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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Verantwortungsbewusste Hundehaltung in unserer Stadt

Faltblatt "Verantwortungsvolle Hundehaltung in unserer Stadt" (PDF, 2.14 MB)

Die "Hunde­tü­ten" sind an vielen Stellen in haushalts­üb­li­chen Mengen kostenlos erhältlich:

  • Garten­bau­amt
    (Lammstr. 7a, Zi. E123 nur vormit­tags)
  • Bürger­bü­ros
  • Zoohand­lun­gen
  • bei einigen Tierärz­ten
  • Raiff­ei­sen­ge­nos­sen­schaft
  • dm-Droge­rie­märk­te

Liste der Hundetüten-Verteilstellen (PDF, 54 KB)

Hundeauslaufflächen

 

Tiere, gerade Hunde in der Großstadt haben es nicht immer leicht

Ihr Zusam­men­le­ben mit den Menschen wirft nicht nur in Karlsruhe manche Probleme auf. Dies gilt besonders in den dicht bebauten und stark bevöl­ker­ten Wohnge­bie­ten der inneren Stadtteile. Nicht selten kommt es dort zu Konfron­ta­tio­nen zwischen Hunde­hal­te­rin­nen und Hunde­hal­tern sowie anderen Mitbür­ge­rin­nen und Mitbürgern. Die Ursachen liegen auf der Hand:

  • Frei laufende Hunde lösen Ängste aus
  • Hundekot erregt Ekelgefühl und ist unhygie­nisch

Unsere Richt­li­ni­en orien­tie­ren sich am Gebot der Vernunft.

Die Straßen- und Anlagen­po­li­zei­ver­ord­nung der Stadt nennt sie in § 7:

(1) Hunde sind so zu halten und zu beauf­sich­ti­gen, dass von ihnen keine Gefahr für Menschen, Tiere oder Sachen ausgehen kann.

(2) Hunde dürfen außerhalb des befrie­de­ten Besitz­tums nur Personen überlassen werden, die die Gewähr dafür bieten, dass der Hund sicher geführt wird.

(3) Hunde dürfen außerhalb des befrie­de­ten Besitz­tums ohne Begleitung einer aufsichts­fä­hi­gen Person, die auf das Tier jederzeit einwirken kann, nicht frei umher­lau­fen.

(4) Personen, die einen Hund führen, haben ihn von Spiel­plät­zen fern zu halten.

(5) Hunde sind sicher an der Leine zu führen:

  1. in Fußgän­ger­zo­nen, Fußgän­ger­un­ter­füh­run­gen sowie in verkehrs­be­ru­hig­ten Bereichen,
  2. in öffent­li­chen Anlagen mit Ausnahme gesondert ausge­wie­se­ner Hunde­aus­lauf­flä­chen unter Beachtung von Abs. 7,
  3. in öffent­li­chen Verkehrs­mit­teln sowie an Halte­stel­len der öffent­li­chen Verkehrs­be­trie­be einschließ­lich deren Zu- und Abgänge,
  4. in Schulhöfen, in Außen­an­la­gen von Kinder­gär­ten sowie auf öffent­li­chen Gehwegen vor diesen Einrich­tun­gen,
  5. in Treppen­häu­sern und sonstigen gemeinsam genutzten Räumen und Zugängen von Mehrfa­mi­li­en­häu­sern oder sonstigen Gebäuden mit öffent­li­chem Besucher­ver­kehr,
  6. bei öffent­li­chen Menschen­an­samm­lun­gen, Aufzügen, Volks­fes­ten und sonstigen Veran­stal­tun­gen mit Menschen­an­samm­lun­gen.


Den Hunden darf nur so viel Leine gelassen werden, dass keine Gefahr von ihnen ausgehen kann, im Einzelfall jedoch bis zu höchstens zwei Meter Länge.

(6) Die Vorschrif­ten der Polizei­ver­ord­nung des Innen­mi­nis­te­ri­ums und des Minis­te­ri­ums Ländli­cher Raum über das Halten gefähr­li­cher Hunde vom 3. August 2000 bleiben unberührt.

(7) Auf gesondert ausge­wie­se­nen Hunde­aus­lauf­flä­chen dürfen Hunde nicht frei laufen, wenn die den Hund führende Person nicht zu jedem Zeitpunkt bestimmend auf den Hund einwirken kann.

(8) Wer einen Hund ausführt, hat dafür zu sorgen, dass der Hund Straßen und Anlagen, insbe­son­dere Gehflächen und angren­zende Flächen, aber auch Hunde­aus­lauf­flä­chen nicht mit Kot beschmutzt. Hundekot ist vom Ausfüh­ren­den unver­züg­lich zu entfernen und ordnungs­ge­mäß zu entsorgen.

Zuwider­hand­lun­gen sind eine Ordnungs­wid­rig­keit und können mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro geahndet werden.


 

Hundehaltung in unserer Stadt

Hundehaltung in unserer Stadt



Hundeauslaufflächen

Hundeauslaufflächen



"Hundetüte"

"Hundetüte"


 

Über die Frage, wo nun Hunde frei laufen dürfen und ihr "Geschäft" verrichten können, gibt es in der Bevöl­ke­rung sehr unter­schied­li­che Auffas­sun­gen. Zeitungs­be­richte und Leser­briefe spiegeln die mit dem Thema einher­ge­hende Erregung in der Öffent­lich­keit häufig wider.

Solche Spannungen brauchen nach unserer Auffassung jedoch nicht zu sein. Auch die Großstadt bietet genügend Raum für Hunde. Man muss nur einige wenige Spiel­re­geln beachten, damit das Zusam­men­le­ben zwischen Menschen und Hunden funktio­niert.

Wir sind froh, dass viele einsich­ti­ge Hunde­hal­te­rin­nen und Hunde­hal­ter sich an diese Regeln halten und mit gutem Beispiel vorangehen. Dafür danken wir Ihnen an dieser Stelle sehr herzlich.

Für Groß und Klein ist es dann erfreu­li­cher­wei­se wieder der Normal­zu­stand, dass Wege und Plätze, Vorgärten, Grünan­la­gen und Kinder­spiel­plätze frei von Hundekot sind.

Und ist das Unver­meid­li­che passiert, benutzen Sie einfach eine "Hunde­tü­te". Hygienisch einwand­frei verpackt, entsorgen Sie so den Hundekot samt Tüte im nächst­bes­ten öffent­li­chen Müllbe­häl­ter.

Es geht alles - Sie sollten nur wissen wie!

Es gibt vielfäl­tige Möglich­kei­ten Konflikte zu verhindern und ein gutes Mitein­an­der zu erreichen. Der gut erzogene und gehorsame Hund leistet hier einen wertvollen Beitrag. Frauchen und Herrchen sollten die angebo­te­nen Möglich­kei­ten nutzen.
Hunde­sport­ver­eine stehen mit Rat und Tat zur Seite. Eine gute Erziehung des Hundes bietet Gewähr für konflikt­freie Begeg­nun­gen der Nutzer in den Grünan­la­gen.