Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt. Sprung zur Navigation dieser Seite

Karlsruhe: Interkulturelles und Interreligiöses

Wochen gegen Rassismus Karlsruhe

Als Residenz des Rechts und der Bürger- und Menschen­rechte ist die Achtung und Wahrung der Menschen­würde für uns Auftrag und Verpflich­tung. Deshalb ist Karlsruhe seit 2007 auch Mitglied der Europäi­schen Städte-Koalition gegen Rassismus. Deren Zehn-Punkte-Aktions­plan bietet für die kommunale Ebene eine Handlungs­an­lei­tung zur Besei­ti­gung jeder Form von Rassen­dis­kri­mi­nie­rung. Als Mitglied der europäi­schen Städte-Koalition ist die Fächer­stadt Teil einer weltweiten Familie von Städten, die sich gemeinsam für einen wirkungs­vol­len Kampf gegen Rassismus, Diskri­mi­nie­rung und Fremden­feind­lich­keit einsetzt. Teil dieser Arbeit ist die Ausrich­tung von Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Rassismus. Diese Wochen werden alljähr­lich in vielen Ländern und Städten um den "Inter­na­tio­na­len Tag zur Überwin­dung von Rassen­dis­kri­mi­nie­rung" am 21. März herum veran­stal­tet - der Gedenktag selbst wurde 1966 durch die General­ver­samm­lung der Vereinten Nationen ins Leben gerufen und erinnert an das Sharpe­ville-Massaker in Südafrika 1961.


Zum zweiten Mal beteiligt sich nun auch Karlsruhe mit einem umfang­rei­chen und bunten Programm mit den Karlsruher Wochen gegen Rassismus an den "Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Rassismus". Koordi­niert durch das Kulturbüro des Kultu­ram­tes der Stadt Karlsruhe bieten vom 15. bis zum 30. März 2014 wieder zahlrei­che Insti­tu­tio­nen und Organi­sa­tio­nen der Zivil­ge­sell­schaft, der Kultur und der Stadt rund 40 Veran­stal­tun­gen aller Formate. In Diskus­sio­nen und Vortrags­ver­an­stal­tun­gen werden der Rassismus in seiner Gesamtheit und in einzelnen Facetten beleuchtet, Vorurteile und Stereo­ty­pen hinter­fragt und einzelne Akteure und Handlungs­op­tio­nen präsen­tiert. Dabei geht es auch, aber nicht nur um rechts­ex­tre­mis­ti­sche Denkweisen und Handlungen, sondern auch um den Alltags­ras­sis­mus und das Denken in Stereo­ty­pen, vor denen niemand gefeit ist. Behandelt wird das Thema aber auch mit den Mitteln des Films, der Musik, des Kabaretts und des Theaters und durch die Darstel­lung der kultu­rel­len Vielfalt im Kultur­pro­gramm. Außerdem werden Orte und Zeiträume der Begegnung und des Mitein­an­ders angeboten. Und nicht zuletzt sollen von Diskri­mi­nie­rung betroffene Bevöl­ke­rungs­grup­pen und Perso­nen­kreise dazu eingeladen werden, ihre Anliegen und ihre Erfah­run­gen einer breiten Öffent­lich­keit bekannt zu machen.

zurück zu den Wochen gegen Rassismus 2014