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Karlsruhe: Hochbau

Energieleitlinie

Freiwillig erhöhte Standards sorgen für eine systematische und ständige Verbesserung des Gebäudebestandes


Am 17. November 2009 hat der Gemein­de­rat der Stadt Karlsruhe mit der Verab­schie­dung der Leitlinie für Energie­ef­fi­zi­enz und Nachhal­ti­ges Bauen für städtische Gebäude eine zukunfts­wei­sende Entschei­dung getroffen.

In Deutsch­land werden im Gebäu­de­be­reich bis zu 40 % des Primär­ener­gie­be­darfs verursacht. Die Nutzungs­dauer von Neubauten und sanierten Gebäuden reicht weit in die Zukunft. Daher beein­flus­sen diese Gebäude den Energie- und Wasser­be­darf in den nächsten 50 bis 80 Jahren. Entspre­chend weit muss daher in die Zukunft geschaut werden, wenn städti­schen Gebäude nachhaltig gebaut, saniert und betrieben werden sollen - sowohl unter baulichen und techni­schen, als auch ökono­mi­schen und ökolo­gi­schen Gesichts­punk­ten.

Im Leitli­ni­en­teil 1 "Leitziele und allge­mei­ne Anfor­de­run­gen" werden besonders sechs Leitziele für die Stadt­ver­wal­tung definiert.

Der Leitli­ni­en­teil 2 "Anfor­de­run­gen an Baukon­struk­tio­nen, Technische Anlagen, Bauteile und Kompo­nen­ten" konkre­ti­siert die Ziele im Bereich der Baukon­struk­tio­nen und techni­schen Anlagen über alle Elemente und Gewerke hinweg. Dieser wurde mit Wirkung des 01.01.2016 aktua­li­siert.

Nach dieser Leitlinie soll u. a. bereits bei der Errichtung von Neubauten die Anfor­de­run­gen der gültigen Energie­ein­spar­ver­ord­nung um mindestens 30 % unter­schrit­ten werden. Der energe­ti­sche Standard eines Passiv­hau­ses wird angestrebt. Zudem sollen künftig bei Sanie­run­gen von Gebäuden möglichst Kompo­nen­ten verwendet werden, die dem Passivhaus-Standard entspre­chen.

Für die energie­ef­fi­zi­ente Gebäu­de­be­wirt­schaf­tung ist derzeit ein dritter Teil der Leitlinie in Arbeit.