Karlsruhe: Leben und Arbeiten
Weitere Bausteine des Solarparks III
Unter Federführung der Stadtwerke Karlsruhe wurden in
Kooperation mit dem Marktamt und dem Amt für
Abfallwirtschaft zwei weitere Photovoltaik-Anlagen im
Stadtgebiet errichtet. Eine Anlage befindet sich auf dem
Areal des Großmarktes, die zweite auf dem Betriebsgelände
des Amtes für Abfallwirtschaft.
Auf einer Fläche von etwa 4.000 Quadratmetern und über
eine Strecke von mehr als 200 Metern stellen die 798 neu
installierten Solarmodule auf dem Dach der
Importhalle im Großmarkt Karlsruhe ein eindrucksvolles
Bild dar. Auf der größten städtischen Halle im
Großmarktgelände wird damit eine jährliche
Spitzenleistung von rund 200 Kilowattpeak (kWp)
erzeugt, was etwa 200.000 Kilowattstunden "grünen"
Stroms pro Jahr entspricht.
Neben dem ökologischen Aspekt einer CO² Einsparung von
durchschnittlich 130 Tonnen pro Jahr wurde erstmals auch
der Aspekt Gebäudesanierung mit berücksichtigt, denn vor
Installation der Solarmodule wurde das Hallendach neu
abgedichtet.
Auf der noch etwas größeren Dachfläche der Fuhrparkhalle
des Amtes für Abfallwirtschaft sind insgesamt 983
Solarmodule installiert, die mit einer Leistung von 221
kWp rund 220.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr
erzeugen. Das entspricht einer CO² Einsparung von rund 145
Tonnen pro Jahr.
Beide Anlagen wurden am 19.07.2011 mit einem
symbolischen Knopfdruck durch Umweltbürgermeister Klaus
Stapf - im Beisein des Geschäftsführers der Stadtwerke
Karlsruhe und dem Vorstand der WirsolSolar AG -
offiziell in Betrieb genommen und stellen ein
wesentliches Kernstück zum Solarpark III unter
Federführung der Stadtwerke Karlsruhe dar. Mit der
Inbetriebnahme des Solarparks III kommt die Stadt
Karlsruhe bereits heute einem Ziel des
Klimaschutz-Konzepts, nämlich die Verdopplung der
installierten PV-Anlagen-Leistung bis zum Jahr 2020 zu
erreichen, beträchtlich näher.
Der Solarpark III übertifft nach Inbetriebnahme aller
Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung von
über 1.300 Kilowatt pro Jahr die ursprünglich vorgesehen
500 Kilowatt bei Weitem und erreicht damit eine CO²
Einsparung von ca. 845 Tonnen pro Jahr. Die große
Nachfrage von Interessenten aus dem Raum Karlsruhe aber
auch aus dem Umland machte diese Erweiterung möglich.
