Karlsruhe: Bildung und Wissenschaft
Studenten- und Wissenschaftsstadt
Rund 37.000 Studierende, 22 Forschungseinrichtungen, darunter neun Hochschulen, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als größtes Forschungszentrum Deutschlands und größter Arbeitgeber der Stadt - die Fakten belegen:
Karlsruhe ist eine Stadt der Wissenschaft!
Neu in Karlsruhe? Eine Checkliste um gut in Karlsruhe anzukommen.
Erstwohnsitzkampagne Wer sich als Studierender in Karlsruhe mit dem Erstwohnsitz anmeldet, erhält neben nützlichen Gutscheinen und einen Buch über Karlsruhe auch ein "Draisler"-Los.
Freizeit und Erholung Überall in Karlsruhe finden sich grüne Oasen zur Erholung. Aber Karlsruhe bietet auch verschiedenste Möglichkeiten Sport zu treiben und seine Freizeit zu gestalten.
Kulturstadt Karlsruhe Karlsruhe verfügt über eine lebendige Kulturlandschaft, die Geschichte und Gegenwart, Kunst und Technik verbindet.
Acht Hochschulen in Karlsruhe
Karlsruhe hat sich in den letzten Jahren zu Recht einen
guten Ruf als Studenten- und Wissenschaftsstadt
verschafft. 2006 wurde die Universität Karlsruhe zur
Elite-Uni, im Oktober 2009 fusionierte sie mit dem
Forschungszentrum (FZK) zum Karlsruher Institut für
Technologie (KIT). Das KIT hat nunmehr 22.552
Studierende und 9.070 Beschäftigte zu verzeichnen und
ist damit das größte Forschungszentrum Deutschlands
(Stand 2011).
Insgesamt gibt es in Karlsruhe acht Hochschulen. Neben
dem KIT sind dies: die Hochschule für Technik und
Wirtschaft, die Pädagogische Hochschule, die Hochschule
für Musik Karlsruhe, die Staatliche Akademie der Bildenden
Künste, die Staatliche Hochschule für Gestaltung, die
Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe sowie die
private Karlshochschule International University. Von
diesen acht Hochschulen sind allein drei künstlerisch
ausgerichtet.
An den Karlsruher Hochschulen studieren insgesamt über
37.500 junge Menschen. Mit rund 10% der Studierenden ist
Karlsruhe eine junge und lebendige Stadt der
Wissenschaft, Technologie und Kultur mit europäischer
Ausstrahlung. Über 70% der Studierenden folgen dem
guten Ruf ihrer ausgewählten Hochschule und 80% würden
Karlsruhe als Studienort weiterempfehlen. Dies ergab
eine Umfrage der Roland-Berger-Studie von 2009.
Karlsruhe stark in der Forschung
Ein dichtes Netz von Hochschulen,
Forschungseinrichtungen und High-Tech-Unternehmen
macht Karlsruhe zu einem herausragenden Zentrum der
Innovation. Das KIT ist eine Einrichtung international
herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und
Ingenieurwissenschaften. Weitere Schwerpunkte liegen
auf der Energieforschung, Klima- und Umweltforschung,
Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik sowie
Mikro- und Nanotechnologie.
Das KIT beinhaltet eine der größten
Informatikfakultäten in Deutschland. Bereits seit
den 1960er Jahren hat die Uni hier ihren innovativsten
Schwerpunkt setzen können und gilt als Wegbereiterin
der deutschen Informatik. Heinrich Hertz entdeckte hier
die elektromagnetischen Wellen. Der Karlsruher
Professor Karl Steinbuch führte 1957 den Begriff
"Informatik" ein. 1972 erfolgte die Gründung der ersten
deutschen Informatikfakultät. Dieses Institut wurde
1982 in Institut für Technik der
Informationsverarbeitung (ITIV) umbenannt. 1984 -
vor genau 25 Jahren - empfing das Team um Professor Werner
Zorn und Professor Michael Rotert die erste deutsche Email
an der Universität Karlsruhe.
Bis heute zählt die Universität - das heutige KIT - zur
Spitzengruppe der internationalen IT-Forschung und
ist durchaus vergleichbar mit dem MIT in Boston,
Massachusetts.
Zahlreiche Absolventen gründeten erfolgreiche
IT-Unternehmen und bildeten sukzessive mit anderen
Unternehmen und Einrichtungen die IT-Region Karlsruhe
auf, die inzwischen den drittgrößten europäischen
Cluster bildet.
Neben der Informatik bilden die Kunst und Musik weitere
Studienschwerpunkte in Karlsruhe. An den zwei
Hochschulen für Kunst und einer für Musik arbeiten
weltweit renommierte Künstler wie Stephan Balkenhol,
Franz Ackermann (beide Akademie) oder Wolfgang Rihm
(Komponist und Musiker an der Hochschule für Musik).
Technik und Kunst haben sich in Karlsruhe von jeher
befruchtet. Dies zeigt auch das ZKM | Zentrum für Kunst
und Medientechnologie, eine weltweit einzigartige
Institution, die Museum und Forschungseinrichtung
zugleich ist und einen engen Austausch mit der
benachbarten HfG pflegt. Die Hochschule für Musik bietet
zudem den innovativen Studiengang Musikinformatik
an.
Wissenschaftlliche Einrichtungen
Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft
Weitere renommierte Wissenschaftseinrichtungen haben
ihren Sitz in Karlsruhe und halten Kontakt mit den
Hochschulen, so die Fraunhofer-Institute für
Informations- und Datenverarbeitung (IITB), System-
und Innovationsforschung (ISI) sowie Chemische
Technologie (ICT), das FZI Forschungszentrum
Informatik, das FIZ Karlsruhe für
Informationstransfer und Wissensmanagement sowie
das Max-Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für
Ernährung und Lebensmittel.
Die Karlsruher Wirtschaft profitiert von der Nähe zur
Forschung durch einen intensiven Wissens- und
Technologietransfer sowie exzellent ausgebildete
Fachkräfte. Wissenschaftseinrichtungen,
Technologietransferstellen, Netzwerke und
Unternehmen arbeiten eng zusammen.
Wissenschaftlliche Einrichtungen
Karlsruhe - eine Stadt mit guten Studienbedingungen und hoher Lebensqualität
In Karlsruhe lässt es sich nicht nur gut forschen, lernen
und arbeiten, sondern auch gut leben.
Die zentrale Lage zwischen Schwarzwald, Elsass und der
Pfalz mit besten Verkehrsanbindungen trägt ebenso dazu
bei wie das milde Klima, die weitläufigen Grünflächen bis
in die Innenstadt hinein, die vielfältigen
Sportmöglichkeiten, der vorbildliche öffentliche
Nahverkehr, das reiche Kulturleben und die damit
verbundene hohe Lebensqualität.
