Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt.

Karlsruhe: Städtische Galerie

TOP_0019

Meister­schü­ler*in­nen und die Sammlung der Städti­schen ­Ga­le­rie Karlsruhe im Dialog

18. Mai - 22. September 2019

Mit einem außer­ge­wöhn­li­chen Konzept präsen­tie­ren sich die ak­tu­el­len Meister­schü­ler-innen und Meister­schü­ler der Staat­li­chen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe in der Städ­ti­schen Galerie Karlsruhe. Die insgesamt 28 Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten zeigen erstmals ihre neuesten Arbeiten nicht in Form einer Gruppen­schau, sondern im Kontext der Dauer­aus­stel­lung ­der Städti­schen Galerie. Auf diese Weise treten die jungen ­Künst­le­rin­nen und Künstler u. a. auch in einen Dialog mit der künst­le­ri­schen Tradition der Kunst­aka­de­mie Karlsruhe. Dieser wie­derum bildet einen besonderen Schwer­punkt im Ausstel­lungs- und Erwer­bungs­pro­gramm der Städti­schen Galerie. Hinzu kommt die Be­schäf­ti­gung mit der deutschen Kunst nach 1945, auf die das Museum auch mit der Einbe­zie­hung der renom­mier­ten Sammlung ­Gar­natz einen weiteren Fokus richtet.

Die Ausstel­lung wird mit Unter­stüt­zung der Profes­so­rin­nen Ulla von Branden­burg und Julia Müller sowie in Abstimmung mit den Ku­ra­to­rin­nen der Städti­schen Galerie gemeinsam erarbeitet. Die Meis­ter­schü­le­rin­nen und Meister­schü­ler suchen sich ihren Platz in der Präsen­ta­tion und stellen ihre Position mit jeweils we­ni­gen, pointiert ausge­wähl­ten Arbeiten in den vorge­ge­be­nen ­Samm­lungs­zu­sam­men­hang. Sie bedienen sich dabei den vielfäl­ti­gen ­Aus­drucks­for­men der zeitge­nös­si­schen Kunst von der Malerei, Bild­haue­rei, Zeichnung und Grafik bis hin zu Videokunst und Per­for­mance.

Die Ernennung zum "Meis­ter­schü­ler" ist eine persön­li­che ­Aus­zeich­nung, die ausge­wähl­ten Studie­ren­den der freien Kunst an der Akademie Karlsruhe durch ihre Profes­so­rin oder ihren Pro­fes­sor verliehen wird. Meister­schü­le­rin­nen und Meister­schü­ler ­dür­fen ein weiteres Jahr an der Hochschule studieren, erhalten einen Atelier­platz und ge­nie­ßen auch sonst alle Leistungen wie etwa die Betreuung durch die Profes­so­rin­nen und Profes­so­ren oder den Zugang zu den zahl­rei­chen Werkstät­ten. Im Zentrum des in dieser Form in Deutsch­land einzig­ar­ti­gen ­Meis­ter­schü­ler-Projekts steht die Ausstel­lung, die jedes Jahr - gefördert vom Minis­te­rium für Wissen­schaft, Forschung und Kunst

in Stuttgart - in einer anderen Kunst­in­sti­tu­tion des Landes­ ­Ba­den-Württem­berg statt­fin­det. Es ist das zweite Mal (nach 2012), dass die Ausstel­lung ­ge­wis­ser­ma­ßen vor Ort in der Städti­schen Galerie Karls­ru­he ­Sta­tion macht. Nicht zuletzt deshalb wurde die dialo­gi­sche ­Prä­sen­ta­ti­ons­form vorgezogen. Zu den bisherigen Gastge­bern ­zähl­ten u. a. die Kunst­hal­len in Baden-Baden, Göppingen und Mann­heim, die Villa Merkel in Esslingen, das Ulmer Museum, die Kunst­ver­eine in Freiburg, Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Mann­heim. Zum Meister­schü­ler-Projekt gehört zudem eine Katalog­pro­duk­tion je­des Absol­ven­ten. Die Hefte werden mit fachlicher Unter­stüt­zung von Professor Axel Heil und den Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­tern der Werkstatt für Ex­pe­ri­men­telle Trans­fer­ver­fah­ren sowie der Fotowerk­statt mit Pietro Pellini an der Akademie selbst gestaltet.

Die teilneh­men­den Künst­le­rin­nen und Künstler der Ausstel­lung "TOP_0019 Meister­schü­ler*in­nen und die Sammlung der Städti­schen ­Ga­le­rie Karlsruhe im Dialog" sind:

Alina Asalk­ha­nova, Peter Balzer, Fays Bougherara, Yue Chen, Daniele Dell`Eva, Lucía Domínguez Madeira, Ralf Gudat, Jochen Hautz­dorf, Aljoscha Heims, Ina Kaufmehl, Leonie Klüpfel, Koch & James, Janika Kungl, Yulong Lin, Johanna Locher, Rosa Makstadt, Raphael Nagel, Marvin Pasch, David Richter, Antonio Robinia, Johann S, Miriam Schmitz, Macha Selbach, Dahae Seung, von Sil­ber­land, André Wisch­new­ski, Franziska Wolff und Patrick Wüst.

Öffnungs­zei­ten der Städti­schen Galerie Karlsruhe:

Mittwoch bis Freitag 10 bis 18 Uhr

Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr

 
 

Aljoscha Heims: Tenki, tired from work, 2019.

 

Jochen Hautzdorf: o.T.,2018.

 

Johann S: Delphi, 2018

 

Johanna Locher: Ohne Titel, 2018.

 

David Richter: Untitled (After Cézanne), 2018.

 

Peter Balzer: o.T.

 
 

Das könnte Sie auch interessieren