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Karlsruhe: Kultur

Das Karlsruher Kulturfrühstück

Kulturfrühstück

Das Karlsruher Kulturfrühstück ist eine Insti­tu­tion. 2001 vom jetzt ehemaligen Bürgermeis­ter Ullrich Eidenmüller ins Leben gerufen, wurde es zum Forum, zur Meinungs- und Infor­ma­ti­onsbörse zu aktuellen Themen lokaler Kultur und Kultur­po­li­tik. Alle zwei Monate (jeweils am letzten Freitag) lockt die Frühstücksrunde, moderiert von Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche, Journa­lis­ten, Kultur­schaf­fende und inter­es­sierte Bürgerinnen und Bürger ins Besitos am Marktplatz.



Nächstes Kulturfrühstück

26. September 2014, 10 Uhr, Café Besitos am Marktplatz
Thema: "Foto­­gra­­fie - zwischen Insze­­nie­rung, Kunst und Dokumen­ta­tion"

Fotografie ist ein multi­­funk­tio­na­les Medium, dem in vielen Bereichen eine wichtige Rolle zukommt: in der bildenden Kunst, in Werbung und Journa­­lis­mus, in Museen und Archiven, als Erinne­rungs­trä­ger persön­li­cher oder geschicht­­li­cher Ereignisse oder zum Zwecke der Dokumen­ta­tion.
Der 2004 verstor­­bene Henri Cartier-Bresson nannte die Fotografie ein Handwerk, und tatsäch­lich stand der Kunst­­cha­rak­ter der Fotografie lange Zeit zur Diskussion.

Heute werden Fotokünst­ler wie Thomas Ruff, Andreas Gursky oder Candida Höfer in führenden inter­na­tio­na­len Museen gezeigt, ihre Arbeiten erzielen Höchst­preise, die Fachrich­tung Fotografie hat in den Kunst­­a­ka­­de­­mien längst Einzug gehalten.

Gleich­­zei­tig eröffnete das Aufkommen der digitalen Fotografie auch dem Laien die Möglich­keit, passable und vor allem günstige Fotos zu produ­­zie­ren, oft mit der Folge einer Bilderflut immensen Ausmaßes auf privaten Rechnern.

Daneben hat der Einsatz neuartiger Techniken der Bildpro­­duk­tion auch den Begriff von Abbild und Wirklich­keit verändert: der Fotografie als Zeugnis realer Sachver­­halte steht das künst­le­risch besetzte Feld fotogra­­fi­­scher Insze­­nie­rung gegenüber.

Beim nächsten Kultur­früh­stück am 26. September um 10 Uhr im Besitos am Marktplatz werden Fragen rund um die Fotografie im Mittel­­punkt des von Kultu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche moderier­ten Gesprächs stehen. Wie arbeiten heute Fotogra­­fin­­nen und Fotografen, wie hat sich deren Arbeit seit dem Aufkommen der digitalen Fotografie verändert? Welche Rolle spielen die Fotostu­­dios und welche Rolle spielt die Fotografie im künst­le­ri­­schen und musealen Kontext? Wie steht es um den Wirklich­keits­­be­­zug journa­­lis­ti­­scher Fotografie, wo beginnt, wo endet Manipu­la­tion?
Wie immer ist die Runde für alle Inter­es­­sier­ten offen.