Die Zeitgenossen sahen das verschwenderisch ausgestattete
Palais vielmehr erst für seinen späteren Besitzer, den
Prinzen Max von Baden, als standesgemäß an, so dass es
alsbald seinen Namen trug. Nach dem Zusammenbruch der
Monarchie 1918 beherbergte es zunächst die Industrie- und
Handelskammer, von 1951 bis 1969 das
Bundesverfassungsgericht, danach bis 1975 die Pädagogische
Hochschule. Seit 1978 wurde es auf Beschluss des Stadtrats
zum kulturellen Zentrum ausgebaut.
Heute ist das Gebäude Domizil des Stadtmuseums, des
Museum für Literatur am Oberrhein und
der Literarischen Gesellschaft, der
Kinder- und Jugendbibliothek
sowie der
Kinemathek.