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Karlsruhe: Kultur

Aufbau

Nach der Karlsruher Kultur­er­klä­rung und der Einführung in den Gesamttext des Konzeptes wird in einem Überblick, der allerdings keine detail­lierte Bestands­auf­nahme ist,  chrono­lo­gisch die Entwick­lung der Kultur­stadt Karlsruhe vorge­stellt.  Dabei fällt der Blick auf alle kultu­rel­len Einrich­tun­gen und Kulturs­ze­nen der Stadt.

Kommunale Kultur­po­li­tik ist eine gesamt­städ­ti­sche Querschnitts­auf­gabe, die sich dem allge­mei­nen gesell­schaft­li­chen Wandel stellen muss. Daher werden in einem weiteren Kapitel die Heraus­for­de­run­gen für die Kultur­stadt Karlsruhe und die Ziele des Kultur­kon­zep­tes beschrie­ben.

Diese können nur gemeistert werden in einer engen Koope­ra­tion des Kulturaus­schus­ses und des städti­schen Kulturamts mit den Kultur­schaf­fen­den der Stadt. Daher war die Erarbei­tung dieses Kultur­kon­zep­tes von vorn herein als ein ergeb­ni­sof­fe­ner Prozess mit vielen Betei­lig­ten aus Politik, Kunst, Kultur, Wissen­schaft und Gesell­schaft angelegt. Dieser Prozess wird in einem Abschnitt ausführ­lich darge­stellt.

Sehr bald wurde während dieses Prozesses deutlich, dass die Kultur­po­li­tik der kommenden Jahre auf unver­wech­sel­bare Karlsruher Stärken aufbauen kann und auf grund­le­gen­den demokra­ti­schen Werten basieren sollte. Mit Blick auf Karlsruhe als Stadt des Bundes­ver­fas­sungs­ge­richts postuliert wird daher in diesem Kultur­kon­zept postuliert, dass in Karlsruhe ein Recht auf Kultur gelten solle.

Um dies zu gewähr­leis­ten und um den gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Heraus­for­de­run­gen für die Kultur­po­li­tik gerecht zu werden, wurden fünf Handlungs­fel­der identi­fi­ziert, die mit ihrer jeweiligen Karlsruher Ausgangs­lage,  ihren Stärken und Risiken und mit Benennung von möglichen Maßnahmen in fünf Kapiteln ausführ­lich darge­stellt sind. Diese sind: Kultu­rel­les Erbe, Kulturelle und gesell­schaft­li­che Bildung, Stärkung der Verbindung von Kunst, Wissen­schaft und Techno­lo­gie, Stadt: Raum für Kultur, Kultur und Wirtschaft.

Abschlie­ßend werden das städtische Kulturamt mit seinen unter­schied­li­chen Aufgaben und die städti­schen Betei­li­gun­gen beschrie­ben, um deutlich zu machen, auf welcher organi­sa­to­ri­schen Grundlage die Kommune in den kommenden 10 Jahren ihre Kultur­po­li­tik gestalten will.

Heraus­ge­kom­men ist ein strate­gi­sches Kultur­kon­zept, das im Karlsruher Kulturrad auch graphisch präsen­tiert wird. Dieses illus­triert die grund­le­gen­den Aufgaben der städti­schen Kultur­po­li­tik der nächsten 10 Jahre, die nur in enger Abstimmung und Koope­ra­tion mit den anderen großen und kleinen Kultur- und Bildungs­ein­rich­tun­gen in Karlsruhe umgesetzt werden können.

Die Chancen, diese gemein­sa­men Ziele für die Kunst und Kultur in Karlsruhe zu erreichen, stehen sehr gut, denn  Kulturaus­schuss, Kultur­kreis und Kulturring, d.h. maßgeb­li­che Kräfte der Karlsruher Kultur­land­schaft, einigten sich auf die gemeinsame Kultur­er­klä­rung für Karlsruhe.
Alle Kultur­schaf­fen­den in Karlsruhe sind aufge­for­dert, in diesem Sinne die Kultur in Karlsruhe zu unter­stüt­zen und zu fördern.