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Karlsruhe: Kultur

Das Karlsruher Kulturfrühstück

Das Karlsruher Kultur­früh­stück ist eine Insti­tu­tion. 2001 vom jetzt ehemaligen Bürger­meis­ter Ullrich Eiden­mül­ler ins Leben gerufen, wurde es zum Forum, zur Meinungs- und Infor­ma­ti­ons­börse zu aktuellen Themen lokaler Kultur und Kultur­po­li­tik. Alle zwei Monate (jeweils am letzten Freitag) lockt die Frühstücks­runde, moderiert von Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche, Journa­lis­ten, Kultur­schaf­fende und inter­es­sierte Bürge­rin­nen und Bürger ins Besitos am Marktplatz.


Nächstes Kulturfrühstück

Freitag, 29. März 2019, 10:00 bis 11:30 Uhr | Einlass 9:45 Uhr
Ort: Café Besitos im Weinbren­ner­haus am Markt­platz ­Karls­ruhe

Thema: Erinne­rungs­kul­tur für Demokratie und Men­schen­rechte
Im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus

In Karlsruhe gibt es eine vielfäl­tige und umfas­sen­de Erin­ne­rungs­kul­tur. Filme und Vorträge, Ausstel­lun­gen, Bücher, Denkmale, Straßen­na­men, Erinne­rungs­ste­len, Lesungen und Kon­zerte, Theater­stücke und Kunst­in­stal­la­tio­nen - die Formen des Erin­nerns sind ebenso vielfältig wie das Erinnerte selbst. Der Platz der Grund­rechte, die Stolper­steine, 100 Jahre Frau­en­wahl­recht, das Gedenkbuch für die Karlsruher Juden oder die Diskussion um die Benennung von Straßen nach so genann­ten "­Ko­lo­ni­al­her­ren"; all dies zeigt, wie wichtig unserer ­Ge­sell­schaft die Ausein­an­der­set­zung mit einem sich perma­nent wan­deln­den Wertekanon ist. Dabei geht es sowohl um das mahnen­den ­Ge­den­ken an die Opfer und die Täter vergan­ge­nen Unrechts wie auch um das Festhalten von Errun­gen­schaf­ten und die Benen­nung von Schritten und Personen auf dem Weg in die Demokratie und bei der Umsetzung und Wahrung der Menschen­rechte.

Während der Wochen gegen Rassismus finden zahlrei­che ­Ver­an­stal­tun­gen statt, die Unrecht und Verletzung der Men­schrechte thema­ti­sie­ren: den Sklaven­han­del zwischen dem 15. und 19. Jahrhun­dert, das menschen­ver­ach­tende Verwal­tungs­han­deln wäh­rend des Natio­nal­so­zia­lis­mus oder den Rassismus in ame­ri­ka­ni­schen Filmen und Romanen.

Aber auch außerhalb des Festivals ist eine umfas­sen­de Erin­ne­rungs­kul­tur wichtiger Bestand­teil unseres kultu­rel­len und ge­sell­schaft­li­chen Handelns und Ausdruck unseres histo­ri­schen ­Be­wußt­seins.

  • Welche Formen des Gedenkens stehen uns zur Verfügung und warum ist uns dieses kollektiv geteilte Wissen so wichtig?
  • Welchen Ereig­nis­sen gedenken wir insbe­son­dere und was sagt dies aus über unsere gesell­schaft­li­che Identi­tät?
  • Was trägt Erinnerung an Unrecht heute zur Wahrung der Men­schen­rechte und der Demokratie bei?

"Erin­ne­rungs­kul­tur für Demokratie und Menschen­rech­te", so der Titel des nächsten Kultur­früh­stücks, das sich - moderiert von Kul­tu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche - mit diesen Fragen ­be­schäf­tigt. Wie immer ist die Runde für alle Inter­es­sier­ten of­fen.

Eintritt frei.