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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Mari:e Karlsruhe - Mach's richtig: Energieeffizient


"Mari:e" ist ein speziell auf die Bedürf­nisse kleiner und mit­tel­großer Unter­neh­men (KMU) zugeschnit­te­nes Einstiegs­pro­gram­m ­zum betrieb­li­chen Energie­spa­ren. Ziel ist es, die Betriebe bei der Aufdeckung und Reali­sie­rung beste­hen­der ­Ener­gie­ef­fi­zi­enz­po­ten­ziale zu unter­stüt­zen. Neben einer um­fas­sen­den Einstiegs­be­ra­tung durch geschul­te ­Ener­gie­be­ra­te­rin­nen und -berater gehören moderier­te The­men­tref­fen samt Erfah­rungs­aus­tausch sowie ein verein­fach­tes ­jähr­li­ches Energie­mo­ni­to­ring zu den wesent­li­chen Inhalten.

Unter Träger­schaft des städti­schen Umwelt- und Arbeits­schut­zes wurde Mari:e in der Zeit von Dezember 2013 bis Juni 2016 auch in Karls­ruhe durch­ge­führt. Das Pilot­pro­jekt erhielt eine Förde­rung vom Land Baden-Württem­berg und nutzte das bundes­wei­te Ef­fi­zi­enz-Modell Mari:e, das zeitgleich in drei weite­ren Re­gio­nen Deutsch­lands erprobt wurde. Für die Koordi­na­tion ­zeich­nete das in Karlsruhe ansässige IREES-Institut für Res­sour­cenef­fi­zi­enz und Energie­stra­te­gien verant­wort­lich. Weitere Projekt­be­tei­ligte waren die Stadtwerke Karlsruhe und die In­dus­trie- und Handels­kam­mer Karlsruhe.

Acht Unter­neh­men aus Karlsruhe und der näheren Umgebung mit ge­mein­sam Jahres­ener­gie­kos­ten in Höhe von ca. 2,8 Mio. Euro haben sich an Mari:e Karlsruhe beteiligt:

Allspan Spanverarbeitung GmbH, Karlsruhe

Arthur Henninger GmbH, Werk Karlsruhe

Ferrotec GmbH, Stutensee

Hatz Moninger - Badische Brauhaus GmbH, Karlsruhe

Heimstiftung Karlsruhe

Karlsruher Bäder GmbH - Europabad

Rudolf Neff GmbH, Karlsruhe

ZaTeC - Zahnräder GmbH & Co. KG, Malsch


Im Ergebnis konnten die Unter­neh­men während der Projekt­lauf­zeit ih­ren Energie­ver­brauch und ihre CO2-Emissio­nen ­durch­schnitt­lich um drei Prozent und die jährli­chen ­Ener­gie­kos­ten um rund 12.500 Euro senken. Das entspricht einer ­jähr­li­chen Energie­ein­spa­rung von einer Mio. Kilowatt­stun­den bzw. 250 Tonnen CO2, wobei in Summe erst rund ein Viertel ­des empfoh­le­nen Einspar­po­ten­zi­als erschlos­sen wurde. In den meis­ten Betrieben sind deshalb weitere Effizi­enz­maß­nah­men auf Basis von Mari:e eingeplant.

Im Rahmen einer Abschluss­ver­an­stal­tung bei der Braue­rei Hatz-Moninger dankte Bürger­meis­ter Klaus Stapf den betei­lig­ten Un­ter­neh­men für ihr Engagement und überreichte die wohl­ver­dien­ten Urkunden.

Impressionen der Abschlussveranstaltung


Bericht in den Badischen Neuesten Nachrichten zum Mari:e-Auftakt (13.12.2013, mit freundlicher Genehmigung der BNN) (PDF, 239 KB)

Bericht in der StadtZeitung zum Mari:e-Auftakt (20.12.2013) (PDF, 277 KB)