Kindergärten gibt es in Durlach genug, auch die Betreuung der
Allerkleinsten ist weitestgehend gesichert. Mehrere Grund- und
Hauptschulen, eine Ganztagesschule, eine Realschule, ein Gymnasium und
die Gewerbeschule stehen für kurze Schulwege. Schülerhorte und
Jugendtreffs ergänzen das Angebot.
Das Pfinzgaumuseum zeigt die Durlacher Geschichte, es ist, ebenso wie
die Stadtteilbibliothek, in der historischen Karlsburg untergebracht.
Das Kulturzentrum Orgelfabrik ist im Gebäude der früheren Voitschen
Orgelbauwerkstatt untergebracht, und das Max-Reger-Institut widmet sich
Leben und Werk des Komponisten.
Der Turmberg ist ein beliebtes Ausflugsziel mit verlockenden Plätzen zum Spielen und Verweilen. Der Durlacher Hausberg ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, bei denen man in Großstadtnähe die Seele baumeln lassen kann. Weit über 100 Vereinen unterschiedlichster Ausrichtung sorgen für ein abwechslungsreiches Freizeitangebot.
In Durlach wird gern und oft gefeiert, zahlreiche Vereine engagieren
sich beim Straßenumzug am Fastnachtssonntag und beim Altstadtfest.
Kirchweih und zwei Weihnachtsmärkte sind weitere Höhepunkte, und seit
einigen Jahren macht der Durlacher Kultursommer von sich reden.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erreichte die
Industrialisierung
Durlach, wo sich vorrangig eisenverarbeitende Betriebe niederließen.
Nach dem Strukturwandel siedelten sich einige bedeutende Firmen im
Stadtteil an, doch auch junge, innovative Unternehmen.
Die 30.000 Durlacherinnen und Durlacher leben in sieben Quartieren: im
Zentrum und den Hanglagen, in Aue, Lohn-Lissen, Bergwald, Killisfeld,
Untermühlsiedlung und in der Dornwaldsiedlung.