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Karlsruhe: Kinderbüro

Kinderfreundlichkeitspreis 2016



 

Preisträgerinnen und Preisträger, Kinderjury, Bürgermeister Martin Lenz, Stadträtin Karin Wiedemann, Stadträtin Yvette Melchin, Laudatorin Ulrike Stöck und Laura Zarbi

Preisträgerinnen und Preisträger, Kinderjury, Bürgermeister Martin Lenz, Stadträtin Karin Wiedemann, Stadträtin Yvette Melchin, Laudatorin Ulrike Stöck und Laura Zarbi



Elfter Karlsruher Kinder­freund­lich­keits­preis

Der Kinder­freund­lich­keits­preis wurde dieses Jahr am 28. Juni zum elften Mal vom Karlsruher Bündnis für Familie vergeben, um be­son­ders kinder­freund­li­ches Engagement zu belohnen. Die Preis­ver­lei­hung fand in einem feier­li­chen Rahmen im Jubez am Kro­nen­platz statt, wo die drei Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger ­ver­kün­det wurden.

Der erste Preis, der mit einem Preisgeld in Höhe von 470 Euro ausge­stat­tet ist, ging an die Kinder­grup­pe Regenbogen für seine besondere Unter­stüt­zung für Kinder aus sucht­be­las­te­ten Familien.

An der Kinder­gruppe Regenbogen nehmen Kinder aus sucht­be­las­te­ten Familien teil. Frau Rapp und Herr Kriegel leiten die Kinder­gruppe Regenbogen. Sie holen die Kinder mit einem Bus von zu Hause, vom Hort oder Heim ab und fahren dann zu den Gruppen­räu­men, wo man gemeinsam reden kann oder in die freie Na­tur z. B. zu einem Pferd geht. Außerdem unter­stüt­zen sie die Kinder, damit diese das Thema Sucht verstehen lernen und Stra­te­gien entwickeln, die ihnen helfen mit der Erkrankung der Eltern umzugehen.

Kindergruppe Regenbogen Frau Rapp

Kindergruppe Regenbogen Frau Rapp


Der zweite Preis, mit einem Preisgeld in Höhe von 400 Euro, ging an das Engagement der Schüer­firma Aktion In­te­gra­tion.

Die Schüler­firma Aktion Integra­tion bietet Flücht­lings­kin­dern der Landes­erst­auf­nah­me­stelle für Flücht­lin­ge ein­mal in der Woche verschie­dene Angebote an. Unter anderem ­ko­chen und spielen sie mit den Kindern oder versuchten sie an die deutsche Kultur heran­zu­füh­ren. Außerdem planen sie auch an Fei­er­ta­gen größere Aktionen mit den Kindern. Wichtig ist der Schü­ler­firma vor allem, sich ein eigenes Bild von den Menschen und der Lebens­ge­schichte, die hinter ihnen steht, zu machen.

Schülerfirma Aktion Integration

Schülerfirma Aktion Integration


Auch in diesem Jahr wurde eine beson­de­re An­er­ken­nungs­ur­kunde verliehen. Herr Oettinger als Klinik­clow­n wurde für seine tolle Arbeit und sein besonderes Engagement für Kinder und Jugend­li­che in Karlsruhe gelobt.

Bei der Wal der Preis­tra­gen­den bekam der Klinik­clown sehr viele ­Punkte und Zustimmung. Da der Kinderjury aber der beson­de­re Un­ter­stüt­zungs­be­darf von Projekten wichtig war, haben sie sich dafür entschie­den, das Preisgeld an Vorschläge zu geben, die sonst keine weitere oder nur sehr wenig Unter­stüt­zung erhalten. Herr Oettinger ist zweimal pro Woche in der Kinder­kli­nik und einmal pro Woche mit seiner Partnerin Pepa in der Kinder- und Ju­gend­psych­ia­trie als Clown zu Gast. Dort besucht er kranke Kin­der, die stationär oder auch nur einen Tag ambulant dort sind. Für den Clown ist die Krankheit kein Thema, wodurch er die be­trof­fe­nen Kinder in die Kinderwelt zurück­ho­len kann. Der Clown hat gemeinsam mit den Kindern eine Menge Spaß.

Klinikclown Herr Oettinger

Klinikclown Herr Oettinger


Nachdem die Band Los Catacombos die Veran­stal­tung musika­lisch er­öff­net hatte, begrüßte Frau Blume von der Gewerk­schaft Er­zie­hung und Wissen­schaft, die zahlrei­chen Gäste.

Frau Corinna Blume

Frau Corinna Blume


Bürger­meis­ter Martin Lenz lobte die Initia­to­ren und vor allem die Vorschläge des diesjäh­ri­gen Kinder­freund­lich­keits­prei­ses: "Hier ist ein ganz tolles Netzwerk entstanden. Ein herzli­ches Dan­ke­schön an alle für ihr heraus­ra­gen­des Wirken".

Bürgermeister Martin Lenz

Bürgermeister Martin Lenz


Danach stellte sich die Kinderjury vor, die aus fünf Kindern und Ju­gend­li­chen, im Alter zwischen 11 und 14 Jahren, bestand: Aaron ­Gis­sel, Simon Gissel, Lisa Süßdorf, Julia Buchhammer und Maren ­Beut­ler berich­te­ten von ihrer Arbeit und den 15 vorge­schla­ge­nen Pro­jek­ten. Die Kinder und Jugend­li­chen hatten in einer u­n­ab­hän­gi­gen Sitzung die Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger ­ge­wählt und gestal­te­ten die Veran­stal­tung maßgeblich mit.

Kinderjury

Kinderjury


Die Laudatorin Ulrike Stöck, Leiterin des Jungen Staats­thea­ters, lobte das Engagement der Vorge­schla­ge­nen und betonte, dass alle 15 Initia­ti­ven zu den Siegern zählen, die die Gesell­schaft ­be­rei­chern.

Laudatorin Frau Ulrike Stöck

Laudatorin Frau Ulrike Stöck


Der Höhepunkt der Veran­stal­tung war die Bekannt­gabe der Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger durch die Kinder und Ju­gend­li­chen der Kinderjury und die im Anschluss gemein­sam ­statt­fin­dende Preis­über­gabe mit Ulrike Stöck. Auch alle anderen vor­ge­schla­ge­nen Projekte verdienen Anerken­nung für ihr En­ga­ge­ment und wurden aus diesem Grunde mit einer An­er­ken­nungs­ur­kunde gewürdigt.

Vielen Dank an dm für die finan­zi­elle Unter­stüt­zung.

Logo dm

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