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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

Jurymitglieder des Wettbewerbs gemeinsam über Barrieren

Erster Bürger­meis­ter Siegfried König (Vorsitz)

Martina Warth-Loos, Behin­­der­ten­­ko­or­­di­na­to­rin der Stadt Karlsruhe

Ursula Villhauer, Lebens­hilfe Karlsruhe e.V.

Rosemarie Münchmeyer, Spasti­ker­­ver­­ein - Verein zur Förderung und Betreuung Körper- und Mehrfach­­be­hin­­der­ter Südwest e.V.

Gerhard Kalten­­maier, Freiwil­­lige Feuerwehr, Stadt­­­feu­er­wehr­­ver­­­band


Preisträgerinnen und Preisträger

Bezirksverband der Gartenfreunde e. V.

Bezirksverband der Gartenfreunde e. V.

Behin­­der­ten­­ge­rech­te Klein­­gar­ten­an­lage
Der Bezirks­­ver­­­band der Garten­freunde Karlsruhe ist seit 1999 aktiv, behin­­der­ten Menschen die Möglich­keit zu schaffen, an den Aktivi­tä­ten des normalen Lebens teilzu­­neh­­men. So wurde in einer Bauzeit von ca. 7 Monaten in der Klein­­gar­ten­an­lage Hagsfelder Allee mit der Familie Di Genova eine Klein­­gar­ten­par­­zel­le behin­­der­ten­­ge­recht umgebaut. Herr und Frau Di Genova sitzen beide im Rollstuhl und bewir­t­­schaf­ten nun ohne fremde Hilfe seit 1999 den Garten. Dieses Projekt ist einmalig in Deutsch­­land, da sonst die Behin­­der­ten­gär­ten in der Regel durch Organi­sa­tio­­nen oder Vereine gepflegt werden und die Behin­­der­ten lediglich zu Besuch anwesend sind. Das Modell hat Schule gemacht und das Interesse anderer Behin­­der­ter geweckt, so dass mittler­weile ein weiterer behin­­der­ten­­ge­rech­ter Garten in der Klein­­gar­ten­an­lage Durlach Süd fertig gestellt werden konnte. Der Verein hat bei der Planung und beim Bau der neuen Geschäfts­stelle großen Wert auf Barrie­re­frei­­heit gelegt und damit die Möglich­keit geschaffen, dass Behinderte an den Schulungen und Seminaren teilneh­men können.

Preis: 500 Euro

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Museumspädagogik in der staat­li­chen Kunsthalle Karlsruhe Seit 1979 werden in der Kunsthalle (Mal-) Kurse und Führungen mit geistig- und mehrfach behin­der­ten Schülern und Erwach­se­nen angeboten. Inzwischen fanden zahlreiche Ausstel­lun­gen in Schulen, bei freien Trägern und Rathäusern statt. Einige Teilnehmer haben auch Preise gewonnen (Kunst und Diakonie z.B.). Die Arbeiten werden in Katalogen und Aufsätzen publiziert. Diese Pionier­ar­beit in einem Kunst­mu­seum ist weltweit bekannt und wurde 1995 bei einem Europa­rats­kon­gress "Die Stadt und die Behin­der­ten" vorge­stellt.
Preis: 500 Euro

Eine Stadt bringt was ins Rollen e.V.

Eine Stadt bringt was ins Rollen e.V.

Integra­ti­ver Spielhof
Im September 2003 wurde in der Moltkestraße hinter dem Städtischen Klinikum der 1. Integra­tive Spielhof eingeweiht. Auf 2.600 qm barrie­re­freiem Gelände wurde ein Sinnesport geschaffen der sowohl für Kinder mit als auch ohne Behin­de­rung ein neues Spieler­leb­nis schafft. Ein Pavillon mit Behin­der­ten - WC und Wickelraum rundet dieses Modell­pro­jekt ab.
Preis: 500 Euro

Sport AG der Fördergemeinschaft der Alb-Schule/ Postsportverein e.V.

Sport AG der Fördergemeinschaft der Alb-Schule/ Postsportverein e.V.

Gemeinsame Sport- und Freizeitak­ti­vitäten von Behin­der­ten und Nicht­be­hin­der­ten
Seit 1985 begleitet Frau Hodapp das Projekt "Schule und Sport". Behinderte und nicht­be­hin­derte Kinder treffen sich einmal in der Woche zum gemein­sa­men Turnen. Die Sport AG hat auch an zahleichen Veran­stal­tun­gen wie der World-Games-Eröffnungs­feier, Trimm­fes­ti­val, Rehab-Sportwelt, Euro-Charity-Run, Baden Marathon u.a. teilge­nom­men.

Preis: 250 Euro.

Judogruppe der Fördergemeinschaft der Albschule

Judogruppe der Fördergemeinschaft der Albschule

Judo mit geistig behin­der­ten Menschen
Aus dem Schul­sport­un­ter­richt entwi­ckelte sich Ende der 80 er Jahre ein Freizeit­an­ge­bot Förderge­mein­schaft der Alb-Schule. Mit einzelnen Schülern wurden Techniken aus der japani­schen Budo-Sportart Judo in Verbindung mit Gymnastik für den ganzen Körper eingeübt und an verschie­de­nen Schul­fes­ten aufgeführt. Seit 1995 trainiert die Judogruppe regelmäßig einmal pro Woche und nimmt an Wettkämpfen in der Region teil.
Preis: 250 Euro.

MiKa MieterInneninitiative Karlsruhe Wohnungsgenossenschaft eG

MiKa MieterInneninitiative Karlsruhe Wohnungsgenossenschaft eG

Behin­der­ten­ge­rechte Wohnanlage
Bei der Planung und Reali­sie­rung eines großes Konver­si­ons­pro­jekts wurde insbe­son­dere auf Barrie­re­frei­heit geachtet. Mit dem Einbau eines Fahrstuhls und dem barrie­re­freien Ausbau eines Achtels der Gesamt­wohnfläche sollten Menschen mit Handicap ermuntert werden in das Projekt zu ziehen. Alle Wege und Verkehrsflächen wurden barrie­re­frei umgebaut. Das später hinzu­kom­mende Kultur- und Gemein­schafts­haus des Projekts wurde komplett barrie­re­frei umgebaut. Alle fünf Ebenen sind barrie­re­frei erreichbar und alle Haupt­nut­ze­be­nen mit barrie­re­freien Sanitäranlagen ausge­stat­tet. Im Kultur - und Gemein­schafts­haus befinden sich somit für jeden benutzbare Veran­stal­tungsräume, eine Gaststätte sowie Büroräume.
 Preis 250 Euro

Mieter- und Bauverein Karlsruhe AG

Mieter- und Bauverein Karlsruhe AG

Behin­der­ten­ge­rechte Wohnanlage
Der Mieter- und Bauverein hat das Haus Schückstr. 8 in der neuer­rich­te­ten Heinrich - Coblenz -Wohnanlage mit 8 barrie­re­freien und behin­der­ten­ge­rech­ten Wohnungen erstellt. Es handelt sich um ausrei­chend große Wohnungen nach den Bedürfnissen von bewegungs­be­hin­der­ten Menschen. Die Wohnungen von Frau Pfeffer (der Frau eines Betrof­fe­nen) wurden die ernsthaft an den Wohnungen inter­es­sier­ten Familien frühzeitig akquiriert, sind alle belegt. Die inzwischen dort wohnenden Mieter wurden frühzeitig in die Planung einge­bun­den und sind sehr zufrieden über das Ergebnis. Die Finan­zie­rung erfolgte ohne Inanspruch­nahme von Fördermit­teln, vollständig aus Eigen­mit­teln.
Preis: 250 Euro