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Karlsruhe: Leben und Arbeiten

Wettbewerbe

Wettbewerbsgebiete

 
Wettbe­werbe sind seit vielen Jahren Bestand­teil der Stadt­pla­nung in Karlsruhe. Bei den Verfahren wird unter­schie­den in Wettbe­werbe nach GRW = Grundsätze und Richt­li­nien für Wettbe­werbe (GRW 95) und konkur­rie­ren­des Verfahren, die ohne Betei­li­gung der Archi­tek­ten­kam­mer durch­ge­führt werden. Wettbe­werbe nach GRW haben einige feste Regeln, zu denen unter anderem die Anonymität der Arbeiten und die Zusam­men­set­zung des Preis­ge­rich­tes gehören. Beide Formen werden hier als "konkur­rie­ren­des Verfahren" bezeichnet.

Mit Hilfe von konkur­rie­ren­den Verfahren werden nicht nur für "Großpro­jekte" Gestal­tungs­ideen gefunden, wie für den städte­bau­li­chen Entwurf des neuen Stadt­teils Karlsruhe-Südost oder die Halte­stel­len für die Kombi-Lösung, sondern für Bauvor­ha­ben jeder Art und Größe, sei es die Lärmschutz­wand für die Südtan­gente in Bulach oder die Gestaltung der Unter­füh­rung der Kriegs­straße im Zuge der Hirsch­straße.

Durch ein konkur­rie­ren­des Verfahren erhält der Bauherr eine Vielfalt an Entwurfs­an­ge­bo­ten, oft mit überra­schen­den Lösungen und in einer Qualität, die ohne die Konkur­renz­si­tua­tion nicht immer erreicht wird.

Erfreu­li­cher­weise sind verstärkt auch private Bauherren dazu bereit, für ein das Stadtbild prägendes Bauvor­ha­ben ein konkur­rie­ren­des Verfahren auszuloben. Die städte­bau­li­chen und archi­tek­to­ni­schen Ergebnisse dieser Vorge­hens­wei­se sprechen für sich und zeigen, dass die Baukultur in Karlsruhe einen hohen Stellen­wert hat.