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Karlsruhe: Stadt und Verwaltung

Förderprogramm: jes - Jugend engagiert sich

 
 

Projektbeispiele

Generationendialog in Migrantenfamilien

19 Studie­rende der Pädago­gi­schen Hochschule Karls­ru­he ­in­ter­view­ten 17 Familien mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund über ihre Le­bens­ent­würfe, Biograifen, Idealen, Wünschen und Hoffnungen. Sie brachten Eltern und Kinder in den Familien mitein­an­der ins Ge­spräch. Während die Eltern erhebliche Schwie­rig­kei­ten in der Auf­nah­me­ge­sell­schaft zu bewältigen hatten, ist für die Kin­der­ge­ne­ra­tion Integra­tion kein Thema mehr. Die Gesell­schaft ist offener geworden.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Renate Braun-Schmitz
Koope­ra­ti­ons­part­ne­rin: Prof. Sabine Liebig, Pädago­gi­sche Hoch­schule Karlsruhe

 

Generationendialog in Migrantenfamilien

Generationendialog in Migrantenfamilien


 

Dialog der Genera­tio­­nen SANO - Senioren ans Netz Oberwald­­schule

Zunehmend entdecken Senio­rin­nen und Senioren das Internet als neuen Weg der Kommu­ni­ka­tion. Doch wer erklärt ihnen, wie es geht? Schüle­rin­nen und Schüler der Oberwald­schule schlüpften in die Rolle der Lehrenden und brachten älteren Menschen das In­ter­net bei. Die Teilneh­men­den bekamen zum Abschluss einen "In­ter­net­füh­rer­schein". Das Projekt wurde sechsmal durch­ge­führ­t und unter anderem mit dem Kultur­preis der Techno­lo­gie­re­gion KULT 2012 und dem Heinz-Kappes-Preis des Rotary-Clubs Karls­ru­he ­aus­ge­zeich­net.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­tor Dieter Schwarz

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Walter Deichmann, Lehrer an der O­ber­wald­schule bzw. Kimmel­mann­schu­le

 

Dialog der Generationen SANO - Senioren ans Netz Oberwaldschule

Dialog der Generationen SANO - Senioren ans Netz Oberwaldschule


 

Ewiger Parkplatz von Carl Benz

Sieben Schüle­rin­nen und Schüler der Vogesen­schule bauten ein Modell des Paten­wa­gens Nr. 3 von Carl Benz. Es entspricht ­ziem­lich genau dem Vorbild. Am 11. September 2011 wurde es im Rahmen eines verkau­fof­fe­nen Samstags vor dem Geburts­haus, dem "­Kra­mer'­schen Wirtshaus" in der Rhein­straße 22 errichtet. heute ­steht an dieser Stelle ein Kaufhaus.

Projekt­be­glei­tung: Mento­ren­duo Beate und Massimo Ferrini, Rolan­d ­Krü­ger

Die Sponsoren K-Quadrat Kfz-Sachver­stän­di­gen-Büro, Hett­mann­sper­ger Bohrge­sell­schaft mbH undBaier Stahl­han­del GmbH wur­den für ihr unter­neh­me­ri­sches bürger­schaft­li­ches Engage­ment ­aus­ge­zeich­net.

 

Ewiger Parkplatz von Carl Benz

 

Du und ich - wir kochen gemeinsam

"Du bist, was du isst. Also, iss was Gutes", steht auf Seite 21 des Kochbuchs. Ob genussvoll oder gesund­heits­be­wusst schließt ­sich nicht zwangs­läu­fig gegen­sei­tig aus. Selbst Fastfood muss nicht schaden. Aber falsches Essen kann krank machen. Fünf Ju­gend­li­che mit und ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund unter­stütz­ten ­sechs junge Menschen mit Handicap in ihrer Freizeit beim Kochen. Gemeinsam erstellten sie ein Kochbuch.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin­nen Gabriele Becker und Simone Knau­th

Das Projekt wurde durch die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen und der Volksbank unter­stützt und beim Wettbewerb "Mensch, gut ge­macht" ausge­zeich­net.

 

du und ich - wir kochen gemeinsam

 

Alles Ehrensache - Null Bock ist out

Elf Jugend­li­che engagier­ten sich bei einem Filmpro­jekt. Sie zeig­ten darin, wo und wie sich junge Menschen engagieren können. Auf der Suche nach engagier­ten Jugend­li­chen, haben sie etwas Er­staun­li­ches heraus­ge­fun­den: Diejenigen, die sich engagieren, erleben viel Freude bei ihrer Tätigkeit. Sie erfah­ren An­er­ken­nung. Manche überlegen sich sogar, ob sie ihre eh­ren­amt­li­che Tätigkeit später vielleicht zum Beruf machen.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­ren-Duo Beate und Massimo Ferrini.

 

Alles Ehrensache - Null Bock ist out

 

Perspektivenwechsel - Migration aus weiblicher Sicht

Migration ist ein Thema, das die Welt im wörtlichen Sinne in Be­we­gung bringt. Menschen wanderten seit Beginn der Menschheit, tauschen Waren, Kultur­gü­ter, Sitten und Bräuche. Es gibt ­zahl­rei­che Forschungs­ar­bei­ten über Migration. Doch die Per­spek­tive der Migran­tin­nen war bisher noch wenig beachtet. In Projekt "Perspek­ti­ven­wech­sel" befragten Studen­tin­nen der Päd­ago­gi­schen Hochschule Migran­tin­nen nach ihren Le­bens­ent­wür­fen, Biografien, Idealen, Wünschen und Hoffnungen.

Projetkbe­glei­tung: Bürger­men­to­rin Renate Braun-Schmitz

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Pädago­gi­sche Hochschule Karlsruhe, Frau Prof. Sabine Liebig

 

Migration aus weiblicher Sicht

 

Flucht, Vertreibung und die neue Heimat Karlsruhe

24 Studie­rende des Fachs Geschichte an der Pädago­gi­schen Hoch­schule Karlsruhe inter­view­ten Menschen, die in ihrer Kind­heit und Jugendzeit aus den damaligen Ostge­bie­ten vertrie­ben wur­den oder fliehen mussten. Sie machten die indivi­du­el­len ­Ge­schich­ten sichtbar. Der Austausch zwischen den Genera­tio­nen ist ein wichtiges Bindeglied in der Gesell­schaft.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Renate Braun-Schmitz

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Prof. Dr. Sabine Liebig, Pädago­gi­sche Hoch­schu­le

 

Flucht, Vertreibung und die neue Heimat Karlsruhe

Flucht, Vertreibung und die neue Heimat Karlsruhe


 

Web for All

Eine Inter­netseite für Sehbe­hin­derte und Blinde? Was sich zunächst etwas ungewöhn­lich anhört, hat eine Gruppe von Schülern des Bismarck-Gymnasiums umgesetzt: sie gestal­te­ten den Inter­ne­t­auf­tritt für die Karls­ru­her Selbst­hil­fe­gruppe Selbst­hil­fe­gruppe Blickpunkt für Blinde, Sehbe­hin­derte und deren Freunde.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin und Mento­ren­trai­ne­rin Gabriele Becker

 

Web for All

Web for All


 

Kino fördert sprechen

Vier Schüle­rin­nen der Kimmelmann-Schule führten in einem Kinder­gar­ten in Oberreut ein Kino der besonderen Art vor. Mit Laptop und Beamer zeigten sie großflä­chig Buchaus­schnitte. Im freien Vortrag erklärten sie den Kindern die gezeigten Sequenzen und besprachen das "Kino". So förderten sie das Sprech­ver­mö­gen der Vorschul­kin­der.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­tor Dieter Schwarz

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Walter Deichmann, Lehrer an der Kimmelmann-Schule

 

Kino fördert sprechen

 

Ein rechter Haken

Sechs Jugend­li­che der Drais-Realschule setzten sich kritisch mit dem Thema Gewalt im Fernsehen ausein­an­der. Gemeinsam mit Senio­rin­nen und Senioren und räumten mit gängigen Klischees auf. Im Vorfeld besuchten Sie das Polizei­re­vier in der Kaise­r­al­lee und nahmen an einer Verhand­lung im Karlsruher Schwur­ge­richt teil, um sich ein Bild über die Realität zu verschaf­fen.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Ingeborg Müller

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Schul­lei­ter der Drais-Realschule, Rudolf Kappler

Autor des Theater­stücks: Götz Kling­mül­ler

 

Ein rechter Haken

 

Kinder engagieren sich für Kinder mit Handicap

Schü­le­rin­nen und Schüler der 6. Klasse der Grund- und Haupt­schule Grünwinkel gestal­te­ten einen Sinnes­par­cour für Kinder mit Behin­de­run­gen im Schul­kin­der­gar­ten Prof. Dr. Vivell in Durlach. Sie übernahmen Paten­schaf­ten für die Kinder und ab­sol­vier­ten Praktikas in dieser Einrich­tung. Das Projekt wurde mit dem Heinz-Kappes-Preis ausge­zeich­net

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin und Mento­ren­trai­ne­rin Gabrie­le ­Becker

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Grund- und Haupt­schule Grünwinkel und Schul­kin­der­gar­ten Prof. Dr. Vivell der Reha-Südwest

 

Kinder engagieren sich für Kinder mit Handicap

Kinder engagieren sich für Kinder mit Handicap


 

Wohin mit Tante Käthe?

Ein genera­tio­nen­über­grei­fen­des Theater­stück: Sechs Jugend­li­che ­der Hebel­re­al­schule setzten sich mit dem Thema "Alter und alt wer­den" aus den histo­ri­schen Perspek­ti­ven der Jahre 1930 und 2000 ausein­an­der. Durch das gemeinsame Theater­spie­len ­ent­wi­ckelte sich der Dialog zwischen jungen und alten Menschen.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Ingeborg Müller

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Wilhelmine-Lübke-Haus, Wissens- und Hob­by­börse, der Paritä­ti­sche Wohlfahrts­ver­band Karlsruhe

 

Wohin mit Tante Käthe?

Wohin mit Tante Käthe?


 

Jugend und Politik

21 Jugend­li­che, die an einer Maßnahme zur Integra­tion in den Ausbil­dungs- und Arbeits­markt im Berufs­fort­bil­dungs­werk des DGB (bfw) teilnahmen und leidvolle Biografien hatten, fuhren nach Berlin. Dort sprachen sie mit Bundes­tags­ab­ge­ord­ne­ten aller Parteien über Jugend­ar­beits­lo­sig­keit und fehlende Arbeitsplätze. Sie nahmen auch die Wünsche ihrer Mitschü­le­rin­nen und -schüler mit und berich­te­ten über ihre Erfah­run­gen.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Ute Gsöls-Puhl

 

Jugend und Politik


 

Der blutige Weg zum Recht

Geschichts­un­ter­richt mal anders - Podiumss­piel zur Badischen Re­vo­lu­tion 1848: Das 21. Jahrhun­dert sitzt auf der Schulbank. Es muss einen Aufsatz über die Badische Revolution 1848/49 schrei­ben und ist ganz verzwei­felt. Da kommt ihm das 19. Jahr­hun­dert zur Hilfe. Es erklärt dem 21. Jahrhun­dert an den kon­tro­ver­sen Standes­un­ter­schie­den und Meinungen das de­mo­kra­ti­sche Verlangen nach "Einheit, Gleichheit und Brü­der­lich­keit".

Acht Jugend­li­che der 8. Klasse Hebel-Realschule insze­nier­ten das Stück als Beitrag zum Geschichts­un­ter­richt.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Ingeborg Müller

 

Der blutige Weg zum Recht


 

Kunst und Krankheit

An das schwierige Thema psychische Störung wagten sich 13 junge Künstler aus Karlsruhe und aus der Türkei. Denn psychische Störungen werden als Abweichung von einer Norm definiert und oft tabuisiert. Ihre Bilder, Fotogra­fien und Skulpturen wurden zwei Monate lang im Städti­schen Klinikum ausge­stellt. Eine besonders schöne Erfahrung war das gemeinsame Erarbeiten eines Themas in der Gruppe und der Austausch mit den türkischen Künstlern.

Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Veronika Bräunling

 

Kunst und Krankheit

Kunst und Krankheit


 

Gestohlene Jahre? Jugend in deutschen Diktaturen

Acht Studie­rende der Fachrich­tun­gen Geschichte, Kultur­wis­sen­schaf­ten und Journa­lis­mus an der Univer­si­tät ­Karls­ruhe befragten Zeitzeugen aus dem NS-Staat und der DDR zu ihrer Jugend und führte dazu eine Podiums­dis­kus­sion im Ju­gend­zen­trum Jubez durch. Im Vorfeld befassten sich die Stu­die­ren­den mit den zwei deutschen Diktaturen: der Zeit des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und der DDR.
Projekt­be­glei­tung: Bürger­men­to­rin Renate Braun-Schmitz

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Institut für Geschichte der Univer­si­tät ­Karls­ruhe (TH),
Landes­zen­trale für politische Bildung Heidelberg, Senio­ren­bü­ro ­der Stadt Karlsruhe

 

Gestohlene Jahre? Jugend in deutschen Diktaturen

Gestohlene Jahre? Jugend in deutschen Diktaturen