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Broschüre

Broschure: Gemeinsam Karlsruher Partnerstädte


Gemeinsam - Karlsruher Partnerstädte (PDF, 2.40 MB) Broschüre in russischer Sprache.

 

Krasnodar Alexander Nevski Kirche

Krasnodar Alexander Nevski Kirche



Konzer­t­reise des Jugend­­or­che­s­ters Stadt Karlsruhe e. V. nach Krasnodar
19. bis 23. Mai 2016

Im Mai dieses Jahres wird das Jugend­­or­che­s­ter der Stadt Karlsruhe zum ersten Mal zu seinen Freunden des Orchesters "Neue Welle" nach Krasnodar reisen. Neben den geplanten Konzerten werden gemeinsame Unter­­neh­­mun­­gen dafür sorgen, dass auch - über die Musik hinaus - genug Zeit bleibt um die beste­hen­­den Freun­d­­schaf­ten zu pflegen und neue Freun­d­­schaf­ten zu knüpfen. Die jungen Musike­rin­­nen und Musiker sind auf die Menschen und die Musik in der russischen Partner­­stadt sehr gespannt.

"Come Together" - unter diesem Motto fand vor fünf Jahren erstmals ein Treffen von Jugend­­or­che­s­tern aus den Karlsruher Partner­städ­ten und dem Jungen­­dor­che­s­ter Stadt Karlsruhe e.V. statt. Dabei erhoffte man sich durch die Freude am gemein­sa­­men Musizieren neue Kontakte zu knüpfen. Was sich aus dieser in Karlsruhe durch­ge­führ­ten Premiere entwickeln würde, war damals noch nicht abzusehen. Es hat sich gezeigt, dass Musik über Stadt- und Landes­­­gren­­zen hinweg Jugend­­­li­che nachhaltig verbinden kann. So besteht seit dem ersten "Come Together" im Jahre 2011 eine intensive Freun­d­­schaft zwischen den Partner­or­che­s­tern der Stadt Karlsruhe, die in den letzten fünf Jahren durch viele Konzer­t­rei­­sen, Besuche und Gegen­­be­­su­che gewachsen ist. Als klarer Höhepunkt der Orche­s­ter­freun­d­­schaf­ten bleibt ein gemein­sa­­mes Konzert der Partner­or­che­s­ter mit über 250 jungen Musikern auf der Bühne des KA300-Pavillions und mehreren Tausend Zuschauern anlässlich des 300-jährigen Stadt­­­ge­­burts­ta­­ges der Stadt Karlsruhe unver­­­ge­s­­sen.

Jugendorchester der Partnerstädte beim Stadtgeburtstag 2015

Jugendorchester der Partnerstädte beim Stadtgeburtstag 2015


Schreiner-Schüleraus­tausch mit Krasnodar geht in die vierte Runde
13. bis 25. März 2016

Die Heinrich-Hübsch-Schule pflegt seit 2008 gute Bezie­hun­­gen zu der Berufs­­­schule "Krasno­da­­rer humanitär-techno­lo­­gi­­sches Colleg". 2009/2010 wurde der erste Schüleraus­tausch durch­ge­führt, der sich nun schon das vierte Mal wiederholt. Jeweils zehn Schrei­­ner­­lehr­­lin­­gen wird die Möglich­keit geboten, an dem Austausch teilzu­­neh­­men. Im Mittel­­punkt steht das gegen­­sei­tige Kennen­­ler­­nen und vonein­an­­der lernen. Wohnen, Arbeiten, Essen, Freizeit - alles findet mit den Partner­schü­lern statt. In Karlsruhe wohnen sie in den Familien, in Krasnodar gemeinsam im Schüler­wohn­heim.

Bei beiden Besuchen wird je eine Projek­t­ar­­beit für gemein­nüt­zige Zwecke herge­­stellt. In Karlsruhe bekommt die Kinder­ta­­ge­s­stätte Kentuckyal­lee fahrbare Bücher­re­gale und Holzspiel­­zeug. Umrahmt werden die Besuche durch fachliche und kulturelle Veran­­stal­tun­­gen, Kennen­­ler­­nen der Partner­­stadt und der Arbeits­­weise in den Betrieben. Besonderes Highlight in Deutsch­­land ist der Besuch der Messe Holzhan­d­­werk und die Bleistift­­fer­ti­­gung von Faber-Castell in Nürnberg. Ein Muss ist ebenso der Besuch von Baden-Baden und der Eberhardt-Schöck-Stiftung, die einen wesent­­li­chen Teil der Kosten finanziert. Weiter finan­­zi­elle Träger sind die Stiftung "Deutsch-russischer-Jugend­­aus­tausch", die Prowood-Stiftung, das Land Baden-Württem­berg und Stadt Karlsruhe.

Die deutschen Schüler freuen sich schon heute auf den baldigen Besuch in Moskau und Sochi.

Ausstel­­lung "Karlsruhe - Transfer"
GEDOK - Künst­le­rin­­nen stellen in Krasnodar aus

3. bis 28. März Krasnodar

Nachdem im Februar letzten Jahres sechs Künst­le­rin­­nen aus der russischen Partner­­stadt im GEDOK Künst­le­rin­­nen­­fo­rum zu Gast waren, erfolgt in diesem Jahr vom 3. bis 28. März 2016 der Gegen­­be­­such in Krasnodar. Die GEDOK Karlsruhe wurde vom Direktor des Staat­­li­chen Museums eingeladen, im Krasnodar Regional Museum Showroom of Fine Arts auszu­s­tel­len.

Die neun Künst­le­rin­­nen Jutta Hieret-Piosczyk, Eugenia Jaeger, Beate Körner, Katalin Moldvay, Bénédicte Peyrat, Angela Ulrich, Sara Wahl, Anita Weis und Margot Witte präsen­tie­ren in Krasnodar von Malerei und Grafik, über Collagen und Objekte bis zu Fotografie und Video eine große Auswahl ihrer Arbeiten. Sechs der einge­la­­de­­nen Künst­le­rin­­nen werden zum Aufbau der Ausstel­­lung, während der Vernissage und zur Aufführung einer Perfor­­mance in Krasnodar sein.

Bild: Eugenia Jäger

Bild: Eugenia Jäger


Ausbildung der Fliesen- und Mosaik­­le­­ger in Krasnodar bald im dualen System

Das duale System der Ausbildung mit Praxis in Betrieben und Theorie in Hochschu­len soll in Krasnodar zunächst beispiel­haft für Fliesen- und Mosaik­­le­­ger einge­führt werden. Die Eberhard-Schöck-Stiftung zeichnet hierbei auf deutscher Seite verant­wor­t­­lich und sammelte bei einem ähnlichen Projekt in Jekate­rin­­burg bereits positive Erfah­run­­gen. Mit im Boot befindet sich die Freun­d­­schafts­­ge­­sell­­schaft Karlsruhe - Krasnodar e. V.

Krasnodar wählte nun das College für Geistes­wis­­sen­­schaf­ten und Techno­lo­­gien für das Berufs­­aus­­bil­­dungs­­pro­jekt aus. Ziel ist, die Ausbildung von Fachkräf­ten nach westlichem Standard zu etablieren. Hierzu werden Lehrpläne entwickelt, Werkstät­ten einge­rich­tet, Lehrkräfte geschult und der gesamte Prozess wissen­­schaft­­lich ausge­wer­tet, um das Projekt multi­p­li­­zier­­bar zu machen.

Im Februar 2016 werden die Lehrkräfte der Krasno­da­­rer Schule nach Jekate­rin­­burg reisen, um dort an einer ersten Schulung zu ihren Aufgaben in der Fliesen­le­­ge­raus­­bil­­dung zu absol­vie­ren. Die Werkstatt für Fliesen­le­­ger am College für Geistes­wis­­sen­­schaf­ten und Techno­lo­­gien soll bis März 2016 umgebaut und bis August 2016 ausge­­stat­tet werden. Voraus­­sicht­­lich im April 2016 werden die Lehrkräfte ihre zweite Schulung an der Heinrich-Hübsch-Schule absol­vie­ren.

 
 

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(Bild- und Textquelle: Stadt Karlsruhe, Hauptamt)