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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Japangarten

Japangarten, Luftbild

Bereits 1913/14 wird eine Teilfläche im Karlsruher Stadt­gar­ten unter Leitung von Garten­di­rek­tor Friedrich Ries als Japani­scher Garten angelegt.

1927 erhält Karlsruhe als Geschenk der Stadt Nagoya einen Shinto­schrein des Tempel­bau­ers Jusiro Yamada, Steinlöwen des Bildhauers Kasuke Araki und den Bauplan des Torii.

1938 kommt eine 13-stöckige Pagode dazu.

Japangarten

1965 führt Shinto­pries­ter und Garten­ar­chi­tekt Prof. Keiji Ujehara eine Erdbe­schwich­ti­gungs­feier als Auftakt der Umbau­ar­bei­ten für die Bundes­gar­ten­schau 1967 durch. Der Japan­gar­ten wird aufge­wer­tet und um den "Kare-Sansui", den trockenen Zen-Garten, erweitert. Während der alte Teil eine Minia­tur­land­schaft vom Gebirge bis zum Meer darstellt, ist der "Kare Sansui" eine stark reduzierte Meerland­schaft mit inter­essan­ten, bedeu­tungs­vol­len Stein­set­zun­gen, die Felsfor­ma­tio­nen nachbilden.

1967 wird der erweiterte Japan­gar­ten geweiht.

Als weitere Spenden mit Origi­nal­ele­men­ten aus Japan bereichern den Garten in den Folge­jah­ren eine Stein­la­terne (1986), eine Stein­brücke (1980) und zwei weitere Stein­la­ter­nen (2000).

1994 übernimmt die Deutsch-Japanische Gesell­schaft Karlsruhe die Paten­schaft für den Garten.


100 Jahre Japangarten in Karlsruhe (PDF, 813 KB)