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Karlsruhe: Kultur

Fahrräder und Kraftfahrzeuge

Links zum Thema

Karl Friedrich Drais ausf seinem Laufrad

Karl Freiherr Drais von Sauerbronn

Carl Friedrich Benz

 

Fahrräder

Fahrräder


Die Sammlung umfaßt Zweiräder von einem origi­nal­ge­treuen Nachbau der Draisine über das Hochrad bis zu Modellen unserer Zeit. Besonders originell sind einige Fahrräder mit Hilfsmotor.

 

Maschinenfabrik Gritzner

Gritzner Motorräder und Nähmaschinen

Gritzner Motorräder und Nähmaschinen


Die Maschi­nen­fa­brik Gritzner in Karlsruhe-Durlach wurde im Jahre 1872 von Max Carl Gritzner (1825 - 1892) gegründet und stieg um die Jahrhun­dert­wende zur größten Nähma­schi­nen­fa­brik Europas auf. Der Name Gritzner stand aber auch für solide Zweiräder, denn neben der 1897 aufge­nom­me­nen Produktion von Fahrrädern, die unter der Marke "Turmberg" gebaut wurden, begann man schon 1903, als eine der ersten Firmen in Deutsch­land überhaupt, mit dem Bau von Motor­rä­dern. Exponate aus verschie­de­nen Epochen der Firmen­ge­schichte dokumen­tie­ren die Entwick­lung von Technik und Design im Wandel der Zeit.

 

Motorräder

DKW RT 250

DKW RT 250


Ausgehend vom in den Durlacher Gritzner-Werken gebauten Motorrad aus dem Jahr 1910 können die Besuche­rin­nen und die Besucher die Entwick­lungs­schritte der motori­sier­ten Zweiräder bis in den 1950er Jahre nachvoll­zie­hen. Eine inter­essante Geschichte hat beispiels­weise ein 1912 gebautes Wanderer-Motorrad, das sich immer noch im Besitz der Familie des Erstkäu­fers befindet. Die beiden Weltkriege hat es versteckt, in Einzel­teile zerlegt, überstan­den. Kurios wirkt das Mono-Krad aus Italien, bei dem der Fahrer im einzigen Rad sitzt. Fahrbereit und im Origi­nal­zu­stand ist ein sehr schönes Triumph-Gespann aus dem Jahr 1952.

 

Automobile

Bergmann Liliputt 1904

Bergmann Liliputt 1904


Das älteste Auto der Sammlung des Karls­ru­her Verkehrs­mu­se­ums wurde im Jahr 1904 von der Süddeut­schen Automo­bil­fa­brik in Gaggenau produziert. Von diesem Modell sind nur drei Exemplare erhalten geblieben.

Nur noch zwei weitere Exemplare gibt es auch von dem Rennwagen, der 1921 von der inzwischen in Verges­sen­heit geratenen Berliner Nationalen Automo­bil­ge­sell­schaft (NAG) gebaut wurde.

Ford Tin Lissy

Ford Tin Lissy


Bemer­kens­wert sind auch der berühmte Ford Modell T, das erste in großen Stück­zah­len am Band produ­zierte Auto, und luxuriöse Cabriolets aus den 1930er Jahren (Opel Admiral, Mercedes 500 K, Wanderer W 22). Ein weiterer Glanz­punkt ist zweifellos der 1934 gebaute Rolls Royce 20/25 HP mit einer Park Ward Karosserie.

BMW Gogomobil, Roller und Motorräder der 50er Jahre

BMW Gogomobil, Roller und Motorräder der 50er Jahre


Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wird unter anderem durch den VW Käfer und ein dazu gehöriges detail­lier­tes Schnitt­mo­dell, den Karmann Ghia und die Borgward Isabella reprä­sen­tiert. Typische Kleinwagen, die das Straßen­bild in der Wirtschafts­wun­der­zeit der 1950er Jahre prägten, sind im 1. Oberge­schoß zusam­men­ge­tra­gen: Messer­schmitt-Kabinen­rol­ler, BMW Isetta, Goggomobil und andere einschlä­gige Modelle.
Der Dienst­wa­gen des ehemaligen Karls­ru­her Oberbür­ger­meis­ters Günther Klotz - ein 1968 gebauter schwarzer Mercedes 280S - wird von den ehren­amt­li­chen Mitar­bei­tern des Museums fahrbereit gehalten.

 

KFZ-Technik

Dieselmotor

Dieselmotor


Hier gibt es einige Schnitt­mo­delle von Motoren und Getrieben zum Anfassen. Mehrere Schau­ta­feln erläutern unter anderem den Aufbau und die Funktion einer Bremse, einer Einspritz­an­lage und der Beleuch­tung.

Felix Wankel

Motorrad mit Wankelmotor

Motorrad mit Wankelmotor


Im Unter­ge­schoß wird mit einer kleinen Ausstel­lung an den badischen Erfinder Felix Wankel (1902 - 1988) erinnert. Der Autodidakt hat die bisher einzig existie­rende Alter­na­tive zum Hubkol­ben­mo­tor entwickelt. Stell­ver­tre­tend für die zahlrei­chen mit einem Wankel­mo­tor angetrie­be­nen Fahrzeuge werden der legendäre RO 80 von NSU und das Herkules W 2000-Motorrad gezeigt. Ein Schnitt­mo­dell des RO 80-Motors veran­schau­licht die Funkti­ons­weise dieser genialen Erfindung.

Mehr zum Erfinder des Wankelmotors

Bildquelle. Verkehrs­mu­seum Karlsruhe