Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt. Sprung zur Navigation dieser Seite

Karlsruhe: Kultur

Das Karlsruher Kulturfrühstück

Kulturfrühstück

Das Karlsruher Kulturfrühstück ist eine Insti­tu­tion. 2001 vom jetzt ehemaligen Bürgermeis­ter Ullrich Eidenmüller ins Leben gerufen, wurde es zum Forum, zur Meinungs- und Infor­ma­ti­onsbörse zu aktuellen Themen lokaler Kultur und Kultur­po­li­tik. Alle zwei Monate (jeweils am letzten Freitag) lockt die Frühstücksrunde, moderiert von Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche, Journa­lis­ten, Kultur­schaf­fende und inter­es­sierte Bürgerinnen und Bürger ins Besitos am Marktplatz.



Nächstes Kulturfrühstück

4. April 2014, 10 Uhr, Café Besitos am Marktplatz
Thema: Künst­ler­­grup­­pen gestern und heute - von der Maler­­ko­lo­­nie zum Offspace

Das kreative Zusam­­men­le­­ben von Kunst­­­schaf­­fen­­den hat Tradition.
Seit der Mitte des 19. Jahrhun­­derts bildeten sich in ganz Europa ländliche Zentren, in denen sich Maler, Schrift­s­tel­­ler, Kompo­­nis­ten und Utopisten nieder­lie­ßen und die teilweise zu Geburts­or­ten wichtiger Kunst­strö­mun­gen wurden.


Worpswede zählt dazu, Murnau oder Fischer­hude. Aber auch in anderen Ländern, vor allem an den Küsten des Nordens, entstanden Künst­ler­­ko­lo­­nien, deren inspi­rie­ren­de Abgeschie­­den­heit als eine Alter­na­tive zur Zivili­sa­tion der Städte empfunden wurde.
Die Gründung der Künst­ler­­ko­lo­­nie Grötzingen jährt sich 2014 zum 125. Mal, Anlass genug, sich beim nächsten Kultur­früh­stück am 4. April um 10 Uhr im Café Besitos am Marktplatz dem Thema zu widmen.
Die Künst­ler­­grup­­pen von einst finden heute ihre Fortset­­zung in Produ­­zen­ten­­ga­le­rien oder so genannten Offspaces, freien, unabhän­gi­gen und nicht­­kom­­mer­­zi­el­len Atelier- bzw. Ausstel­­lungs­räu­men, wie sie auch in Karlsruhe in den letzten 10 Jahren gegründet wurden. Die Poly-Galerie gehört dazu, die V8 oder der Kunst­­­ver­­ein Letsche­­bach in Durlach, um nur einige zu nennen.

Unter dem Motto "Künst­ler­­grup­­pen gestern und heute - von der Maler­­ko­lo­­nie zum Offspace", wird sich die von Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche moderierte Runde diesem kultur­­ge­­schicht­­li­chen Phänomen im gemein­sa­­men Austausch nähern.
Was unter­­schei­­det die in heutigen Atelier­­ge­­mein­scha­­fen oder unabhän­gi­gen Projek­träu­men arbei­ten­­den Künst­le­rin­­nen und Künstler von ihren Kollegen der Künst­ler­­ko­lo­­nien früherer Zeiten? Worin liegen die Gemein­­sam­kei­ten? Sollen sich Kunst­­­schaf­­fende zusam­­men­tun und wider­spricht dieses Streben nach Gemein­­schaft gar dem künst­le­ri­­schen Indivi­­dua­­lis­mus? Welche Rolle spielen ökono­mi­sche Zwänge?
Inwieweit ersetzen virtuelle Platt­­for­­men und soziale Netzwerke die reale räumliche Nähe?


Eingeladen sind neben den zahlrei­chen Kunst­­i­­ni­tia­ti­­ven und Künst­ler­ver­bän­den all diejenigen, denen das Thema am Herzen liegt.