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Karlsruhe: Stadtteile

Chronik Stupferich

Ansicht der Stadt von Norden 1739, kolorierter Kupferstich des Hofgärtners Christian Thran

Ansicht der Stadt von Norden 1739, kolorierter Kupferstich des Hofgärtners Christian Thran



Historische Stadtpläne

 
1100
Erster­wäh­nung von Stupferich um die Jahrhun­dert­wen­de als "Stut­pfe­rich" in einer Kopie des Codex Hirsau­gien­sis aus dem 16. Jahrhun­dert. Graf Reginbodo von Malsch überträgt dem Kloster Hirsau die Kirche und weitere Besit­zun­gen zu Stupferich. Der Ortsname weist auf eine Pferde­zucht hin.
1110
Das Kloster Hirsau hat das Patronat über die Stupfe­ri­cher Kirche.
1292
Die badischen Markgrafen sind Lehens­her­ren des Ortes Stupferich. Das Lehen ist je zur Hälfte an Albert von Stupferich und an Heinrich von Stupferich ausgegeben.
1296
Ritter Albert Hofwart von Sickingen verkauft eine Hälfte des Dorfes an das Kloster Herrenalb. Ein Ortsadel ist für die Jahre 1283 bis 1318 nachweis­bar.
1303
Markgraf Friedrich II. gestattet seinem Lehnsmann Heinrich von Stupferich, Leibeigene, Gülten und Güter in Stupferich an das Kloster Herrenalb zu verkaufen.
1307
Das Kloster Herrenalb kauft von dem Durlacher Bürger Werner Bersche eine Roggengült in Stupferich und besitzt damit den ganzen Ort.
1308
Das Kloster Herrenalb tauscht einige Stupfe­ri­cher Besit­zun­gen gegen markgräf­li­che Güter zu Malsch und Forchheim.
1526
Markgraf Philipp I. kauft Stupferich vom Kloster Herrenalb.
1535
Stupferich fällt bei der Teilung der Markgraf­schaft mit dem Amt Ettlingen an den Markgrafen Bernhard IV. von Baden-Baden.
1661
Das Jesui­ten­kol­leg Ettlingen betreut die Pfarrei Stupferich.
1663
Nachdem das Dorf im Dreißig­jäh­ri­gen Krieg stark in Mitlei­den­schaft gezogen worden war, leben wieder 17 Familien im Ort.
1760
Bau der Kirche St. Cyriak, die 1765 geweiht wird.
1852
Die Bevöl­ke­rung ist von 662 im Jahr 1816 auf 934 angestie­gen. Damit ist ein vorläu­fi­ger Höchst­stand erreicht, der erst wieder nach dem Ersten Weltkrieg erreicht wird. Diese Stagnation in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhun­derts wird durch eine starke Abwan­de­rung in größere Orte und die Auswan­de­rungs­be­we­gung nach Übersee verursacht.
1880
Gründung der Stumpen­fa­brik Karl Gräber sen., die bis 1954 produziert.
1886
Gründung des Gesang­ver­eins "Eintracht".
1891
Gründung der Freiwil­li­gen Feuerwehr.
1892
Gründung der Sparkasse.
1892
Mit der neuen Wasser­lei­tung für die Gemeinden des Alb-Pfinz-Plateaus erhält der Ort eine neue Wasser­ver­sor­gung, die bis dahin über Zisternen und Brunnen erfolgte.
1896
Gründung des Turnver­eins.
1897
Gründung des Möbelwerks Becker.
1901
Bau des Rathauses.
1912
Gründung des Fußball­ver­eins "Fran­ko­nia".
1914-1918
Im Ersten Weltkrieg fallen 26 Soldaten aus Stupferich, einer gilt als vermißt.
1921
Bau der Volks­schule.
1925
Gründung des Omnibus­un­ter­neh­mens Joseph Vogel, das eine Buslinie nach Durlach einrichtet.
1927
Gründung des Musik­ver­ein "Lyra".
1939-1945
198 Soldaten aus Stupferich fallen im Zweiten Weltkrieg oder gelten als vermißt.
1946
Nach dem Zweiten Weltkrieg lassen sich 360 Heimat­ver­trie­bene im Ort nieder, in dem 1939 1.031 Einwohner lebten.
1962
Einweihung der neuen Volks­schule. Die alte Schule wird zum Rathaus umgebaut.
1972
Stupferich, das als erste Gemeinde im Zuge der Verwal­tungs­re­form mit Karlsruhe am 20. November 1971 einen Vertrag unter­zeich­nete, wird einge­mein­det. Am 20. Oktober des Vorjahres hatten bei einer Bürge­ran­hö­rung 85 Prozent der Wahlbe­rech­tig­ten für die Einge­mein­dung gestimmt. Der Ort zählt 2.101 Einwohner.
1974
Die Bergles­halle kann als Gemein­schafts­werk von sieben örtlichen Vereinen eingeweiht werden.
1975
Turnverein und SC Frankonia schließen sich zur Sport­ge­mein­schaft Stupferich zusammen. Ein Jahr später kann das neue Sport­zen­trum eingeweiht werden.
1980
Fertig­stel­lung des Bürger­zen­trums
1983
Die evange­li­sche Gemeinde Stupferich weiht ihre erste Kirche ein.
1985
Beschluß zur Umgestal­tung des Ortskerns. Häuser werden renoviert, eine neue Straßen­be­pflas­te­rung, Brunnen und Denkmäler entstehen.
1999
Beschluß zur Bebauung des Gewer­be­ge­biets Windel­bach­straße. Gründung des Heimat­ver­eins und Eröffnung des Heimat­mu­se­ums
2000
900-Jahr-Feier von Stupferich. Festver­an­stal­tun­gen und Umzüge.