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Karlsruhe: Besondere Personengruppen

Zertifikat "Seniorenfreundlicher Service"

Faltblatt


Seniorenfreundlicher Service (PDF, 448 KB)

Mit der Liste zerti­fi­zier­ter Unter­neh­men.

 

(Stand: Januar 2016)

Die Idee kam aus dem Landes­se­nio­ren­rat Sachsen-Anhalt. Der Stadt­se­nio­ren­rat unserer Partner­stadt Halle begann das Projekt im kleinen Rahmen. Wir haben dort Geschäfts­leute befragt, die be­geis­tert waren. Das war Anregung für uns, das Projekt neu ge­stal­tet bei uns zu verwirk­li­chen.

Die Wirtschafts­för­de­rung der Stadt und der Einzel­han­dels­ver­ban­d ­wa­ren von der Idee beein­druckt, die Industrie- und Han­dels­kam­mer, die Handwerks­kam­mer und die Kreis­hand­wer­ker­schaft, sowie das Citymar­ke­ting sagten ihr Mit­wir­ken zu. So wurde ein Arbeits­kreis gebildet, dem die ge­nann­ten Insti­tu­tio­nen sowie die Wirtschafts­för­de­rung der Stadt­ ­Ver­tre­ter entsandten. Unter Vorsitz von Hanns-Chrstian Heyer-Stuffer kam das Gremium - dem auch zehn ­Se­nio­ren­ver­tre­te­rin­nen und -vertreter aus den Mit­glieds­grup­pie­run­gen angehören - zusammen und legte die Ein­zel­hei­ten fest.

Die Firmen bewerben sich über die Instu­tio­nen für das Zer­ti­fi­kat. Sie werden dann nach Absprache von zwei Senio­rin­nen und Senioren besucht, die mit der Firmen­lei­tung über die Se­nio­ren­freund­lich­keit sprechen.

Zu den allge­mei­nen Kriterien gehören u. a.

  • eine gute Beratung,
  • lesbare Schilder (ausrei­chend groß),
  • geschultes und kunden­freund­li­ches Personal.

Bran­chen­be­zo­gen gibt es folgende Kriterien z. B.

  • in Fachge­schäf­ten: Sitzge­le­gen­hei­ten, Kunden­toi­let­ten,
  • in Lebens­mit­tel­fir­men und in Apotheken: der Heimser­vice,
  • in Cafés und Gaststät­ten: Diabetiker-Angebote und eine e­bener­dige Toilette,
  • bei Handwerks­be­trie­ben: kosten­güngs­tige Angebote mit Kos­ten­vor­an­schlag usw.

Weitere allgemeine und branchen­be­zo­gene Kriterien werden nach­ge­fragt.
Die prüfenden Senio­rin­nen und Senioren füllen nach dem Besuch ei­nen Bericht­bo­gen aus, der dann im kleinen Arbeits­kreis (nur ­Se­nio­rin­nen und Senioren) für die Beurtei­lung der Se­nio­ren­freund­lich­keit maßgebend ist. Einige Unter­neh­men oder ­Fir­men die sich beworben hatten, wurden in der zurück­lie­gen­den ­Zeit abgelehnt.

Die Firmen, bei denen die Senio­ren­freund­lich­keit festge­stell­t wurde, erhalten in einer besonderen Feier eine Urkunde und eine Kle­be­marke mit der Jahreszahl. Das Zertifikat wird immer für ein Jahr verliehen und danach bei unver­än­der­ter Situa­tion ent­spre­chend verlängert.

Die Firmen und Unter­neh­men, erhalten dann die Klebemarke des Fol­ge­jah­res.

Das Logo wurde in einem Wettbewerb, durch eine Designer­klas­se ­der Berufs­schule, entworfen und dann ausgewählt. Der Stadt­se­nio­ren­rat Karlsruhe hat es dann beim Deutschen Patent- und Markenamt in München schützen lassen und den Marken­schutz in­zwi­schen bis zum Mai 2022 verlängert.

Gegen­wär­tig haben 151 Firmen das Zertifikat. Weite­re ­Be­wer­bun­gen liegen vor.

In den letzten Jahren haben sich andere Kreis-, Stadt- und Orts­se­nio­ren­räte für das Projekt inter­es­siert und von uns In­for­ma­tio­nen angefor­dert.
Eine Reihe von Kreisen und Städten hat inzwischen das Projek­t ein­ge­führt und von uns die Geneh­mi­gung zur Verwendung des Logos er­hal­ten.

Diese Geneh­mi­gung wird auf schrift­li­chen Antrag erteilt, aber nur an Senio­ren­räte, die das Projekt in ehren­amt­li­cher Arbeit ­durch­füh­ren.