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Karlsruhe: Kultur

Das Karlsruher Kulturfrühstück

Das Karlsruher Kultur­früh­stück ist eine Insti­tu­tion. 2001 vom jetzt ehemaligen Bürger­meis­ter Ullrich Eiden­mül­ler ins Leben gerufen, wurde es zum Forum, zur Meinungs- und Infor­ma­ti­ons­börse zu aktuellen Themen lokaler Kultur und Kultur­po­li­tik. Alle zwei Monate (jeweils am letzten Freitag) lockt die Frühstücks­runde, moderiert von Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche, Journa­lis­ten, Kultur­schaf­fende und inter­es­sierte Bürge­rin­nen und Bürger ins Besitos am Marktplatz.


Nächstes Kulturfrühstück

25. Mai 2018, 10 Uhr | Einlass: 9:45 Uhr

Cafe Besitos im Weinbren­ner­haus am Markt­platz

Kultur und Digita­li­sie­rung - eine Heraus­for­de­rung

Die Digita­li­sie­rung schreitet voran und berührt zunehmend auch alle Bereiche des kultu­rel­len Lebens; sie stell­t ­Kul­tur­schaf­fende, Kultur­ver­wal­tung und Kultur­po­li­tik vor die Her­aus­for­de­rung, sich konzep­tio­nell und strate­gisch zu po­si­tio­nie­ren und neue Konzepte zu erabeiten.

Unbe­strit­ten ist, dass Digita­li­sie­rung auch umfassende Chancen ­bie­tet, zum Beispiel wenn es darum geht, Kultur­gü­ter orts­un­ge­bun­den und somit barrie­re­frei zu präsen­tie­ren. Biblio­the­ken, Bildungs­ein­rich­tun­gen, Museen und Archiven ist es heute prinzi­pi­ell möglich, ihre Depots, Magazine und Aus­stel­lungs­räume weltweit jedem Individuum zugänglich zu machen und dadurch virtuelle Gemein­schaf­ten und Platt­for­men zu stiften, die unabhängig sind von Sprache, Herkunft und Natio­na­li­tät. Somit könnte Digita­li­sie­rung der Motor sein, eine der Kern­for­de­run­gen der Kultur­po­li­tik, nämlich "Kultur für alle", zu be­för­dern.

Als eigen­stän­dige Kunstform bietet Digita­li­sie­rung immen­se ­Aus­drucks­mög­lich­kei­ten und bereichert längst auch die klas­si­schen Kunst­spar­ten um neue Facetten und innova­ti­ve ­Stil­mit­tel.
Noch sind die wenigsten Kulturein­rich­tun­gen, Kultur­ver­wal­tun­gen ­so­wie deren Mitar­bei­tende finanziell, fachlich und konzep­tio­nell ­schon auf den digitalen Wandel einge­rich­tet.

Es müssen Konzepte zu neuen Kommu­ni­ka­ti­ons­we­gen durchdacht und er­ar­bei­tet, Fragen zu Urheber- und Autoren­schaft rechts­si­cher ­ge­klärt und Förder­richt­li­nien sowie Förder­töpfe neu ausge­stal­tet und ausge­rich­tet werden. Dies sind nur einige Aspekte, die die tech­no­lo­gi­sche Entwick­lung unwei­ger­lich mit sich bringt.

Die für alle Inter­es­sier­ten offene Diskus­si­ons­runde will sich ­ge­mein­sam dem Thema nähern und Handlungs­an­sätze finden.