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Karlsruhe: Stadtmarketing

Karlsruhe ist UNICEF-Kinderstadt 2010

Die Stadt Karlsruhe ist im Jahr 2010 UNICEF-Kinder­stadt. Am 13. Januar übernahm Oberbür­ger­meis­ter Heinz Fenrich offiziell die Staffel von Leipzig, die 2009 UNICEF-Kinder­stadt war. Karlsruhe war, so UNICEF Deutsch­land, der Wunsch­kan­di­dat - alleine schon aufgrund der zahlrei­chen Kinder­rechts­ak­ti­vi­tä­ten in der Stadt von der UNICEF-Arbeits­gruppe und dem Juniorteam.

Was bedeutet die Städte­part­ner­schaft mit UNICEF 2010 für Karlsruhe?


• Die UNICEF Arbeit­gruppe Karlsruhe ist die zweit­äl­teste in Deutsch­land und seit 1953 aktiv. 2006 gewannen einige Mitglieder der AG einen nationalen Wettbewerb der UNICEF-Junior­bot­schaf­ter. Dies war der Grund, das Junior­team in Karlsruhe zu gründen. Die etwa 25 Junior­bot­schaf­ter im Alter von 10-18 Jahren sind bei allen Veran­stal­tun­gen aktiv. Das Engagement hat das UNICEF- Komitee für Deutsch­land bewogen, Karlsruhe die Partner­schaft anzubieten. Die Stadt hat dieses gerne aufge­nom­men und koordi­niert die verschie­de­nen Maßnahmen.

• Die UNICEF-Städte­part­ner­schaft stellt eine besondere Form der Verbun­den­heit zwischen UNICEF – dem Kinder­hilfs­werk der Vereinten Nationen - und der Stadt Karlsruhe dar. Die UNICEF-Städte­part­ner­schaft soll den Bürge­rin­nen und Bürgern Karlsruhes die Arbeit, Aufgaben und Themen von UNICEF näher bringen. Ziel ist es, UNICEF in seiner Arbeit zu unter­stüt­zen. Gleich­zei­tig geht es darum, die Situation der Karlsruher Kinder zu reflek­tie­ren und zu verbessern.

• Mit der UNICEF-Städte­part­ner­schaft soll erreicht werden, dass die Bürge­rin­nen und Bürger von Karlsruhe über die Situation der Menschen und besonders der Kinder in Entwick­lungs­län­dern und Krisen­ge­bie­ten informiert werden. Durch die Aktivi­tä­ten von Bürgern, Firmen und Insti­tu­tio­nen werden Mittel zur Förderung von Projekten in Niger und Burundi aufge­bracht.

• Die Stadt Karlsruhe nutzt das UNICEF-Jahr dazu, um in ihrer Stadt für mehr Kinder­freund­lich­keit zu werben. Gleich­zei­tig soll aufgezeigt werden, wie viel für die Kinder­freund­lich­keit bereits gemacht wird.

Was ist die Partner­schaft?

• Eine Stadt stellt ein Jahr lang möglichst viele Aktivi­tä­ten in den Dienst von UNICEF. Das heißt, möglichst viele Bürge­rin­nen und Bürger, Schulen und Hochschu­len, kleine und mittlere Ge-schäfts­leute, große Unter­neh­men, Verbände, Vereine und Insti­tu­tio­nen sind aufgerufen, sich an der UNICEF-Kinder­stadt zu beteiligen. Dabei werden zwei Hauptziele verfolgt:

• Möglichst vielen Menschen die Aufgaben und Projekte der UNICEF-Arbeit nahe zu bringen.

• möglichst viele Spenden zu sammeln, mit denen dann in den Entwick­lungs­län­dern geholfen werden kann.

• Sehr wichtig und unver­zicht­bar für die Betei­li­gung vieler Menschen sind das Interesse und das Engagement der lokalen Medien. Sie trans­por­tie­ren die Ideen und Inhalte der UNICEF-Arbeit und der UNICEF-Städte­part­ner­schaft in die Öffent­lich­keit. Sie sensi­bi­li­sie­ren die Bevöl­ke­rung und fördern das entste­hende Engagement über den Verlauf des UNICEF-Kinder­stadt-Jahres 2010 und darüber hinaus.

Kinder­freund­li­ches Karlsruhe

• Karlsruhe ist 2010 UNICEF-Kinder­stadt. Damit das Jahr 2010 ein heraus­ra­gen­des Jahr für Kinder wird, ist die Betei­li­gung und Begeis­te­rung vieler Menschen für die „UNICEF - Kinder­stadt 2010“ von zentraler Bedeutung.

• Darin liegt die Chance für alle Bürge­rin­nen und Bürger, sich ein Jahr lang intensiv mit der Situation von Kindern in Karlsruhe und weltweit ausein­an­der zusetzen und deren Situation zu verbes-sern. Kinder sind der Maßstab für Kinder­freund­lich­keit. Deshalb lässt sich Kinder­freund­lich­keit nicht abstrakt definieren. Sie entsteht konkret und bewährt sich nur im Zusam­men­sein mit den Kindern. Erst die Betei­li­gung von Kindern und Jugend­li­chen von Anfang an heißt, die Rechte des Kindes wirklich ernst zu nehmen.

• Karlsruhe ist bereits eine kinder­freund­li­che Stadt. Zum einen wurde in einem großen Betei­li­gungs­pro­jekt der Karlsruher Kinder­stadt­plan entwickelt. Zum anderen hat die City Initiative Karlsruhe (CIK) gemeinsam mit dem Karls­ru­her Bündnis für Familie und einem profes­sio­nel­len Partner­netz­werk das Projekt Kinder- und Famili­en­freund­li­cher Service entwickelt. Ein weiteres Beispiel ist die mit allen großen Wohnungs­bau­ge­sell­schaf­ten in Karlsruhe entwi­ckel­te Kinder­freund­li­che Hausord­nung, die zum Ziel hat, das Zusam­men­le­ben von Erwach­se­nen und Kindern in Mehrfa­mi­li­en­häu­sern friedlich zu regeln.

• Karlsruhe ist Modell­kom­mune im Projekt Quali­täts­ent­wick­lung im Kinder­schutz und hat als Maßnahme gegen Kinder­ar­mut den Karlsruher Kinderpass eingeführt. Das Kinderbüro der Stadt Karlsruhe setzt sich für die Belange von Kindern, Jugend­li­chen und Familien ein. Seine Aufgabe ist es, den gesell­schaft­li­chen Bedarf zu erkennen und aufzu­grei­fen und hierzu innovative Handlungs­stra­te­gien, Methoden und Lösungen zu entwickeln. Schwer­punkte werden hierbei bei der Unter­stüt­zung der Erzie­hungs­kom­pe­tenz und Entlastung von Familien durch die Frühe Prävention, Famili­en­bil­dung und dem Landes­pro­gramm STÄRKE gesetzt.

• Der Stadt­ju­gend­aus­schuss e. V. setzt bei der Bekämp­fung von Kinder­ar­mut in Karlsruhe einen seiner Schwer­punkte in der täglichen Arbeit.

• Auch in der Jugend­ar­beit in den Verbänden – der Stadt­ju­gend­aus­schuss e. V. bildet das Dach von rund 40 Karlsruher Jugend­ver­bän­den – gibt es immer wieder Beispiele, wie es Kindern aus sozial schwachen Familien ermög­licht wird, an Bildungs- und Freizeit­an­ge­bo­ten teilzu­neh­men. So können einkom­mens­schwa­che Familien vom Sonder­kon­to Ferien­hilfe einen Zuschuss für Ferien­maß­nah­men bekommen, wenn ihre Kinder an Ferien­maß­nah­men des StJA e.V. oder der Jugend­ver­bände teilnehmen.

• Die City Initiative Karlsruhe (CIK) hat gemeinsam mit dem Karlsruher Bündnis für Familie und einem profes­sio­nel­len Partner­netz­werk das Projekt "Kinder- und Famili­en­freund­li­cher Service" entwickelt.
Link: http://www.karlsruhe.de/fb4/­per­so­nen­grup­pen/fa­mi­li­en­buend­nis­/­zer­ti­fi­kat

Weitere Infos zu Karlsruhe als famili­en­freund­li­che Stadt:
www.unicef-kinder­stadt­2010.de

Welche Projekte werden unter­stützt?

Die Spenden, die im Rahmen der UNICEF-Kinder­stadt Karlsruhe 2010 gesammelt werden, unter­stüt­zen Hilfspro­jekte in Burundi und Niger. Ziel ist es, das Gesund­heits­sys­tem in Burundi insbeson-dere für Kindern und Müttern zu verbessern und in Niger mehr Bildung für Kinder und Mütter zu ermög­li­chen. Jedes vierte Kind in Burundi stirbt dort bislang noch vor dem fünften Lebensjahr. Inn Niger wird jedem dritten Kind der Schul­be­such verwehrt. Besonders betroffen davon sind Mädchen.

Infos zum Projekt Niger:
http://www.karlsruhe.de/stadt­/in­ter­na­tio­nal/u­ni­cef-kinder­stadt­/­bu­rundi
Infos zum Projekt Burundi: http://www.karlsruhe.de/stadt­/in­ter­na­tio­nal/u­ni­cef-kinder­stadt­/­ni­ger
www.unicef.de

Welche Aktivi­tä­ten sind bereits gelaufen und was ist geplant?

Bereits am 2. Januar kamen 2.800 Besucher zum Basket­ball­spiel der Profiliga zwischen der BG Karlsruhe und dem BBC Bayreuth in der Europa­halle. Pro Besucher spendete die BG Karlsruhe 1 Euro für UNICEF. Zudem wurde in der VIP-Lounge ein Fotodruck des berühmten Basket­ball­spie­lers Dirk Nowitzki mit seinem Autogramm für 1.00 Euro ersteigert. Die ameri­ka­ni­sche Verstei­ge­rung führte der ehemalige Erste Bürger­meis­ter der Stadt Karlsruhe, Harald Denecken durch. Ursula Grass, Leiterin der UNICEF Karlsruhe zeigte sich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: „Wir hoffen, dass wir weiterhin viele Spenden in diesem Jahr sammeln können!“ Die UNICEF-Botschaf­ter für das UNICEF-Kinder­stadt-Jahr sind neben dem Basket­ball­spie­ler Rouven Roessler auch Harald Denecken und Ede Becker, ehemaliger KSC-Trainer. Zudem haben die Junior-Botschaf­ter 370 € Spenden gesammelt. Mit den Einnahmen an diesem Abend kam somit insgesamt eine stattliche Summe von 4170 € auf dem Kinder­stadt-Konto zusammen.

Am 13. Januar übernahm der Oberbür­ger­meis­ter der Stadt Karlsruhe, Heinz Fenrich, die Fahne in Leipzig vom dortigen OB Burkhard Jung im Beisein von Johannes Schmitz (UNICEF-Koordi­na­tor Stadt Karlsruhe), Norbert Käthler (Geschäfts­füh­rer der Stadt­mar­ke­ting Karlsruhe GmbH) und Regine Stachel­haus (Geschäfts­füh­re­rin UNICEF Deutsch­land).
Am 14. Januar um 17 Uhr findet die Auftakt­ver­an­stal­tung im Kinder- und Jugendhaus Durlach statt im Beisein von OB Heinz Fenrich, UNICEF-Botschaf­te­rin und TV-Modera­to­rin Sabine Chris­tian­sen sowie dem Kinder- und Jugend­zir­kus Maccaroni.

Zahlreiche weitere Veran­stal­tun­gen sind geplant. Weiteres können Sie dem stets aktuellen Termin­ka­len­der auf der Website entnehmen:
http://www.karlsruhe.de/stadt­/in­ter­na­tio­nal/u­ni­cef-kinder­stadt­/ter­mi­ne

Was können die Bürgerin­nern und Bürger für die UNICEF-Kinder­stadt 2010 tun?

Als Privat­per­son, Verein, Schule, Unter­neh­men oder sonstige Einrich­tung können Sie Aktionen und Projekte entwickeln, die Karlsruhe als kinder­freund­li­che Stadt präsen­tie­ren und gleich­zei­tig Spen-dengelder sammeln. Ob mit Kinder­fes­ten oder Sportak­ti­vi­tä­ten, Schul- und Betriebs­fei­ern oder Aus-stellungen und Konzerten: Jede Aktion zählt, und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Jeder, der eine gute Idee hat, sich aktiv an der UNICEF-Kinder­stadt zu beteiligen, ist aufgerufen, sich zu melden.

Wer sind die Ansprech­part­ner für die UNICEF-Kinder­stadt 2010 in Karlsruhe?

Ansprech­part­ner für UNICEF-Kinder­stadt 2010 Karlsruhe:
Johannes Schmitz
UNICEF Koordi­na­tor der Stadt Karlsruhe
Telefon 0721 / 133- 5605
Email: johannes.schmitz@pro­jekte.karlsruhe.de

• Ansprech­part­ne­rin für Fragen zur Kinder­stadt 2010:
Angela Hartmann–Eck­stein
Projekt­lei­te­rin UNICEF-Kinder­stadt 2010
Stadt­mar­ke­ting Karlsruhe GmbH
Telefon: 0721 / 35236-16, Fax.:0721 / 35236-20
Email: angela.hartmann-eckstein@­stadt­mar­ke­ting-karlsruhe.de

• Ansprech­part­ne­rin für Fragen zu UNICEF-Themen:

Ursula Grass
Leiterin der Arbeits­gruppe UNICEF Karlsruhe
Telefon 0171 / 2663050
Email: info@­karls­ruhe.unicef.de
Internet: www.karlsruhe.unicef.de

Ansprech­part­ne­rin für die Presse:
Dr. Ulrike Lehmann
Stadt­mar­ke­ting Karlsruhe GmbH
Projekt­ma­na­ge­rin PR-/ Öffent­lich­keits­ar­beit
Tel.: 0721 / 35236-23, Fax.:0721 / 35236-20
E-Mail: ulrike.lehmann@­stadt­mar­ke­ting-karlsruhe.de
Internet: www.stadt­mar­ke­ting-karlsruhe.de

Internet: www.unicef-kinder­stadt­2010.de
Email: unicef-kinder­stadt­@­karls­ruhe.de

Spenden­konto der UNICEF-Kinder­stadt 2010:


Sparkasse Karlsruhe
BLZ: 660 501 01
Konto­num­mer: 9898982


 

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