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Karlsruhe: Verkehr

Umbau der Herrenalber Straße

 

Seit Jahrzehn­ten wird über die Herrenal­ber Straße im Stadtteil Rüppurr kontrovers diskutiert. Während die einen die Trenn­wir­kung der Straße und deren negative Auswir­kun­gen bemängeln, weisen die anderen auf die verkehr­li­che Bedeutung der Straße hin.

Auch in der Bürger­ver­samm­lung Ende 2005 prägte das Thema den Abend. Oberbür­ger­meis­ter Heinz Fenrich sagte damals zu, in einem Gutachten prüfen lassen zu wollen, in welchem Umfang Spielräume für Verän­de­run­gen an der Straße vorhanden seien.

Das Gutachten kam zum Schluss, dass stadt­aus­wärts auch ohne die Verdrän­gung von Verkehr in Neben­stra­ßen eine Reduzie­rung von zwei auf einen Fahrstrei­fen möglich sei. Die Entschei­dung, ob auf der Fläche des bis dahin beste­hen­den Fahrstrei­fens ein Radstrei­fen oder eine Begrünung einge­rich­tet werden soll, vie aus verschie­de­nen Gründen zu Gunsten des Radstrei­fens. Dieser wurde im Spätsommer 2009 versuchs­wei­se einge­rich­tet, nachdem im Frühjahr der ebener­di­ge Fußgän­ger­über­weg im Zuge der Battstraße sowie die Verbrei­te­rung der Halte­stelle Osten­dorf­platz gebaut wurden.

Die Auswir­kun­gen des Radstrei­fens auf die Fahrzei­ten des Kfz-Verkehrs wurden in mehreren Erhebun­gen dokumen­tiert. Demnach benötigen Fahrzeuge in Richtung Süden seit Anlage des Radstrei­fens etwa fünf Sekunden länger für die Fahrt durch Rüppurr als früher.

Ende 2010 wurde die Verwaltung vom Gemein­de­rat beauftragt, auch stadt­ein­wärts die Machbar­keit einer Reduzie­rung von zwei auf einen Fahrstrei­fen zu prüfen. Ein entspre­chen­der Entwurf wurde angefer­tigt, welcher die Anlage neuer Querungs­mög­lich­kei­ten für Fußgänger und Radfahrer sowie die Anlage einer durch­ge­hen­den Baumreihe vorsieht. An den Knoten­punk­ten bleibt die Führung des Kfz-Verkehrs (mit Ausnahme vom Osten­dorf­platz) zweistrei­fig, so dass die Leistungs­fä­hig­keit der Straße erhalten bleibt. Die verkehr­li­chen Auswir­kun­gen auf den Kfz-Verkehr wurden mit Hilfe einer Mikro­si­mu­la­tion ermittelt.

Die Ergebnisse der Simulation sowie der Entwurf der Straße wurden den Rüppurrer Bewohnern am 04.07.2012 vorge­stellt.

Am 18.07.2012 hat der Planungs­aus­schuss des Gemein­de­ra­tes schließ­lich für einen (schritt­wei­sen) Umbau der Straße gestimmt.