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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

Oberbürgermeister seit 1809

Seit 1812 führt das Karlsruher Stadt­ober­haupt die Bezeich­nung Oberbür­ger­meis­ter. Die wachsenden Aufgaben der Stadt­ver­wal­tung hatten damals eine zweite Bürger­meis­ter­stelle erfor­der­lich gemacht. Der amtierende Bürger­meis­ter Wilhelm Christian Griesbach wurde Karlsruhes erster Oberbür­ger­meis­ter.


Bürgermeister 1718 bis 1809

 

Heinz Fenrich

Amtszeit: 1.Oktober 1998 bis 28. Februar 2013
geboren: 9. Februar 1945, Unteröwis­heim
Bankkauf­mann
Diplom-Finanzwirt (FH)

1967 - 1970 Beschäf­ti­gung bei der Finanz­ver­wal­tung des Landes
1970 - 1973
Tätigkeit im Parla­men­ta­ri­schen Dienst im Landtag von Baden-Württem­berg
1973 - 1991
Beschäf­ti­gung bei der Landes­kre­dit­bank Baden-Württem­berg
1980 - 1991 Mitglied des Gemein­de­rats (CDU)
1991 - 1998
Bürger­meis­ter der Stadt Karlsruhe

Zur Person


Prof. Dr. Gerhard Seiler

Amtszeit: 1. Juli 1986 bis 30. September 1998
geboren: 21. Oktober 1930, Karlsruhe

1958 Promotion im Fach Volks­wirt­schafts­lehre
1971 Habili­ta­tion Univer­si­tät Karlsruhe, Lehrtä­tig­keit und zahlreiche Veröf­fent­li­chun­gen
seit 1959 Beschäf­ti­gung bei der Stadt Karlsruhe
1963-1968 Direktor der Städti­schen Rheinhäfen
1968 Stadt­käm­me­rer
ab 1977 im Rang eines Bürger­meis­ters verant­wort­lich für Wirtschaft und Finanzen
seit 1983 Erster Bürger­meis­ter
seit 1979 Mitglied des Kreis­vor­stan­des der CDU
1980-1984 Mitglied des Landtages Baden-Württem­berg
ab 1986 bis 1998 Oberbür­ger­meis­ter
1995 bis 1997 Präsident des Deutschen Städtetags
seit 21.7.1998 Ehren­bür­ger der Stadt Karlsruhe


Otto Dullenkopf

Amtszeit: 1. Juli 1970 bis 30. Juni 1986
gelebt: 11. Februar 1920, Karlsruhe, bis 10. Juli 2007, Karlsruhe
Bankkauf­mann.

1939-1945 Kriegs­dienst
1946 Bezirks­lei­ter der Katho­li­schen Jugend Karlsruhe
1947 Kreis­vor­sit­zen­der der Jungen Union Karlsruhe
1948 Landes­ge­schäfts­füh­rer der CDU
1947-1961 Mitglied des Gemein­de­rats (1959-1961 CDU-Frakti­ons­vor­sit­zen­der)
1956-1970 Mitglied des Landtags Baden-Württem­berg 1961-1970 Bürger­meis­ter
1968-1970 Vorsit­zen­der der CDU-Nordbaden
1970-1986 Oberbür­ger­meis­ter
1986 Ehren­bür­ger der Stadt Karlsruhe


Günther Klotz

Amtszeit: 30. Juni 1952 bis 29. Juni 1970
gelebt: 21. März 1911, Freiburg bis 7. April 1972, Karlsruhe
Studium und Staats­prü­fung am Badischen Staats­tech­ni­kum in Karlsruhe.
Bauleiter und Konstruk­teur bei Indus­trie­fir­men und Behörden, zuletzt Geschäfts­füh­rer.

1946-1950 Leiter der Aufräu­mungs-Arbeits­ge­mein­schaft-Karlsruhe
1947-1952 Mitglied des Gemein­de­rat (SPD)
1952-1970 Oberbür­ger­meis­ter
Ehren­bür­ger der Partner­stadt Nancy und der Stadt Karlsruhe


Friedrich Töpper

Amtszeit: 20. Januar 1947 bis 31. Mai 1952
gelebt: 2. Dezember 1891, Karlsruhe bis 29. Juni 1953, Karlsruhe

Seit 1919 selbstän­di­ger Kaufmann
1919-1922 Mitglied des Bürge­raus­schus­ses (SPD)
1922-1933 Stadtrat
1933 Schutzhaft
1944 Gefängnis
1945-1947 Stadtrat und Vorsit­zen­der der SPD-Fraktion 1945-1947 Präsident der Industrie- und Handels­kam­mer Karlsruhe
1946-1950 Mitglied des Landtags von Württem­berg-Baden 1947-1952 Oberbür­ger­meis­ter


Dr. Hermann Veit

Amtszeit 3. August 1945 bis 31. Dezember 1946
gelebt: 13. April 1897, Karlsruhe bis 15. März 1973 Karlsruhe
Studium der Rechts- und Staats­wis­sen­schaf­ten.

1926-1945 Rechts­an­walt in Karlsruhe
Am 3. August 1945 von der ameri­ka­ni­schen Besat­zungs­macht als Oberbür­ger­meis­ter eingesetzt
1946 vom ersten Gemein­de­rat gewählt und zum 31. Dezember 1946 zurück­ge­tre­ten
1947-1960 Wirtschafts­mi­nis­ter von Württem­berg-Baden bzw. Baden-Württem­berg, 1951-1960 stellv. Minis­ter­prä­si­dent.
1946 und 1952/53 Mitglied (SPD) der Verfas­sungs­ge­ben­den Landes­ver­samm­lung ,
1949-1963 Mitglied des Bundestags
1946-1949 Mitglied des Landtags von Württem­berg-Baden
und 1956-1973 von Baden-Württem­berg
1964-1973 erster stellv. Landtags­prä­si­dent
1965 Ehren­bür­ger der Stadt Karlsruhe.


Joseph Heinrich

Amtszeit: 4. April 1945 bis 2. August1945
gelebt: 29. März 1879, Karlsruhe bis 15. November 1955, Karlsruhe
Nach mittlerer Reife 1896 Eintritt in die Stadt­ver­wal­tung.

1937 Stadt­di­rek­tor, von den Natio­nal­so­zia­lis­ten als Amtsvor­stand (Steu­er­amt) einem Partei­mit­glied unter­stellt
1945 von der franzö­si­schen Besat­zungs­macht zum (kommissa­ri­schen) Bürger­meis­ter ernannt
1946 Zurru­he­set­zung
1954 Bundes­ver­dienst­kreuz


Dr. Oskar Hüssy

Amtszeit: 1. Oktober 1938 bis 1945
gelebt: 4. August 1903, Säckingen bis 4. März 1964, Säckingen
Jurastu­dium in der Schweiz und München.

1923 Mitbe­grün­der der NSDAP-Ortsgruppe Säckingen, Teilnahme am Münchener Putsch­ver­such der Natio­nal­so­zia­lis­ten
1928 Dr. jur. in Basel
1929-1935 techni­scher Betriebs­lei­ter in der väter­li­chen Baumwoll­we­be­rei in Murg/Baden
1935-1938 Vorsit­zen­der des NSDAP Gauge­richts Baden
1938-1945 Oberbür­ger­meis­ter
im Zweiten Weltkrieg verschie­dene hohe NS-Ämter
nach Kriegsende bis 1948 in franzö­si­scher Inter­nie­rungs­haft in Freiburg
im Entna­zi­fi­zie­rungs­ver­fah­ren 1949 als Minder­be­las­te­ter eingestuft
bis 1963 in der Textil­bran­che tätig.


Friedrich Jäger

Amtszeit: 18. Mai 1933 bis 25. Juli 1938
gelebt: 25. Juli 1873, Emmen­din­gen bis 30. März 1955, Karlsruhe
Mittlerer Beamter im Staats­dienst.

1903 Übertritt in die Stadt­ver­wal­tung Karlsruhe
1928 Ernennung zum Direktor der Stadt­haupt­kasse
1930 Stadt­rats­mit­glied und NSDAP-Frakti­ons­vor­sit­zen­der
1933-1938 von den Natio­nal­so­zia­lis­ten für den unfrei­wil­lig zurück­ge­tre­te­nen Vorgänger zum Oberbür­ger­meis­ter gewählt
1949 von der Karlsruhe Spruch­kam­mer als Belasteter eingestuft
1950 Einstel­lung des Entna­zi­fi­zie­rungs­ver­fah­rens gemäß Gesetz vom 3. April 1950


Dr. Julius Finter

Amtszeit: 8. Mai 1919 bis 19. September 1933
gelebt: 23. Februar 1872, Feuerbach bei Kandern bis 19. Mai 1941, Freiburg
Jurastu­dium, Dr. jur. in Heidelberg.

1900-1908 Richter in Mannheim zuletzt Landge­richts­rat
1908-1919 Bürger­meis­ter in Mannheim
1919-1933 Oberbür­ger­meis­ter (Zwangs­ab­lö­sung durch die Natio­nal­so­zia­lis­ten)
1928 Ehren­dok­tor der Techni­schen Hochschule Karlsruhe


Karl Siegrist

Amtszeit: 22. Dezember 1906 bis 10. Oktober 1919
gelebt: 8. November 1862, Säckingen bis 29. Oktober 1944, Karlsruhe
Jurastu­dium.

ab 1890 als Referendär bei der Stadt­ver­wal­tung Karlsruhe
1892 Wahl zum Zweiten Bürger­meis­ter
1901 Erster Bürger­meis­ter
1906-1919 Oberbür­ger­meis­ter
1907 Mitglied der Ersten Kammer des badischen Landtags
1919 Mitglied der Kreis­ver­samm­lung des Kreises Karlsruhe


Karl Schnetzler

Amtszeit: 25. April 1892 bis 6. Dezember 1906
gelebt: 20. November 1846, Rastatt bis 6. Dezember 1906, Karlsruhe
Jurastu­dium.

seit 1873 im badischen Staats­dienst
ab 10. Mai 1875 Bürger­meis­ter
1892 bis 1906 Oberbür­ger­meis­ter
1895/96 Landtags­ab­ge­ord­ne­ter (Natio­nal­li­be­rale Partei)
1905 Vorstands­mit­glied des neu gegrün­de­ten Deutschen Städtetags


Wilhelm Florentin Lauter

Amtszeit: 30. Juni 1870 bis 11. April 1892
gelebt: 11. Februar 1821, Lörrach bis 11. April 1892, Karlsruhe
Studium der Kameral­wis­sen­schaf­ten in Heidelberg.

1845 Wiesen­bau­tech­ni­ker bei der Hofdo­mä­nen­kam­mer
ab 1848 als Wiesen­bau­meis­ter im Staats­dienst
1857 Beurlau­bung und 1863 Austritt aus dem Staats­dienst zur Betätigung im Tabakanbau und als Vertreter der Berliner Diskonto-Gesell­schaft
1870-1892 Oberbür­ger­meis­ter
1873-1874 Mitglied des badischen Landtags


Jakob Malsch

Amtszeit: 4. Juli 1848 bis 30. Juni 1870
gelebt: 19. Januar 1809, Karlsruhe bis 12. Dezember 1896, Karlsruhe
Ausbildung zum Buchdru­cker.

1839 Gründung der Druckerei Malsch und Vogel in Karlsruhe 1847 Mitglied des Bürge­raus­schus­ses
1848-1853 Mitglied des badischen Landtags
1848-1870 Oberbür­ger­meis­ter
1869-1878 Mitglied der Ersten Kammer des badischen Landtags
1871-1881 Stadt­ver­ord­ne­ter
1877-1883 Mitglied des Vorstands der altka­tho­li­schen Kirche Karlsruhe


Ludwig Daler

Amtszeit: 8. Oktober 1847 bis 26. Mai 1848
gelebt: 13. Mai 1797 bis 1870, Karlsruhe

1823-1869 Stadt­ver­rech­ner
1847-1848 Oberbür­ger­meis­ter


August Klose

Amtszeit: 12. Mai bis 9. September 1847
gelebt: 20. Juli 1791 Karlsruhe bis 23. März 1872 Hofstetten, Gemeinde Goldwil, Kanton Bern
Bankier und Kaufmann. Inhaber der litho­gra­phi­schen Kunst­an­stalt und des Karlsruher Kunst­ver­lags.

1830 bis 1833 und
12. Mai bis 9. September 1847 Oberbür­ger­meis­ter (aufgrund der Gemein­de­ord­nung von 1831 im Jahre 1832 als dritter Karlsruher Bürger­meis­ter direkt gewählt)
1831/32 Mitglied des badischen Landtags.


Christian Karl Füesslin

Amtszeit:1833-1847
gelebt:1783-1854 Karlsruhe
Kaufmann, Mitinhaber der "Spezerey- und Eisen­wa­ren­hand­lung Schneider und Füesslin.

1813 Mitbe­grün­der und Vorstands­mit­glied der späteren Handels­kam­mer
1825-1828 Mitglied des badischen Landtags
1833-1847 Oberbür­ger­meis­ter.


August Klose

Amtszeit: 15. Februar 1830 bis 1833
gelebt: 20. Juli 1791 Karlsruhe bis 23. März 1872 Hofstetten, Gemeinde Goldwil, Kanton Bern
Bankier und Kaufmann. Inhaber der litho­gra­phi­schen Kunst­an­stalt und des Karlsruher Kunst­ver­lags

1830 bis 1833 und
12. Mai bis 9. September 1847 Oberbür­ger­meis­ter (aufgrund der Gemein­de­ord­nung von 1831 im Jahre 1832 als dritter Karlsruher Bürger­meis­ter direkt gewählt)
1831/32 Mitglied des badischen Landtags.


Bernhard Dollmaetsch

Amtszeit: 1816 bis 1830
gelebt: 22. März 1780, Karlsruhe bis 8. Mai 1845, Karlsruhe

1809
Stadt­ver­rech­ner
1812 zweiter Bürger­meis­ter
1816-1830 Oberbür­ger­meis­ter
1822-1828 Mitglied des badischen Landtags
seit 1830 Kammerrat und Oberre­vi­sor im Minis­te­rium des Innern.


Wilhelm Christian Griesbach

Amtszeit: 1809 bis 1816,
zunächst als Bürger­meis­ter, ab 1812 als Oberbür­ger­meis­ter


gelebt: 8. April 1772, Karlsruhe bis 16. April 1838, Karlsruhe
Inhaber von Tabak­fa­bri­ken in Karlsruhe und Ettlingen sowie einer Leder­fa­brik in Rüppurr.
1812 Mitbe­grün­der der ersten Karlsruher Musik­schule
1813 Mitbe­grün­der der späteren Handels­kam­mer
1818 Vorstands­mit­glied des neuge­schaf­fe­nen Badischen Kunst­ver­eins
1819-1823 Mitglied des ersten badischen Landtags, Initiator des 1833 eröffneten "Pfründ­ner­hau­ses" für alte und gebrech­li­che Menschen. Griesbach wurde 1809 nach den neuen Bestim­mun­gen als zweiter Bürger­meis­ter der Stadt nach Johannes Sembach direkt gewählt.