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Karlsruhe: Hochbau

Friedrich-Realschule

Lageplan

Ansichten

Detailschnitt

Anlass und Zweck
Für die Friedrich-Realschule in Durlach besteht ein Raumfehl­be­darf, der in den Bestands­ge­bäu­den nicht unter­ge­bracht werden kann. Weder im Haupt­ge­bäu­de noch im beste­hen­den Pavillon ist Kapazität vorhanden. Da der Pavillon sowohl technisch als auch energe­tisch einer umfas­sen­den Sanierung bedarf, wurde auf Basis einer Wirtschaft­lich­keits­un­ter­su­chung entschie­den, statt Sanierung und Erwei­te­rung des vorhan­de­nen Pavillons einen Neubau zu reali­sie­ren.
Das Wettbe­w­erb­s­er­geb­nis wird bis zur Entwurfs­pla­nung mit Kosten­be­rech­nung weiter­ent­wi­ckelt und soll im Doppel­haus­halt 2013/2014 einge­stellt werden.


Auszug aus der Beschrei­bung des Sieger­ent­wur­fes
Der Entwurf richtet einen dreige­schos­si­gen Baukörper städte­bau­lich überzeu­gend an der umgeben­den Baustruk­tur aus und erhält mit seiner Lage zudem eine gut zugeschnit­tene, hinrei­chend große Schul­hof­flä­che. Von der Spital­straße aus werden die nördlich des neuen Schul­ge­bäu­des angeord­ne­ten Parkplätze mit integrier­tem Müllstand­ort auf kurzem Wege erreicht. Die Baulücke an der Spital­straße wird durch ein eigen­stän­di­ges Gebäude ohne schulische Nutzung geschlos­sen.

Das neue Gebäude besticht durch kompakte, sehr funktio­nale Grundrisse. Das Erdge­schoss überzeugt durch eine übersicht­li­che Gliederung, die einen Eingangs­be­reich mit unmit­tel­bar zugeord­ne­tem Kiosk, den Aufent­halts­be­reich und die gewünsch­te Kombi­na­tion aus EDV-Raum und Bibliothek enthält. Die Zuschnitte und die Anordnung der Klassen­räume im ersten und zweiten Oberge­schoss sowie die Gestaltung der gut belich­te­ten Verkehrs­flä­chen als Gruppen­ar­beits­flä­chen werden pädago­gisch sehr positiv bewertet.

Das vorge­schla­gene geschlämmte Sicht­mau­er­werk und die dunkle Metal­lein­de­ckung des Daches fügen sich gut in die umgebende Bebauung ein.

Der Entwurf stellt sowohl stadt­räum­lich, gestal­te­risch und funktional als auch wirtschaft­lich eine sehr überzeu­gende Lösung dar.

 

Die Jury tagte am 27.01.2012 und setzte die Arbeit des Archi­tek­tur­bü­ros Gassmann aus Karlsruhe einstim­mig auf Rang 1.

Gassmann Archi­tek­ten
Amthaus­straße 28
76227 Karlsruhe
0049 721 / 16 111 30
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