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Karlsruhe: Kultur

ZeitGenuss


 

Karlsruher Festival für Musik unserer Zeit

21. bis 29. Oktober 2016
Verschie­dene Veran­stal­tungs­or­te

 

Zeit­Ge­nuss - in Verbindung mit musika­li­scher Avantgarde ist dieser Name Anspruch und Programm. In Karlsruhe geht vom 21. bis 29. Oktober 2016 die vierte Auflage des Festivals für Musik un­se­rer Zeit über die Bühne, das gemeinsam vom Kulturamt der Stadt und der Hochschule für Musik Karlsruhe veran­stal­tet wird. Die Stadt kann dabei mit ihren Pfunden wuchern: Hier lebt und ar­bei­tet mit Wolfgang Rihm einer der bedeu­tends­ten Kompo­nis­ten ­der Gegenwart, an der Hochschule für Musik werden zwei ­Kom­po­si­ti­ons­klas­sen und junge Musike­rin­nen und Musiker im Haupt­fach Zeitge­nös­si­sche Musik unter­rich­tet, es gibt engagier­te ­Ver­an­stal­ter, eine quick­le­ben­dige Szene und ein waches, aufge­schlos­se­nes Publikum. Diese Qualitäten machen das Festi­val ­Zeit­Ge­nuss stark: Es bündelt die Kompe­ten­zen von Karls­ru­he ­be­hei­ma­te­ten Ensembles und der Hochschule für Musik. Profi­lier­te ­Gäste ergänzen das breit gefächerte musika­li­sche Angebot. 2016 steht der in Lahr geborene Avant­gar­dist Dieter Schnebel im Zentrum; in einer Karlsruher Meister­klasse Inter­pre­ta­tion ­zeit­ge­nös­si­scher Musik erarbeitet er mit Studie­ren­den ein Kon­zert­pro­gramm mit eigenen Werken. Darüber hinaus wird sein ­Schaf­fen im Gesprächs­kon­zert, im Vortrag und in weite­ren ­Kon­zer­ten beleuchtet. 19 Urauf­füh­run­gen und einer deutschen Erst­auf­füh­rung stehen Werke der klassi­schen Avant­gar­de ­ge­gen­über. Im Rückblick auf Reger, Prokofjew, Schönberg und Stra­winsky etwa schärft sich der Blick für Entwick­lun­gen und Stand­punkte. Eine weitere Programm­li­nie gilt der Re­per­toire­bil­dung: Urauf­füh­run­gen sind selbst­ver­ständ­lich, ebenso wichtig ist es aber, bedeutende Werke der Neuen Musik wie­der live erleben zu können. In Karlsruhe sind das etwa eine ­Ver­sion aus dem Teil Repertoire aus Kagels Staats­thea­ter, Ioni­sa­tion von Varèse, Griseys Tempus ex Machina oder Rihms Fremde Szenen I - III. Aktuelles gibt es im Preis­trä­ger­kon­zer­t ­des Karlsruher Inter­pre­ta­ti­ons- und Kompo­si­ti­ons­wett­be­werbs 2015 und von den Kompo­si­ti­ons­klas­sen Wolfgang Rihm und Markus Hechtle zu hören. Einmal mehr sind die Karlsruher Meister­kon­zerte im von Achim Heiden­reich kuratier­ten Festival zu Gast: Aribert Reimanns ­Nahe Ferne, Momente zu Beethovens Klavier­stück B-Dur WoO 60 spie­geln sich in Orche­s­ter­wer­ken des Wiener Klassikers. Ein Raum­klan­ger­leb­nis verspricht das Abschluss­kon­zert mit dem Co­ro­Pic­colo und Christian-Markus Raiser in der Evange­li­schen ­Stadt­kir­che. Der Öster­rei­cher Wolfgang Mitterer schreibt dafür ein Stück für zwei konzer­tie­rende Orgeln, einen impro­vi­sie­ren­den ­Kam­mer­chor, Elektronik und Werkaus­schnitte zeitge­nös­si­scher ­Kol­le­gen.

 

Programm

 

Veran­stal­tungs­orte

CampusOne - Schloss Gottesaue

Konzerthaus

Evangelische Stadtkirche


Veran­stal­ter
Stadt Karlsruhe, Kulturamt
in Zusam­men­ar­beit mit der
Hoch­schule für Musik Karlsruhe

Festi­val­lei­tung
Dr. Susanne Asche | Professor Hartmut Höll

Künst­le­ri­sche Leitung, Programm
Dr. Achim Heiden­reich

Organi­sa­tion
Presse- und Betriebs­büro der Hochschule für Musik Karlsruhe | Stadt Karlsruhe, Kulturamt, Kultur­bü­ro