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Karlsruhe: Städtische Galerie

Verborgene Spuren. Jüdische Künstler*innen und Architekt*innen in Karlsruhe 1900-1950

11/12/2020 - 28/02/2021

Die Präsen­ta­tion stellt erstmals die Kunst­schaf­fen­den vor, die durch das unmensch­li­che Terror­sys­tem der Natio­nal­so­zia­lis­ten ­ver­folgt, vertrieben oder sogar ermordet wurden. Die Ausstel­lung ih­rer Werke und die Erzählung ihrer Lebens­ge­schich­ten sollen die Erin­ne­rung an diesen dunkelsten Teil der deutschen Geschich­te wach halten.

Entschei­dend ist dabei nicht die Frage, ob sie im Sinne einer s­pe­zi­fisch jüdischen Tradition gearbeitet oder eine ent­spre­chende Ikono­gra­fie in das Zentrum ihres Werkes gestell­t ha­ben, sondern die Tatsache, dass sie als Künst­ler*in­nen, Archi­tek­t*in­nen und Fotograf*in­nen, die enger oder weiter mit dieser Stadt verbunden waren, zu deren kultu­rel­lem Reich­tum ent­schei­dend beige­tra­gen haben.

Foto Hanns Ludwig Katz | Männliches Bildnis | um 1920 | Kunsthalle Emden | Foto: Elke Walford, Fotowerkstatt Hamburger Kunsthalle

Künst­ler*in­nen:

Ellen Auerbach, Robert Curjelt, Emma Dessau-Goitein, Benno El­kan, Richard Fuchs, Liselotte Grschebina (geb. Billig­hei­mer), Leo Haas, Fritz Hirsch, Hilde Hubbuch (geb. Isay), Mely Joseph, Rudolf Joseph, Leo Kahn, Hanns Ludwig Katz, Anna Klein, Fritz ­Land­auer, Ludwig Levy, Rudolf Levy, Edith Moos, Emil Pottner, Ludwig Schwerin, Klara Vogel-Gutman, Fritz Wermer, Gustav Wolf