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Karlsruhe: Stadtmarketing

Ort des Monats – "Stadtwerke Eiszeit" auf dem Friedrichsplatz

Stadtwerke Eiszeit 2011


 

Leuchtende Augen und rote Nasen lugen aus bunten Schals und Mützen hervor, Kufen gleiten über das Eis und kleine Pinguine mischen sich unter die zahlrei­chen Schlit­t­­schuh­­be­­geis­ter­ten. Im Hinter­­grund ertönt Musik und in den Bäumen funkeln Eiskris­talle. Dieses winter­­li­che Eisver­gnü­gen bietet sich den Besuche­rin­­nen und Besuchern der "Stadt­­werke Eiszeit" auf dem Fried­richs­­platz in Karlsruhe.


Ohne die "Stadt­­werke Eiszeit" ist die Weihnachts­­stadt Karlsruhe heute kaum vorstell­­bar. Seit 2003 ist die Eislauf­­bahn auf dem Fried­richs­­platz die belie­b­tes­te Winter-Attraktion in Karlsruhe. Ob sport­­li­ches Eisstock­­schie­ßen, gewagte Manöver der fortge­­schrit­te­­nen Schlit­t­­schuh­läu­fer oder zaghafte Schritte der Eis-Neulinge - die "Stadt­­werke Eiszeit" bietet für jede Alter­s­­gruppe etwas. Wer sich trotz Starthilfe mit den Eis-Pinguinen nicht auf das Eis traut, kann es sich währen­d­­des­­sen in der Eiszeit-Lounge bei warmen Leckereien gemütlich machen und dem Treiben auf der Eislauf­flä­che zuschauen.

Die Idee, Karls­ru­he­rin­­nen und Karls­ru­hern eine Eisfläche unter freiem Himmel zu bieten, hatte 2003 Baude­­zer­­nen­tin Heinke Salisch. Die Stadt­­­mar­ke­ting Karlsruhe GmbH setzte diese in die Tat um und übernahm die Organi­sa­tion. Die Kulisse für das neuartige Event wurde schnell gefunden, der Platz beim Denkmal Karl-Fried­richs von Baden vor dem Karlsruher Schloss. Bereits ein Jahr darauf zog die "Stadt­­werke Eiszeit" 2004 auf den Fried­richs­­platz um. Dieser neue Standort erwies sich als schneller erreichbar, mitten in der Innenstadt und doch eine kleine Welt für sich. So verlockend, dass auch der Christ­kin­d­les­­markt mit einigen Buden und der Glühwein­­py­ra­­mide seit 2010 hier zu finden ist.

Für die zahlrei­chen Gäste hat sich das Stadt­­­mar­ke­ting Jahr für Jahr neue Dekora­tio­­nen, Aktionen und Angebote einfallen lassen: von Lichtin­­stal­la­tio­­nen über Eiskris­talle bis hin zu überdi­­men­­sio­na­len Advent­s­­lich­ter­ker­­zen. Mit dem Besucher­strom wuchs auch die "Stadt­­werke Eiszeit". Während 2006 die Eisfläche noch 650 Quadrat­­me­ter maß, ist sie heute über 1.000 Quadrat­­me­ter groß und gehört damit zu den größten Freiluft-Kunst­­eis­­bah­­nen Süddeutsch­­lands. Aufgeteilt in zwei Bereiche, bietet die Eisfläche genügend Platz für Erwachsene und Kinder.

Auch für das Auge bietet der Fried­richs­­platz jährlich neue Highlights. Am Staat­­li­chen Museum für Natur­kun­de Karlsruhe wurde 2008 jeden Tag ein Türchen eines überdi­­men­­sio­na­len Advent­s­­ka­len­­ders geöffnet und auf dem Brunnen erstrahlte zum ersten Mal die sechs­ein­halb Meter hohe Licht­­py­ra­­mide. Während sich diese zum festen Bestan­d­­teil der "Stadt­­werke Eiszeit" entwi­­ckelte, wechselte das Natur­­kun­­de­mu­­seum, vom Stadt­­­mar­ke­ting organi­­siert, immer wieder seine Fassade. Ob große LED-Kerzen oder die leuch­ten­­den Eiszapfen, alle Motive harmo­­nie­ren mit den eisblauen Kristallen in den Baumkronen und bilden zusammen den perfekten Rahmen für die kleine Winterwelt.

In diesem Winter gab es gleich vier Neuheiten. Die Licht­­py­ra­­mide misst nun acht Meter. Um sie herum führt der neue 70 Meter lange Eisweg, der für noch mehr Eislauf­­ver­gnü­gen sorgt. Damit die Eisober­flä­che frisch und glatt bleibt, sorgt das neue Eispflege-Gerät für eine ausge­­zeich­­nete Eisqua­li­tät. Die neu instal­­lierte Webcam zeigt die "Stadt­­werke Eiszeit" im Internet und gibt so Auskunft über Besucher­­zahl und Wetter­ver­hält­nisse vor Ort.

Dieses Eisver­gnü­gen können Besuche­rin­­nen und Besucher aus Karlsruhe und der Region noch bis zum 29. Januar nachgehen. Wenn sich die "Stadt­­werke Eiszeit" langsam dem Ende neigt, lädt "die neue welle on ICE" am 20. Januar zu einem winter­­li­chen Feier­a­ben­d­aus­­klang ein. Zum Abschluss inszeniert die Jugend des ERC Waldbronn am 29. Januar Grimms Märchen auf dem Eis. Anschlie­ßend können die Gäste eine Stunde gratis auf dem Eis Schlit­t­­schuh laufen.