne jegliche finan­zi­el­le Förderung.

Das Kohi auf dem Werder­platz ist ein Beispiel, das Bento ein anderes, aber auch viele einzelne Personen beleben als Veran­stal­ter an unter­schied­li­chen temporären Orten mit Konzerten, Lesungen und Ausstel­lun­gen die Szene.

Wie sieht die freie Szene bei uns in Karlsruhe aus? Wie vernetzt sind ihre Protago­nis­ten unter­ein­an­der? Wie arbeiten sie und welche Möglich­kei­ten stehen ihnen zur Verfügung? Welche Rolle spielen soziale Netzwerke? Verfügt die Stadt über genügend Orte, an denen temporär und ohne große formelle Hürden Kultur statt­fin­den kann? Inwieweit können oder sollen die etablier­ten Kulturein­rich­tun­gen den Bedürf­nis­sen dieser Zielgruppe gerecht werden?

Über diese und mehr Fragen wird sich Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche mit der so genannten "freien Szene" austau­schen, wie immer ist die Runde für alle Inter­es­sier­ten geöffnet.


März 2011
Schwul-lesbische Kultur beim Kultur­früh­stück

Seit nunmehr 21 Jahren gibt es in Karlsruhe ein schwul-lesbisches Kultur­fes­ti­val, Anlass genug, dieses Thema beim nächsten Kultur­früh­stück näher zu beleuchten.

"Schrill im April" hat sich in den zwei Jahrzehn­ten seines Bestehens zu einer festen Größe im Karls­ru­her Festi­val­ka­len­der entwickelt. Bestand das Publikum in den Anfangs­jah­ren fast ausschließ­lich aus Schulen und Lesben, gesellten sich im Laufe der Jahre auch verstärkt Hetero­se­xu­elle dazu.

Inwiefern spiegelt sich die gesell­schaft­li­che Einstel­lung zu Homose­xua­li­tät und deren Wandel über die Jahrzehnte in "Schrill im April"? Gibt es in explizit schwule und lesbische Kultur? Was sind ihre Allein­stel­lungs­merk­male und wo sind die Überein­stim­mun­gen zu hetero­se­xu­el­ler Kultur? Sind solche Begriff­lich­kei­ten überhaupt noch zeitgemäß oder gar notwendig, und wenn ja, warum?

Eine Woche vor Beginn des Festivals möchte Kultu­ramts­lei­te­rin und Schirm­her­rin von "Schrill im April", Dr. Susanne Asche, diesen und mehr Fragen auf den Grund gehen, und zwar im Gespräch mit Vertre­te­rin­nen und Vertretern der schwul-lesbi­schen Szene, den Veran­stal­tern des Festivals und all jenen, die am Thema inter­es­siert sind.


Januar 2011

Thema: Kinder- und Jugend­chöre in Karlsruhe

Singen macht glücklich! Und nicht nur dies. Singen hält jung und gesund, es stimuliert Körper, Geist und Seele, fördert das Sozial­ver­hal­ten und die Intel­li­genz, Singen setzt Emotionen frei und sucht die Gemein­schaft. Singen verbindet, baut Brücken. Selten ist sich die Fachwelt so einig, wie in der Bewertung des Singens.
Und dennoch - Deutsch­land ist in Bezug auf eine Alltags­kul­tur des Singens zu einem Entwick­lungs­land geworden. Sicherlich spielt dabei die histo­ri­sche Erfahrung des Nazi-Regimes, welche die Musik, insbe­son­dere den Chorgesang, als Propa­gan­da­in­stru­ment einsetze, eine große Rolle. Ist uns das Singen deswegen suspekt geworden?

In den letzten Jahren formierte sich jedoch eine Art Bürger­be­we­gung in Sachen Musik. Ihr Ziel: Förderung von Gesang in Schulen und Kinder­gär­ten, in der Familie und im Verein. Die Stiftung "Singen mit Kindern" wurde ins Leben gerufen, der deutsche Chorver­band bildet Musik­men­to­rin­nen- und Mentoren aus, die Stiftung "il canto del mondo" vermittelt Singpaten an Kinder­gär­ten, die Musik­schule Neuss betreut das Projekt "Jedem Kind seine Stimme". Es scheint, als wäre das Singen wieder "gesell­schafts­fä­hig" geworden. Wie steht es in Karlsruhe um das Singen mit Kindern und Jugend­li­chen? Wie gelingt es, Kindern und Jugend­li­che eine Stimme zu geben, sie an Gesang heran­zu­füh­ren. Beim nächsten Kultur­früh­stück am 28. Januar im Café Besitos am Marktplatz (10:00) wird sich Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche dieser Fragen annehmen, und zwar gemeinsam mit Vertre­te­rin­nen und Vertretern aus der Karlsruher Chorszene. Wie immer ist die Runde für alle Inter­es­sier­ten offen.

2010


November 2010
Vom Sammeln und Konser­vie­ren- oder wieviel Geschichte braucht die Zukunft?

In den letzten 30 Jahren hat sich die Zahl der Museen in Baden-Württem­berg von 400 auf knapp 1300 erhöht. Im Vergleich dazu unterhält ein Land wie Tuniesien mit seinen unzähligen Ruinen­städ­ten gerade mal 80 Museen für sein Überlie­fe­rungs­gut.

Offenbar herrscht in den westlichen Indus­tri­e­län­dern das Bedürfnis, immer mehr von sich zu erhalten und immer weniger zu entsorgen. Doch was möchten wir der Nachwelt erhalten, wo und wie soll es überlie­fert werden?

Dass ein inter­na­tio­na­les Kunst­mu­seum anders sammelt als ein kultur­ge­schicht­li­ches Museum, ist bekannt, doch wer definiert den archi­va­ri­schen Auftrag? Und muss alles, was einmal gesammelt worden ist, auch auf ewig bewahrt werden?

Vielleicht können ein Bild, eine Tonscherbe oder ein Tierprä­pa­rat unter günstigen Bedin­gun­gen die Jahrhun­derte überdauern, doch wie steht es mit der Haltbar­keit der digitalen Medien? Unendlich viel Speicher­platz steht hier einer relativ kurzen Halbwerts­zeit gegenüber - eine Heraus­for­de­rung für die Fachwelt!

Über das spannende Thema des Sammeln und Konser­vie­rens wird sich Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche am 26. November mit Fachleuten aus Museen und Archiven, aber auch mit Privat­samm­lern unter­hal­ten. Eingeladen sind wie immer alle Inter­es­sier­ten, und wie immer findet der Kultur­treff um 10 Uhr im Besitos am Markt­platz statt.




September 2010
Baustelle Karlsruhe - eine Chance für Kunst und Kultur?

Die Kombi­lö­sung prägt das Erschei­nungs­bild Karlsruhes - nicht erst in Zukunft, auch schon heute. Notdürftig durch Bauzäune abgeschirmte Großbau­stel­len machen deutlich- die Stadt befindet sich im Umbruch.

Lärm, Staub und Bagger allerorten, ein Straßen- und Schie­nen­ver­kehr, welcher von Umlei­tun­gen bestimmt wird, Kunstwerke, die nicht mehr an ihrem angestamm­ten Platz bleiben dürfen, sondern temporär den Bauar­bei­ten weichen müssen. Baustellen markieren eine Zwischen­zeit die es gilt, zu überbrücken. Warum nicht aus der Not eine Tugend machen und die Baustellen mit Kultur bespielen?

Seit Ende August präsen­tie­ren sich 21 Kultur­be­triebe auf Anregung des Stadt­mar­ke­tings und der Karlsruher- Schie­nenin­fra­struk­tur-Gesell­schaft mit großfor­ma­ti­gen Fotogra­fien am Bauzaun Europa­platz. Ein Auftakt vielleicht für weitere Aktionen rund um die Baustel­len? Für Baustel­len­kon­zerte, Lesungen, für multi­me­dia­le Instal­la­tio­nen oder szenisches Spiel vor den Gruben? Welche Chancen für die Karlsruher Kultur­be­triebe bietet der Bau der Kombi­lö­sung? Wie kann gezieltes Baustel­len­ma­na­ge­ment dazu beitragen, die Kultur zu fördern, sie ins Bewusst­sein zu rücken und vielleicht sogar weiter zu entwickeln und welche Ideen und Anregun­gen haben die Kunst­schaf­fen­den?

Über diese und mehr Fragen wird sich Kultu­ramts­che­fin Dr. Susanne Asche mit Vertretern des Stadt­mar­ke­tings und der KASIG sowie Kultur­schaf­fen­den unter­hal­ten, und zwar beim nächsten Kultur­früh­stück am Freitag, den 24. September um 10 Uhr im Besitos am Marktplatz. Und wie immer ist die Runde für alle Inter­es­sier­ten offen.




Juni 2010
Kunst­ver­mitt­lung Open-Air


Waren es bis vor einigen Jahren vor allem Rockkon­zerte, die unter freiem Himmel statt­fan­den, so gibt es heute kaum eine kulturelle Sparte, die sich nicht auch unter freiem Himmel genießen und rezipieren ließe.
Kultur Open-Air boomt! Man trifft sich zu thema­ti­schen Stadt­füh­run­gen, zum Open-Air-Kino oder zur klassi­schen Musik. Das Klassik­früh­stück beim FEST ist seit Jahren Publi­kums­ma­gnet, ebenso die Reihe "Klassik am Turm" auf dem Durlacher Turmberg. Mit "Music to go" bringen Studie­rende der Karlsruher Musik­hoch­schule nächsten Monat erneut die Innenstadt zum Klingen, und bei den Europäi­schen Kultur­ta­gen konnte man am 2. Mai diesen Jahres auf dem Fried­richs­platz einem 1000-stimmige Chor lauschen.
Bei den regel­mä­ßi­gen Feier­lich­kei­ten zum Stadt­ge­burts­tag bringt die Stadt­mar­ke­ting GmbH kulturelle Highlights auf verschie­denste Plätze und Bühnen der Stadt, selbst Lesungen oder Ausstel­lun­gen werden heutzutage gerne ins Freie verlegt. Was steckt hinter diesem Trend?
Verfolgt er kommer­zi­elle Interessen, leistet er gar einer Leicht­ver­dau­lich­keit der Kultur Vorschub, und wenn ja, wäre dies der Kultur abträg­lich? Wo sind die Grenzen des Freiluft­trends, oder sollte man ihm erst gar keine setzen? Am Freitag, den 25. Juni um 10 Uhr, haben alle Inter­es­sier­ten im Café Besitos am Marktplatz die Möglich­keit, diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Wie immer wird die Veran­stal­tung geleitet und moderiert von Kultu­ramts­che­fin Dr. Susanne Asche.



Mai 2010
Jugend tanzt


"Jugend tanzt", so lautet das Motto des nächsten Kultur­früh­stücks, und dafür gibt es gute Gründe.
Ob Breakdance, Street­dance oder Ballett, ob Volkstanz, Bauchtanz oder Salsa - die Jugend tanzt wieder, und sie tut es mit Leiden­schaft und enormem Eifer. Selbst das klassische "Tanz­kränz­chen" erwachte in den letzten Jahren aus dem Dornrös­chen­schlaf, daran teilzu­neh­men gilt längst nicht mehr als verstaubt oder uncool- im Gegenteil. Tanzschu­len und Tanzgrupp­pen schießen aus dem Boden, getanzt wird im Jugendhaus, aber auch in der Schule oder in den eigenen vier Wänden. "The Show", der größte semipro­fes­sio­nel­len Street­dance-Wettbewerb in Süddeutsch­land für Kinder- und Jugend­li­che, verzeich­net im Karlsruher Jubez alljährl­lich mehrere Hundert Tänze­rin­nen und Tänzer zwischen 5 und 21 Jahren, Tendenz nach wie vor steigend.
Tanz ist für Jugend­li­che ein enorm wichtiges Mittel zur Identi­fi­ka­tion, zur Identi­täts­bil­dung, nicht allein deshalb hat das Tanzen auch schon seit längerem Einzug in die pädago­gi­sche Arbeit gehalten.
Am Freitag, den 28. Mai, wird Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche das Phänomen Tanz genau unter die Lupe nehmen, und zwar zusammen mit Fachleuten aus der Karlsruher Tanzszene. Wie immer ist die Veran­stal­tung für alle Inter­es­sier­ten offen und frei zugänglich.



April 2010
Musik­kul­tur in Baden-Württem­berg


Die Musik­kul­tur in Baden-Württem­berg ist einzig­ar­tig bunt und vielseitig, und sie steht in einer langen Tradition. Derzeit ist ihr im Badischen Landes­mu­se­um Karlsruhe eine große Ausstel­lung unter dem Titel "Vom Minnesang zur Popaka­de­mie" gewidmet.
Wie lebendig die Musik­kul­tur bei uns im Land ist, das zeigt sich nicht zuletzt an dem fast überbor­den­den Begleit­pro­gramm. 250 Veran­stal­tun­gen haben die ca. 180 Koope­ra­ti­ons­part­ner an den unter­schied­lichs­ten Orten in ganz Baden-Württem­berg auf die Beine gestellt. Veran­stal­tun­gen in jeder Takt- und Tonart, in Dur und Moll, von der Klassik bis zum Jazz, vom Schlager bis zum Chansons und natürlich für jedes Alter.
In Baden-Württem­ber­ger sind 1,2 Millionen Menschen in Musik­ver­ei­nen und Kapellen aktiv, 450 000 singen im Chor, es gibt überdurch­schnitt­lich viele Kinder- und Jugend­mu­sik­schu­len, daneben die fünf renom­mier­ten Musik­hoch­schu­len und nicht zuletzt die Popaka­de­mie Mannheim, die Musiker und Musik­ma­na­ger speziell für das Pop- und Rockbusi­ness ausbildet. Überhaupt genießt die künst­le­ri­sche Förderung des Nachwuch­ses einen extrem hohen Stellen­wert, nicht von ungefähr sind 40 Prozent der Preis­trä­ger des Bundes­wett­be­werbs "Jugend musizier­t" aus Baden-Württem­berg.
Das nächste Kultur­früh­stück am 30. April wird das Thema der Ausstel­lung aufgreifen und mit den betei­lig­ten Insti­tu­tio­nen, Vereinen und Verbänden dem musika­li­schen Geschehen im Ländle nachspüren. Wie immer führt Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche durch die Veran­stal­tung, zu der alle eingeladen sind, denen die Musik eine Herzens­an­ge­le­gen­heit ist.



März 2010
Kinder- und Jugend­thea­ter in Karlsruhe


Die Theater­päd­ago­gik hat sich in den letzten Jahren zunehmend zu einer eigen­stän­di­gen Disziplin innerhalb der Kultur­päd­ago­gik entwickelt.
Neben der klassi­schen Form des Jugend­thea­ters, dessen Ziel in der Regel die Aufführung ist, versucht sie mittels theater­päd­ago­gi­scher Methoden Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen zu fördern.
Theater­päd­ago­gik schärft die Sinne und das Vertrauen in die eigene Kreati­vi­tät und Gestal­tungs­mög­lich­keit, sie verhilft zu sozialer Kompetenz und Kommu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit. Sie geht von darstel­le­ri­schen Möglich­kei­ten von Kindern und Jugend­li­chen aus, entwickelt sie weiter, bringt sie in alters­ge­mäße Formen und setzt direkt bei den Lebens­wel­ten der Jugend­li­chen und deren spezi­fi­schen Themen an. Gewalt- und Missbrauch­ser­fah­run­gen können dabei eine Rolle spielen, die Clique, Schul­pro­bleme, die Eltern.
Auch in Karlsruhe gibt es immer mehr Insti­tu­tio­nen, freie Gruppen und profes­sio­nell ausge­bil­de­te Theater­päd­ago­gen, die sich der Arbeit mit Kindern und Jugend­li­chen verpflich­tet sehen. Mit ihnen wird Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche beim nächsten Kultur­früh­stück ins Gespräch kommen, um das Thema und seine vielen Facetten und Schat­tie­run­gen näher zu beleuchten. Wie immer ist die morgend­li­che Runde für alle Inter­es­sier­ten offen.



Februar 2010
Tatort Karlsruhe - oder die neue Hauptstadt des Regio­nal­kri­mis


Das Genre des Krimi­nal­ro­mans hat sich in den letzten Jahren zu einer hochran­gi­gen Litera­tur­gat­tung entwickelt. Die Krimi­nal­li­te­ra­tur greift gesell­schaft­li­che Strömungen und Themen auf und spielt in vielen Sparten, ob Theater, Film oder Hörspiel, eine tragende Rolle. Der Erfolg der Karlsruher Krimitage, die im März zum 5. Mal statt­fin­den, ist ein weiteres Indiz für die enorme Popula­ri­tät des Genres.
Seit ein paar Jahren wird auch in Karlsruhe vermehrt gemordet und geraubt - auf dem Papier zumindest. Das Verbrechen macht vor keinem Stadtteil, keiner Bevöl­ke­rungs­schicht halt, und die Mörder sind äußerst erfin­de­risch in der Wahl der Methoden, ihr Opfer um die Ecke zu bringen. Die Bücher, die beileibe nicht mehr nur im diffusen Verbre­cher­mi­lieu spielen, sind spannende, gut recher­chierte Geschich­ten, die eine Menge Lokal­ko­lo­rit verströmen.
Die Vielzahl von Krimi­nal­ro­ma­nen aus den Federn hiesiger Autoren veran­lasste jüngst den Heyne-Verlag, Karlsruhe als neue Hauptstadt des Regio­nal­kri­mis zu bezeichnen. Was es damit auf sich hat, dieser Frage wird Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche im Gespräch mit den Autoren, den Verlagen und natürlich den Leserinnen und Lesern auf den Grund gehen. Nicht zuletzt kommt auch die Polizei zu Wort, in der wie immer für alle Inter­es­sier­ten offenen Runde.



Januar 2010
Design - Form und Funktion

Fast kein Gegenstand des Alltags­le­bens kommt heute ohne Design aus.
Ob Auto oder Kleidung, Haushalts- oder Arbeits­ge­rät, es ist nicht allein die Funktio­na­li­tät, die zum Kauf eines Produkts einlädt. Mindestens genauso wichtig ist der ästhe­ti­sche Gesamtein­druck, die Farbe, die Form, das Material. Design und Designer suchen die perfekte Form für die Dinge, und das nicht erst seit mit dem Bauhaus 1919 die berühm­teste Designschule des 20. Jahrhun­derts gegründet wurde. Schon die Arts and Crafts - Bewegung im 19. Jahrhun­dert in England verwei­gerte sich den indus­tri­ell gefer­tig­ten und als "seelen­los" empfun­de­nen Dingen. In dieser Tradition stand auch der 1907 gegründete Deutsche Werkbund, der es sich zum Ziel gemacht hat, die Qualität handwerk­li­cher Kultur in die damals noch junge Massen­pro­duk­tion einzu­brin­gen.
Design steht nach wie vor hoch im Kurs, ein Beleg dafür ist nicht zuletzt die Karlsruher Kunst- und Designmes­se EUNIQUE, die 2009 quasi aus dem Stand heraus 6500 Besucher verzeich­nete. Auch der Studien­gang Produkt­de­sign an der Hochschule für Gestaltung hat keinen Grund, sich über mangelnde Bewer­bun­gen zu beklagen.
Wie entsteht Design heute und wer sind die Auftrag­ge­ber? Wie kreativ können Designer arbeiten und wie sieht die globale Formspra­che der Zukunft aus?
Mit diesen und anderen Fragen beschäf­ti­gen sich Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche und ihre zahlrei­chen fachkun­di­gen Gäste beim nächsten Kultur­früh­stück. Wie immer ist die Runde für alle Inter­es­sier­ten offen.



2009

November 2009
Studen­ti­sche Kultur in Karlsruhe

Die Studen­ti­sche Kultur in Karlsruhe ist nicht nur äußerst bunt und vielseitig- kein Wunder, angesichts von 32000 Studie­ren­den- sie wirkt auch weit über den Campus in das städtische Leben hinein. Betreut wird der studen­ti­sche Kultur­be­trieb von einer eigens geschaf­fe­nen Einrich­tung, dem Studen­ti­schen Kultur­zen­trum. Dort laufen die Fäden zusammen, was die ideelle, finan­zi­elle und räumliche Unter­stüt­zung der studen­ti­schen Kultu­r­ar­beit angeht. Und derer gibt es reichlich. Theater­grup­pen, Big-Bands, Chöre, Film- und Video­grup­pen, Orchester, sie alle bereichern das kultu­rel­le Leben nicht nur an, auch außerhalb der sieben Karls­ru­her Hochschu­len. Wie steht es um die studen­ti­sche Kultur, was benötigt sie, was sind ihre Beson­der­hei­ten? Und welche kultu­rel­len Angebote außerhalb des Campus nutzen die Studie­ren­den, was inter­es­siert sie, wo verbringen sie ihre Freizeit? Beim letzten Kultur­früh­stück in diesem Jahr wird Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche diesen und mehr Fragen mit Studie­ren­den und Vertretern des Studen­ten­werks und des studen­ti­schen Kultur­zen­trums auf den Grund gehen. Wie immer ist die Runde für alle Inter­es­sier­ten offen.





Oktober 2009
Der öffent­li­che Raum- Ort der Identi­fi­ka­tion und Inter­ven­tion

„Plastik im Freien“ - so hieß die Aktion von 1953 in Hamburg. Sie gilt in Deutsch­land als früher Versuch, Kunst durch Aufstel­lung im öffent­li­chen Raum jedem zugäng­lich zu machen. Seitdem ist über den öffent­li­chen Raum, über Kunst im öffent­li­chen Raum viel diskutiert worden. Doch bis heute besteht kaum Einigkeit darüber, welche Kriterien den öffent­li­chen Raum ausmachen, was öffent­li­cher Raum überhaupt ist, und wer ihn nutzen, gestalten oder bespielen darf. Was zeichnet den öffent­li­chen Raum- im Gegensatz zum nicht­öf­fent­li­chen Raum- aus? Ist es nur der Umstand, dass er außerhalb von Gebäuden zu finden ist, oder beinhaltet der Begriff öffent­li­cher Raum auch ein demokra­ti­sches Mitbe­stim­mungs­recht der Bürge­rin­nen und Bürger? Wenn dem so ist, wie, in welchen Gremien, mit welchem Instru­men­ta­ri­um manifes­tiert sich dieses Mitbe­stim­mungs­recht? Wer vertritt die Menschen, wenn es um die Gestaltung des Stadt­rau­mes geht, sei es durch Kunst am Bau, durch archi­tek­to­ni­sche, künst­le­ri­sche oder gesell­schafts­po­li­tisch motivierte Inter­ven­tio­nen?
Beim nächsten Kultur­früh­stück, am 30. Oktober um 10 Uhr im Café Besitos am Marktplatz, besteht die Möglich­keit, diesen und mehr Fragen zum öffent­li­chen Raum mit Kultur­schaf­fen­den und Fachleuten auf den Grund zu gehen. Moderiert wir der Vormittag von Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche, alle Inter­es­sier­ten sind eingeladen.





September 2009
Die Kunst des Archi­vie­rens- Karlsruhe und seine Archive

Sieben Archive gibt es in Karlsruhe, und sie alle widmen sich dem Erhalt von histo­ri­schen Unterlagen. Damit leisten die Archive den entschei­den­den Beitrag zur Sicherung der histo­ri­schen Überlie­fe­rung für künftige Genera­tio­nen. Ob Staats- oder Stadt­ar­chiv, Kreis- oder Kirchen­ar­chiv, alle übernehmen und sammeln Unterlagen, erschlie­ßen sie, und stellen sie darüber hinaus den Bürge­rin­nen und Bürgern zur Verfügung, veröf­fent­li­chen aber auch selbst Forschungs­er­geb­nisse. Archive sind eine wichtige, wenn nicht sogar die wichtigste Säule des kultu­rel­len Gedächt­nis­ses einer Stadt, eines Landes oder einer Region und tragen maßgeb­lich zur Identi­täts­s­tif­tung bei. Schon allein deswegen hat der Einsturz des Kölner Stadt­ar­chivs im März diesen Jahres Bestürzung ausgelöst, und das nicht nur in so genannten Exper­ten­krei­sen.
Wie arbeitet ein Archiv? Welche Verän­de­run­gen in der Archi­vie­rung bringen digitale Akten oder die E-Mail mit sich? Wie werden die Akten aufbewahrt und wie werden sie vor einem Unglücks­fall gesichert? Nicht zuletzt soll es darum gehen, was bei Archiv­bau­ten beachtet werden muss und welche Um- oder Neubauten in Karlsruher Archiven gerade abgeschlos­sen wurden, aktuell durch­ge­führt werden oder geplant sind. In gewohnt lockerer Runde wird sich Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Asche mit diesen Fragen beschäf­ti­gen. Ihre Gesprächs­part­ner sind die Leiter der sieben Karlsruher Archive, und wie immer ist die Runde für alle inter­es­sier­ten Bürge­rin­nen und Bürger geöffnet.





Juni 2009
Inter­kul­tu­rel­le Kultu­r­ar­beit

Ein Viertel der Karlsruher Bevöl­ke­rung verfügt über einen Migra­ti­ons­hin­ter­grund, wobei die Migran­ten/­Mi­gran­tin­nen aus ca. 140 Ländern kommen.
Der kulturelle Reichtum, die kulturelle Vielfalt, die sie aus diesen Ländern mitbringen, ist nicht nur im Sinne der kultu­rel­len Diver­si­zi­tät ein Gewinn und eine Berei­che­rung. Immer stärker erkennt man das kulturelle Potential der sog. „Auslän­di­schen Bevöl­ke­rung“ und verstärkt werden Programme und Konzepte ins Leben gerufen, die dabei helfen sollen, die inter­kul­tu­relle Kommu­ni­ka­tion von Deutschen und Nicht­deut­schen zu vertiefen. Schon ist die Rede von „Inter­cul­tu­ral Mainstre­a­ming“, einem Plädoyer für die inter­kul­tu­relle Öffnung der Gesell­schaft. Dabei soll Inter­kul­tur als die ausdrück­li­che Anerken­nung und Gleich­be­rech­ti­gung von unter­schied­li­chen Herkünften verstanden werden, was natürlich auch in der program­ma­ti­schen und inhalt­li­chen Ausrich­tung der tradi­tio­nel­len Kulturein­rich­tun­gen ihren Nieder­schlag finden muss. Inter­cul­tu­ral Mainstre­a­ming meint Chancen­gleich­heit und Teilha­bemög­lich­kei­ten am kultu­rel­len Leben für alle Bevöl­ke­rungs­grup­pen. Wie steht es in Karlsruhe um die Inter­kul­tur? Wie sehen die Auslän­di­schen Vereine ihren Platz im kultu­rel­len Leben der Stadt und inwieweit bemühen sich die Kultur­trä­ger um eine Öffnung, eine Integra­tion der Migran­ten? Diesen und mehr Fragen wird Kultu­ramt­lei­te­rin Dr. Susanne Asche in gewohnt lockerer Atmosphäre beim nächsten Kultur­früh­stück auf den Grund gehen. Wie immer ist die Veran­stal­tung für alle Inter­es­sier­ten offen.




Mai 2009
Kinder­kul­tur - Kultur von, mit und für Kinder

Kulturelle Bildung fördert die Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen von Kindern und Jugend­li­chen. Sie schärft die Sinne und das Vertrauen in die eigene Kreati­vi­tät und Gestal­tungs­mög­lich­keit, sie verhilft im wahrsten Sinne des Wortes spielend zu Flexi­bi­li­tät, sozialer Kompetenz und Kommu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit. Kinder und Jugend­li­che haben ein Recht auf kulturelle Bildung, durch sie wachsen sie in ihre Rolle als Verant­wor­tungs­trä­ger für die Kultur von morgen hinein.
Vom 25. bis 29. Mai findet in Karlsruhe erstmals das Kinder­kul­tur­fes­ti­val KIX statt. Unter der Feder­füh­rung des Kultur­bü­ros und in Koope­ra­tion mit dem Stadt­ju­gend­aus­schuss haben sich ca. 40 Kultur­in­sti­tu­tio­nen zusam­men­ge­tan, um gemeinsam mit und für Kinder ein kultu­rel­les Feuerwerk zu entfachen.
Warum ist Kultur für Kinder so wichtig? Warum haben und brauchen Kinder ihre eigenen kultu­rel­len Ausdrucks­for­men? Welche Kinder­kul­tu­r­an­ge­bote gibt es in Karlsruhe? In welcher Tradition steht die kulturelle Bildung und wie ist ihre Rolle zum Beispiel im klassi­schen Schul­sys­tem? Diesen und mehr Fragen wird Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche beim Kultur­früh­stück am 29. Mai auf den Grund gehen – wie immer in einer für alle Inter­es­sier­ten offenen Runde.





April 2009
„Kultur und Kreatives aus Karlsruhes Stadt­tei­len“

Das kulturelle Leben in Karlsruhes Stadt­tei­len ist den letzten Jahren merklich gewachsen. Kaum ein Quartier, in dem sich nicht Vereine, Initia­ti­ven oder Einzel­per­so­nen um „stadt­teil­kul­tu­rel­le“ Strategien bemühen und so zur Lebens­qua­li­tät der Bewohner beitragen. Kulturelle Aktionen, Stadt­teil­feste, Kunst­pro­jekte, gerade wenn sie auf den Stadtteil und seine Eigen­hei­ten, seine spezielle „Geschich­te“ zugeschnit­ten sind, wirken in hohem Maße identi­täts­s­tif­tend. Sie können kulturelle Netzwerke auf- und ausbauen, das Image des Quartiers nach Außen und nach Innen verbessern, und entspre­chen nebenbei dem wichtigen Leitbild der „Stadt der kurzen Wege“.
Ohne die Stadt­teil­kul­tur wäre das kulturelle und soziale Leben in deutschen Städten um einige Facetten ärmer.
Was genau sich in Karlsruhes Stadt­tei­len tut, darüber möchte Kultu­ramts­lei­tern Dr. Susanne Asche beim nächsten Kultur­früh­stück sprechen. Mit Vertretern aus den Stadt­tei­len, mit Ortsvor­ste­hern und Ortsvor­ste­he­rin­nen, Bürger­ver­ei­nen, mit engagier­ten Einzel­per­so­nen- eben all jenen, denen ihr Quartier eine Herzens­an­ge­le­gen­heit ist.
Wie immer steht die Veran­stal­tung allen Inter­es­sier­ten offen.





März 2009
Der schöne Schein und die Macht der Schönheit

„Schöne leben auch schöner“ - zu diesem Schluss kommt die ameri­ka­ni­sche Soziologin Susan Sprecher in Anbetracht ihrer zum Thema Schönheit gewonnenen Erkennt­nisse: schöne Menschen gelten als sympa­thi­scher, sie verdienen mehr Geld, erhalten schon im Kreißsaal als Neuge­bo­rene mehr Zuwendung- alles verglichen mit den durch­schnitt­lich Schönen.
Nicht nur Wissen, auch Schönheit scheint demnach gewisse Macht zu verleihen, oder doch zumindest erhebliche Vorteile.
Waren bis vor einigen Jahren die Segnungen mit Schönheit reine Willkür, eine Frage der launigen Natur oder besten­falls der Genetik, ist vieles heute dank Chirurgie, Anti-Aging- Erkennt­nis­sen und Fitness­trai­ning bzw. Bodybuil­ding in den Bereich des Machbaren gerückt. Schönheit ist teilweise zur Ware geworden, zur teuren Ware wohlge­merkt, und viele „Mängel“, also Abwei­chun­gen vom gängigen Ideal, können behoben werden.
Auch in der Bildenden Kunst spielt und spielte die Schönheit immer eine große Rolle, und so nimmt sich auch die Ausstel­lung „bildschön. Schön­heits­kult in der aktuellen Kunst“, die in diesem Monat in der Städti­schen Galerie eröffnet wird, des Themas an.
Beim nächsten Kultur­früh­stück am 27. März werden sich Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche und ihre Gäste - darunter u.a. eine Modere­dak­teu­rin, eine Fitness­trai­ne­rin sowie Frau Dr. Baumstark, Leiterin der Städti­schen Galerie - ganz der Schönheit und ihren verschie­de­nen Facetten widmen. Wie gewohnt ist der Kulturtalk für alle Inter­es­sier­ten offen.




Februar 2009
Die Kunst, in Bildende Kunst zu inves­tie­ren





Januar 2009
„Literatur in Karlsruhe“


Die Litera­tur­szene in Karlsruhe hat einiges zu bieten: die Litera­ri­sche Gesell­schaft ist mit fast 6000 Mitglie­dern die größte in Europa, und die Karlsruher Bücher­schau lockt alljähr­lich bis zu 60 000 Gäste in das Regie­rungs­prä­si­dium am Rondell­platz.
Zwei Verlage sind in Karlsruhe ansässig, es arbeiten hier überre­gio­nal bekannte Autorinnen und Autoren, und einige freie Litera­tu­ri­ni­tia­ti­ven sind sowohl vernetzend als auch veran­stal­tend tätig. Das städtische Kulturamt organi­siert im jährlichen Wechsel die „Krimi­ta­ge“ und die „Kinder­li­te­ra­tur­ta­ge“- beide sind mittler­weile aus dem Litera­ri­schen Leben der Stadt nicht mehr wegzu­den­ken- und unter­stützt darüber hinaus konzep­tio­nell und finanziell die Litera­tur­szene in der Stadt. Auch die Stadt­bi­blio­thek mit der Kinder- und Jugend­bi­blio­thek ist eine starke Förderin der Literatur, ebenso das vor einigen Jahren gegrün­de­te Adam-Seide-Archiv, das vor allem in Sachen junger, experi­men­tel­ler Literatur neue Impulse setzt.
Am 30. Januar haben inter­tes­sierte Bürge­rin­nen und Bürger ausgiebig Gelegen­heit , sich zum Thema „Literatur in Karlsruhe“ zu infor­mie­ren, wenn Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche mit zahlrei­chen Gästen aus der Liter­sa­turs­ze­ne spricht.