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Karlsruhe: Kultur

Reichweite des Kulturkonzeptes

In Karlsruhe prägen eine Vielzahl von Kunst-, Bildungs- und Kultur­in­sti­tu­tio­nen das öffent­li­che Kultur­le­ben. Es gibt Landes­ein­rich­tun­gen, es gibt Insti­tu­tio­nen, die halb von der Stadt und halb vom Land getragen werden oder rein städtisch sind, es gibt städtisch geförderte Organi­sa­tio­nen und es gibt kulturelle Zusam­menschlüsse und Kulturak­teure, die völlig unabhängig von der Kommu­nal­ver­wal­tung agieren. Die städtische Kultur­po­li­tik bewegt sich in diesem vielfäl­ti­gen Geflecht, das die Stärke von Karlsruhe als Kultur­stadt ausmacht. Das Kultur­kon­zept Karlsruhe betrachtet die gesamte Kultur­land­schaft in Karlsruhe und kann doch nur in begrenztem Maße Aussagen treffen, die für alle Kultur­schaf­fen­den in der Stadt gültig oder verbind­lich sind. Beschlüsse des Gemein­de­ra­tes können sich nur auf den Verant­wor­tungs­kreis der städti­schen Kultur beziehen. Der Kulturaus­schuss und die Kultur­ver­wal­tung können und wollen unabhän­gi­gen Akteuren keine program­ma­ti­schen Vorgaben machen. Umso erfreu­li­cher ist es, dass es im Prozess der Kultur­kon­zep­ter­stel­lung gelungen ist, eine sehr große Zahl der Kulturak­teure und -akteu­rin­nen – unabhängig von ihrer Träger­schaft – in die Erarbei­tung des Kultur­kon­zepts einzu­bin­den. So haben sich viele Insti­tu­tio­nen, Vereine und Einzelak­teure und -akteu­rin­nen in den verschie­de­nen Foren und Workshops einge­bracht, haben Ideen formuliert und sich an der gemein­sa­men Karlsruher Kultur­er­klä­rung beteiligt, die dem Kultur­kon­zept voran­ge­stellt ist.