Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz
Folgen des Klimawandels
Das Klima in Karlsruhe und der Region:
Süddeutsches Klimabüro Karlsruhe
Regionaler Klimaatlas: Klimaszenarien der deutschen Bundesländer
Klimaatlas Deutschland (Deutscher Wetterdienst)
Folgen des Klimawandels:
Broschüre des Umweltministeriums Baden-Württemberg "Klimawandel in Baden-Württemberg" - Juni 2010
Themenseite des Bundesumweltministeriums zum Klimawandel
Themenseite des Deutschen Wetterdienstes zum Klimawandel
Bildungsmaterialie „Klimawandel“ für Grundschulen (Bundesumweltministerium)
Herausforderung Klimawandel in Baden-Württemberg
Klimawandel - Auswirkungen, Risiken, Anpassung (KLARA)
Klimaveränderung und die Konsequenzen für die Wasserwirtschaft (KLIWA)
Längere Trockenperioden im Sommer, stärkere Regenfälle
im Frühjahr und Herbst und eine Häufung von Stürmen
sprechen nach Ansicht der meisten Klimaforscher eine
klare Sprache: Der Klimawandel findet bereits statt -
auch in Deutschland. Karlsruhe wird dabei nach den
bisherigen Erkenntnissen zu den Großstädten gehören, die
am stärksten durch Klimafolgen betroffen sind. So ist
zum Beispiel davon auszugehen, dass sich in den
Sommermonaten die Anzahl heißer Tage (> 30 °C) und
auch die Zahl der "Tropennächte" in den nächsten
Jahrzehnten verdoppelt. In den milderen Wintern wird es
dagegen eher selten noch echte Frosttage unter 0 °C
geben.
Eine Zusammenfassung aktueller Forschungsergebnisse
mit regionalem Bezug zum Klimawandel und erste
Betrachtungen von möglichen Auswirkungen auf
verschiedene Handlungsfelder (zum Beispiel Gesundheit,
Land- und Forstwirtschaft, Natur,
Hochwasserentwicklung) finden sich in einem Bericht
der Stadtverwaltung Karlsruhe vom Januar 2008.
Anpassung an den Klimawandel in Karlsruhe - Januar 2008 (PDF, 2.00 MB)
Zur Fortschreibung des Berichts wird derzeit
stadtintern ein Gesamtkonzept zur Bewältigung des
Klimawandels erarbeitet. In der Arbeitsgruppe sind
neben städtischen Ämtern und Gesellschaften auch externe
Institutionen wie das Süddeutschen Klimabüro am KIT und
die LUBW vertreten. Die Ergebnisse sollen Mitte 2012
vorliegen.
Eine wichtige Grundlage speziell zum Thema Stadtklima
stellt die im Frühjahr 2011 fertig gestellte
Tragfähigkeitsstudie des Nachbarschaftsverbands
Karlsruhe (NVK) dar. Für diese wurde als eigener Baustein
erstmalig eine umfassende Betrachtung der
bioklimatischen Belastungssituation und weiterer
stadtklimatologisch relevanter Einflussgrößen
vorgenommen.
Weitere Informationen zur Tragfähigkeitsstudie (TFS)
Beteiligung der Stadt Karlsruhe an aktuellen Forschungsvorhaben
Um sich auf die Folgen des Klimawandels langfristig
besser einstellen zu können, beteiligt sich die Stadt
Karlsruhe an zwei Forschungsvorhaben zum
Klimawandel:
Das Projekt "Innenentwicklung versus Klimakomfort im
Nachbarschaftsverband Karlsruhe" ist eines von neun
bundesweit ausgewählten Modellen im Rahmen des
Forschungsvorhabens "Experimenteller Wohnungs- und
Städtebau (ExWoSt)" des Bundesbauministeriums. Ziel
des Vorhabens ist es, den Ansatz der Nachverdichtung
auch unter dem Aspekt Klimawandel "zukunftssicher" zu
machen. Dazu sollen mögliche Nachverdichtungskonzepte
hinsichtlich ihrer kleinräumigen klima-ökologischen
Auswirkungen auf Quartiersebene mit Modellen
durchgerechnet und beurteilt werden. Im Vordergrund
stehen vor allem Strategien zu den negativen Folgen des
Wirkungskomplexes "Überwärmung".
Projektseite des Nachbarschaftsverbands Karlsruhe
Auch im Rahmen des Forschungsvorhabens "Kritische Infrastruktur, Bevölkerung und Bevölkerungsschutz im Kontext klimawandelbeeinflusster Extremwetterereignisse" (KIBEX) spielen Kommunen als Praxispartner eine wichtige Rolle. In dem unter Federführung der United Nations University (Bonn) durchgeführten und vom Bundesministerium des Inneren geförderten Projekt sollen Methoden zur Erfassung der Verwundbarkeit von Städten und Gemeinden gegenüber Extremwetterereignissen entwickelt werden (Hitzewelle, Dürre, Starkniederschlag und Sturm). Die Stadt Karlsruhe unterstützt diesen Prozess als eine von vier Partnerkommunen in Deutschland.
