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Karlsruhe: Städtische Galerie

Hanna-Nagel-Preisträgerin 2011

Susanne Ackermann - Gemälde

17. April bis 29. Mai 2011

Der Hanna-Nagel-Preis wurde 1998 von fünf in Karlsruhe tätigen Präsi­den­tin­nen gestiftet, um bildende Künst­le­rin­nen ab 40 Jahren im Regie­rungs­be­zirk Karlsruhe zu fördern und ihre Arbeit auszu­zeich­nen. Mit dem Preis wird zugleich das künst­le­ri­sche Werk von Hanna Nagel (1907-1975) geehrt, einer bedeu­ten­den Vertre­te­rin der Neuen Sachlich­keit, die 1925 bis 1929 an der Badischen Landes­kunst­schule studierte. Im Frühjahr 2011 soll der Hanna-Nagel-Preis zum 11. Mal vergeben werden. Wurde die Entschei­dung bislang aufgrund von Empfeh­lun­gen und Vorschlä­gen aus dem Kreis der Fachjury getroffen, so findet dieses Jahr zum ersten Mal ein offener Wettbewerb statt. Die Verleihung des Preises wird im April 2011 in der Städti­schen Galerie Karlsruhe erfolgen, damit verbunden ist eine Ausstel­lung der Preis­trä­ge­rin im Forum des Museums und ein Ankauf durch das Regie­rungs­prä­si­dium Karlsruhe.


Susanne Ackermann - Preis­trä­ge­rin 2011

Die in Oldenburg geborene Malerin erhält 2011 den Hanna-Nagel-Preis. Nach ihrem Studium an der Staat­li­chen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Erwin Gross erhielt sie zahlreiche Stipendien und lehrte von 2007 bis 2008 an der Fachhoch­schule Mainz.

Susanne Ackermann entwi­ckelte ein Verfahren, das sie in Varia­tio­nen fortführt. Ausgangs­punkt ist dabei immer die Struktur. Ihre Motive reichen von frühen Rastern, die an Gewebe erinnern, über Schleifen als Verviel­fäl­ti­gung einer dynami­schen Geste bis hin zu ausschnitt­haf­ten Bändern. Grundlage ihres Schaffens sind die spezi­fi­schen Möglich­kei­ten der Farbe. In bis zu dreißig Schichten von stark verdünnten Acryl­far­ben, die die unteren Partien durch­schei­nen lassen, entsteht nicht der Eindruck eines pastosen Farbauf­trags, sondern eine Tiefen­wir­kung, die das Oszil­lie­ren zwischen Räumlich­keit und Fläche ergibt. Im Zentrum ihrer Arbeiten steht die Entwick­lung eines Raumein­drucks mittels Farbe sowie die Fokus­sie­rung auf den Arbeitspro­zess.
 

Susanne Ackermann, ohne Titel, 2005, Acryl auf Leinwand, 200 x 300 cm. Galerie Heinz-Martin Weigand