Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt. Sprung zur Navigation dieser Seite

Karlsruhe: Hochbau

Ernst-Reuter-Schule

Neubau Schülerhort


Aussenbereich

Aussenbereich

Eingang

Eingang

Flur

Flur


Planung- und Ausführung:
AHS Archi­tek­ten & Ingenieure, Karlsruhe

Projek­t­lei­tung:
Amt für Hochbau und Gebäu­de­wir­t­­schaft

Bauzeit:
Juni 2008 - Juli 2009

Gesam­t­auf­wand:
1,64 Mio. Euro


Flyer (PDF, 845 KB)

Urkunde Holzbaupreis (PDF, 361 KB)

 

Auf dem Gelände der Ernst-Reuter-Schule in der Waldstadt ist zwischen dem beste­hen­­­­den Pausen­hof­­­­ge­­­­län­de und den Sport­­­­platz­flä­chen wurde der dreigrup­pi­­ge Schüler­hort mit ca. 530 m² Netto­­­­ge­­­­schoss­flä­che neu gebaut. Die Erschlie­­­­ßung erfolgt über die vorhan­­­­de­­­­nen Zugänge zum Schul­­­­ge­­­­lände.
Der Neubau nimmt das geforderte Raumpro­­­­gramm in einge­­­­schos­­­­si­­­­ger Bauweise auf, ohne Unter­kel­le­rung. Es ist ein kompakter, kubischer Baukörper, der sich im Wesent­­­­li­chen in drei Haupt­­­­be­rei­che gliedert: Gruppen­räume im Westen zum Grün hin orientiert, Funkti­­­­ons­räume und Zubehörein­rich­tun­­­­gen im Osten. Verbunden und erschlos­­­­sen sind diese Bereiche über einen Spielflur, der gerade auch bei schlechtem Wetter von den Kindern genutzt werden kann. Der Flur wird durch drei unter­­­­schie­d­­­­lich farbige Raumboxen gegliedert, flursei­tig mit integrier­ten Ranzen­re­­­­ga­len. Die Oberlich­ter im Bereich der Eingänge zu den Gruppen­räu­­­­men betonen nochmals diese Zonierung.
Für alle Gruppen ist ein Mehrzweck­raum mit Abstell­­­­be­reich vorgesehen. Funkti­­­­ons­räume sind geplant für Büro, Personal, WC´s und erfor­­­­der­­­­li­che Haustech­­­­nik.
Das Gebäude ist gestal­te­risch aufgeteilt in eine umgrei­­­­fende Hülle, bestehend aus den beiden massiven Giebel­wan­d­­­­schei­­­­ben und der an den beiden Längs­­­­sei­ten auskra­­­­gen­­­­den Dachdecke mit Attika. Diese Wandflä­chen und die Attika sind einheit­­­­lich mit Wärme­­­­­­­däm­m­­­­ver­­­­­­­bun­d­­­­sys­tem und Putz versehen. Unter diese "Schutz­hül­le" sind die einzelnen Raumgrup­­­­pen als "Boxen" einge­­­­stellt, geglie­dert durch einzelne Vor- und Rücksprünge. Diese Längs­fassa­­­­den bestehen aus regel­mä­­­­ßi­­­­gen Elementen. Die struk­tu­rier­ten, seriellen Fassa­­­­den­­­­mo­­­­dule sind massive, gedämmte Pfeile­r­e­le­­­­mente mit vorge­­­­setz­ten Fassa­­­­den­­­­plat­ten aus Faser­­­­ze­­­­ment. Die Fenster- und Türele­­­­mente sind in Alu-Konstruk­tio­­­­nen ausgeführt, Fenster z. T. mit Öffnungs­­­­flü­­­­geln.

Der Künstler Christian Schmuck zeigt in einem großfor­­­­ma­ti­­­­gen Linol­schnitt auf geätzten Metal­lo­­­­ber­flä­chen eine Stadt­­­­­lan­d­­­­schaft der Karlsruher Südwest­­­­stadt.

Fotos: © photo­­­­­gra­­­­­phik dagmar zschocke, Karlsruhe