Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt.

Karlsruhe: Kultur

Handlungsfeld 2: Kulturelle und gesellschaftliche Bildung

Download

Handlungsfeld 2 (PDF, 502 KB) Kulturelle und gesell­schaft­li­che Bildung

 

Kulturelle und gesell­schaft­li­che Bildung vermitteln Wissen über Kunst und Kultur, ermög­li­chen eigene künst­le­ri­sche und kreative Aktivi­tä­ten und schaffen Zugänge zu aktuellen künst­le­ri­schen Positionen und Ausdrucks­for­men. Kulturelle und gesell­schaft­li­che Bildung sind eine Voraus­set­zung dafür, dass Menschen am kultu­rel­len Leben teilhaben und aktiv und selbst­be­stimmt ihr „Recht auf Kultur“ wahrnehmen können. Die Potenziale kultu­rel­ler Bildung für die Persön­lich­keits- und
Kompe­ten­z­ent­wick­lung, aber auch für neue Formen des Lernens spielen dabei eine entschei­dende Rolle. Kulturelle und gesell­schaft­li­che Bildung verfolgen einen emanzi­pa­to­ri­schen Anspruch, da sie es Menschen ermög­li­chen, sich als kreative Subjekte oder als Mitglieder einer demokra­tisch verfassten Gesell­schaft auszu­drücken.
Teilhabe am kultu­rel­len Leben ist in erster Linie eine Frage der Bildung und diese Ressource ist in Deutsch­land nach wie vor höchst ungerecht verteilt. Spezifi sche Angebote der kultu­rel­len und gesell­schaft­li­chen Bildung der Kulturein­rich­tun­gen haben deshalb das Ziel, auch jenseits des klassi­schen Kultur­pu­bli­kums Menschen in unter­schied­li­chen Leben­s­pha­sen und mit unter­schied­li­chen Voraus­set­zun­gen für Kunst und Kultur zu begeistern. Karlsruhe ist in wachsendem Maße eine inter­na­tio­nale Stadt, viele Zugewan­derte bringen ihre je eigene kulturelle und gesell­schaft­li­che Bildung, Erfahrung und Kreati­vi­tät mit, die ebenfalls als Hinter­grund und Bestand­teil der kultu­rel­len und gesell­schaft­li­chen Bildung innerhalb der Stadt­ge­sell­schaft begriffen werden müssen. Die Erschlie­ßung neuer kultu­rel­ler Themen und Formate und die Befruch­tung der hiesigen Kultur mit anderen kultu­rel­len Einflüssen sorgen für ein breiteres kultu­rel­les Angebot und für eine im Zeitalter der Globa­li­sie­rung wichtige Weiter­ent­wick­lung der kultu­rel­len Bandbreite.