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Karlsruhe: Städtische Galerie

Kunstakademie Karlsruhe

Franz Ackermann, Silvia Bächli, Stephan Balkenhol, John Bock, Ernst Caramelle, Tatjana Doll, Helmut Dorner, Marcel van Eeden, Erwin Gross, Axel Heil, Leni Hoffmann, Harald Klingel­höl­ler, Kalin Lindena, Meuser, Claudia & Julia Müller, Daniel Roth, Marijke van Warmerdam, Corinne Wasmuht


14. November 2015 bis 21. Februar 2016

Seit Gründung der Städti­schen Galerie Karlsruhe im Jahr 1981 spielt die Kunst der ehemals oder aktuell lehrenden Profes­so­ren an der Staat­li­chen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe eine heraus­ra­gende Rolle im Ausstel­lungs- und Erwer­bungs­pro-gramm des Museums. Zahlreiche Präsen­ta­tio­nen widmeten sich monogra­fisch oder in größeren thema­ti­schen Zusam­men­hän­gen dem künst­le­ri­schen Schaffen an der gleich-ermaßen tradi­ti­ons­rei­chen wie renom­mier­ten Insti­tu­tion, die den Ruf Karlsruhes als bedeutende Kunststadt weit über nationale Grenzen hinaus getragen hat und bis heute trägt. Im Rahmen des 300. Geburts­tags der Fächer­stadt zeigen die 18 derzeit lehrenden künst­le­ri­schen Profes­so­rin­nen und Profes­so­ren der Karlsruher Akademie erstmals eine umfassende Gruppen­aus­stel­lung im Lichthof 10. Von A wie Franz Ackermann bis W wie Corinne Wasmuht bietet die Schau eine einmalige Gelegen­heit, sich einen Überblick über die aktuelle künst­le­ri­sche Arbeit der Akade­mie­leh­rer zu verschaf­fen.

1854 vom Prinz­re­gen­ten und späteren Großher­zog Friedrich I. von Baden als "Groß­her­zog­li­che Kunst­schu­le" gegründet, zählt die Kunst­aka­de­mie Karlsruhe nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den inter­na­tio­nal anerkann­tes­ten Kulturein­rich­tun­gen in Karlsruhe. Seit ihrer Gründung haben namhafte und bedeutende Künst­ler­per­sön­lich­kei­ten die Lehre an der Kunst­hoch­schule Karlsruhe immer wieder neu geprägt. Berufungen inter­na­tio­nal angese­he­ner Künst­le­rin­nen und Künstler einer jüngeren Generation setzten und setzen in der Akademie konti­nu­ier­lich neue Impulse und fördern die Offenheit des Lehrbe­triebs.

Mit etwa 300 Studie­ren­den zählt die Karls­ru­her Kunst­aka­de­mie zu den kleineren Einrich­tun­gen ihrer Art in Deutsch­land, jährlich werden zwischen 60 und 80 neue Studen­tin­nen und Studenten aufge­nom­men. "Diese Zahlen sprechen", so Prof. Ernst Caramelle, Rektor der Akademie, "für eine indivi­du­elle künst­le­ri­sche Ausbildung. Unsere Überschau­bar­keit wird von Außen­ste­hen­den sehr geschätzt. Wir haben einen sehr guten Ruf, das bekomme ich immer wieder bestätigt - überall in der Welt." 18 künst­le­ri­sche Profes­so­ren und Profes­so­rin­nen begleiten derzeit die Studie­ren­den auf ihrem Weg hin zum persön­li­chen, indivi­du­el­len künst­le­ri­schen Ausdruck. Zum ersten Mal stellen sie nun anlässlich des 300. Stadt­ge­burts­tags von Karlsruhe gemeinsam aus. Mit dieser Schau, die im gesamten Erdge­schoss der Städti­schen Galerie Karlsruhe präsen­tiert wird, kommen 18 künst­le­ri­sche Positio­nen unter­schied­li­cher Genera­tio­nen, künst­le­ri­scher Gattungen und Auf-fassungen zusammen, die mitein­an­der das facet­ten­rei­che Profil der Kunst­aka­de­mie Karlsruhe bilden.

Die Städtische Galerie Karlsruhe ist aufgrund ihres Ausstel­lungs- und Sammlungs­pro­gramms seit ihrer Gründung eng mit der Staat­li­chen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe verbun-den. Das Schaffen der früheren und der aktuell lehrenden Profes­so­ren bildet einen besonderen Schwer­punkt innerhalb der Sonderaus­stel­lun­gen, exempla­risch seien die Präsen­ta­tio­nen zu Gustav Schönleber, Wilhelm Schnar­ren­ber­ger, Karl Hubbuch, Wilhelm Loth, HAP Grieshaber oder Emil Schumacher ebenso wie zu Horst Antes, Markus Lüpertz, Georg Baselitz, Per Kirkeby, Erwin Gross, Harald Klingel­höl­ler, Günter Umberg oder Meuser genannt. Darüber hinaus bot die Geschichte der Akademie Anknüp­fungs­punkte für Themen­aus­stel­lun­gen wie beispiels­weise "Die 20er Jahre in Karlsruhe" oder "Die Malerei ist tot - es lebe die Malerei", die 2004 zum 150-jährigen Jubiläum der Karlsruher Kunst­aka­de­mie gezeigt wurde.

Seit einigen Jahren sind verstärkt auch Werke junger Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten der Akademie im Lichthof 10 zu sehen. Im Herbst 2010 kuratierte Meuser die Ausstel­lung "Der un-aufhalt­same Aufstieg von Drauf­gän­gern und Flaschen", zwei Jahre später folgte "TOP 12 Meister­schü­ler der Staat­li­chen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe". Seit 2009 wird jedes Jahr der Kunstpreis der Werner-Stober-Stiftung in der Städti­schen Galerie verliehen, ver-bunden mit einer Einzelaus­stel­lung im Museum. Die Wahl der Preis­trä­ger treffen Mitglieder des Profes­so­ren­kol­le­gi­ums an der Akademie.

Zur Ausstel­lung erscheint ein reich bebil­der­ter Katalog, der an der Museums­kasse erhältlich ist.

 

Meuser, Oben rein unten raus, 2012, Metall, Farbe, 73 x 82 x 32 cm, Karlsruhe, Foto: ONUK

Meuser, Oben rein unten raus, 2012, Metall, Farbe, 73 x 82 x 32 cm, Karlsruhe, Foto: ONUK


Marcel van Eeden, Untitled, 2015, Grafitstift und Wasserfarbe auf Büttenpapier, 18 x 26 cm

Marcel van Eeden, Untitled, 2015, Grafitstift und Wasserfarbe auf Büttenpapier, 18 x 26 cm


Silvia Bächli, Rotes Zimmer, 2011, Teil ll, 7-teilig , Acryl auf Papier, 163 x 309 cm, Ausstellung Kunstmuseum St. Gallen, 2012,  Foto: Stefan Rohner

Silvia Bächli, Rotes Zimmer, 2011, Teil ll, 7-teilig , Acryl auf Papier, 163 x 309 cm, Ausstellung Kunstmuseum St. Gallen, 2012, Foto: Stefan Rohner


Franz Ackermann, My private Tarlabasi, 2013, Mixed Media auf Papier, 266 x 560 cm, Private Colleticon Berlin, Foto: Jens Ziehe

Franz Ackermann, My private Tarlabasi, 2013, Mixed Media auf Papier, 266 x 560 cm, Private Colleticon Berlin, Foto: Jens Ziehe


Erwin Gross, Manalish (MK), 2015, Acryl, Pigment auf Baumwolle, 257 x 130 cm, Courtesy Galerie Bernd Kugler, Innsbruck, Foto: Georg Hofer

Erwin Gross, Manalish (MK), 2015, Acryl, Pigment auf Baumwolle, 257 x 130 cm, Courtesy Galerie Bernd Kugler, Innsbruck, Foto: Georg Hofer