Karlsruhe: City 2015
Plätze, Höfe
Plätze
Plätze der Innenstadt
Im Rahmen des Projekts City 2015 rückt die Qualität der
öffentlichen Stadträume weiter in den Blickpunkt. Karlsruhe
besitzt eine große Zahl öffentlicher innerstädtischer
Freiflächen mit unterschiedlichen Grundformen und räumlichen
Qualitäten. Diese entstehen durch das Aufweiten von
Straßenräumen oder das Auslassen von Baublöcken im
Stadtgrundriss, der in Karlsruhe durch die Schlossstrahlen
und ihre Querachsen geprägt ist. Einige Freiräume
resultieren auch aus dem Verlauf des Landgrabens. Sie bieten
durch ihre individuelle Form und die Lage an wichtigen
Punkten im Straßennetz gute Orientierungsmöglichkeiten in
der Stadt und haben damit das Potential, eigene Idenditäten
zu entwickeln. Die öffentlichen Räume der Stadt werden immer
wieder den neuen Bedürfnissen angepasst. Mit dem Platz der
Grundrechte und dem Kirchplatz St. Stephan konnten zwei neue
Stadtplätze geschaffen werden.
Platz der Grundrechte
Platz der Grundrechte
Das Kunstwerk von Jochen Gerz, ein Geschenk an die Stadt
Karlsruhe anlässlich des 50. Jahrestages der Einsetzung des
Bundesverfassungsgerichts, am neugeschaffenen "Platz der
Grundrechte" zwischen Schlossplatz und Marktplatz trägt
erheblich zur "Nordentwicklung" der Innenstadt bei. Mit
neuer Bankmöblierung wurde die Aufenthaltsqualität
gesteigert. Besonderes Ambiente entwickelt der Platz bei
Einbruch der Dunkelheit: 200 Leuchtsteine, die in den
gepflasterten Belag integriert wurden, unterstreichen die
Wirkung der 24 Emailschilder des Künstlers.
Kirchplatz St. Stephan
Kirchplatz St. Stephan
Im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses "City 2015" in
Karlsruhe wurde als eine wichtige Maßnahme die Aufwertung
und Belebung von Straßen und Plätzen festgelegt.
Baustein mit höchster Priorität zur Neuordnung war der Platz um die Kirche St. Stephan. Er war vor dem Hintergrund der Bedeutungszunahme der Verbindung ECE-Center/ Postgalerie/ Kaiserstraße in seiner Nutzung und in seinem Erscheinungsbild dringend verbesserungsbedürftig. Jahrelang diente der Platz als bewirtschafteter Parkplatz. Ungepflegte Toilettenabgänge, "Wildparken" oder auch beschädigtes Mobiliar zeigten ein vernachlässigtes Platzbild. Da ein Großteil der Platzfläche in Besitz der Kirchengemeinde ist, konnte nur die städtische Fläche westlich der Kirche überplant werden. Mit Kinderspielmöglichkeiten, Wasserspielen, Aufenthalts- und Aktionsflächen und dem Gastgarten der "Alten Bank" hat die Innenstadt eine weitere Attraktivität hinzugewonnen. Die neue Platzbeleuchtung setzt auch die von Friedrich Weinbrenner erbaute Kirche St. Stephan angemessen in Szene. Am 29.7.2005 wurde der neue Kirchplatz offiziell eingeweiht.
Die Verbesserungen im Waldhof wurden bereits begonnen und sollen bis Ende 2009 abgeschlossen sein. Weitere Maßnahmen sind für 2009 und 2010 im Hirsch- und Passagehof vorgesehen.
Baustein mit höchster Priorität zur Neuordnung war der Platz um die Kirche St. Stephan. Er war vor dem Hintergrund der Bedeutungszunahme der Verbindung ECE-Center/ Postgalerie/ Kaiserstraße in seiner Nutzung und in seinem Erscheinungsbild dringend verbesserungsbedürftig. Jahrelang diente der Platz als bewirtschafteter Parkplatz. Ungepflegte Toilettenabgänge, "Wildparken" oder auch beschädigtes Mobiliar zeigten ein vernachlässigtes Platzbild. Da ein Großteil der Platzfläche in Besitz der Kirchengemeinde ist, konnte nur die städtische Fläche westlich der Kirche überplant werden. Mit Kinderspielmöglichkeiten, Wasserspielen, Aufenthalts- und Aktionsflächen und dem Gastgarten der "Alten Bank" hat die Innenstadt eine weitere Attraktivität hinzugewonnen. Die neue Platzbeleuchtung setzt auch die von Friedrich Weinbrenner erbaute Kirche St. Stephan angemessen in Szene. Am 29.7.2005 wurde der neue Kirchplatz offiziell eingeweiht.
Höfe
Die Lieferhöfe entlang der Kaiserstraße, die ihre ehemalige Funktion weitestgehend verloren haben, stellen neben den öffentlichen Plätzen für die Innenstadtentwicklung ein wertvolles Freiraumpotenzial dar, das aktiviert werden soll. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität der Lieferhöfe zu steigern, die Hofsituationen besser auffindbar und erlebbar zu machen und positive Adressen zu bilden. Gleichzeitig können die Lieferhöfe dazu dienen, die rückwärtigen Bereiche der Kaiserstraße zu erschließen. Seit Herbst 2006 wurde im Rahmen des Sanierungsgebietes "City-West" ein umfangreiches Beteiligungsverfahren durchgeführt.Die Verbesserungen im Waldhof wurden bereits begonnen und sollen bis Ende 2009 abgeschlossen sein. Weitere Maßnahmen sind für 2009 und 2010 im Hirsch- und Passagehof vorgesehen.
Waldhof, Bestand 2006
Waldhof, Realisierung Ende 2009
Sanierungsgebiet "SEP City-West"
